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Startseite»Nachrichten»Moderatorin von „Mona Lisa“: Maria von Welser ist nach Kopf-OP ein Pflegefall
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Moderatorin von „Mona Lisa“: Maria von Welser ist nach Kopf-OP ein Pflegefall

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 14, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Moderatorin von „Mona Lisa“Maria von Welser ist nach Kopf-OP ein Pflegefall

Leidet an den Folgen mehrerer Hirntumore: Maria von Welser. (Foto: picture alliance/dpa/Geisler-Fotopress)

Als Gründerin und erste Redaktionsleiterin des ZDF-Frauenmagazins wird Maria von Welser Ende der 80er-Jahre bekannt. Mittlerweile ist sie 80 und hat eine lange Krankengeschichte hinter sich. Ihr Ehemann schildert nun ihr trauriges Schicksal.

Moderatorin Maria von Welser ist nach einer Operation am Kopf zum Pflegefall geworden. Das berichtet die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf ihren Ehemann Klaus Häusler.

Die Journalistin, die im ZDF die Frauensendung „Mona Lisa“ erfand und ab 1987 zehn Jahre lang leitete, sei bettlägerig und müsse gefüttert werden. Der Eingriff im Dezember 2025 sollte ihr eigentlich Erleichterung bringen. Ärzte legten eine Drainage, um Wasser aus dem Kopf abzuleiten. Seither geht es der inzwischen 80-Jährigen allerdings schlechter als zuvor.

Häusler, der seit 1994 mit Maria von Welser verheiratet ist, wird gegenüber der Zeitung deutlich: „Es sieht nicht gut aus. Maria ist ein bettlägeriger Pflegefall. Da oben ist leider eine Menge verloren gegangen. Das wird auch nicht mehr besser werden.“

„Niemand kann ihr helfen“

Seine Frau könne nicht mehr allein aufstehen. Pflegekräfte würden sie mit einem Lifter vom Bett in den Rollstuhl und zurück heben. Ihn erkenne sie zwar noch, sagt der frühere Luftwaffenoffizier. Verstehen lasse sie sich aber kaum: „Auf Fragen bekomme ich Antworten, die sinnentfremdet sind. Ich würde so gern mit ihr spazieren gehen. Aber es geht nicht mehr.“

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Maria von Welser hob das Frauenmagazin „Mona Lisa“ aus der Taufe. (Foto: picture alliance / teutopress)

Er fühle sich machtlos, sagt Häusler. „Ich liebe diese Frau heiß und innig. Es tut mir im Herzen weh, dass ich ihr nicht helfen kann. Niemand kann ihr helfen.“ Er sei überzeugt, dass von Welser die Lage mitbekomme: „Sie sieht, dass ihr Leben hier im Bett enden wird.“

Begonnen hatte alles mit Symptomen, die von Welser zunächst nicht deuten konnte. Ihr rechtes Auge habe sich kaum noch öffnen lassen, ein Mundwinkel habe herabgehangen. Anfang Februar 2017 stand dann die Diagnose fest: ein Meningeom, ein Tumor im Kopf. Am 17. Februar operierten Ärzte am Uniklinikum Hamburg fünf Stunden lang, es folgte eine siebenwöchige Protonenbestrahlung.

Keine weitere OP

Eingeweiht hatte die Moderatorin damals nur ihren Mann. Nicht einmal ihre beiden Söhne und die Enkeltochter hätten Bescheid gewusst, offenbarte sie später dem Magazin „Bunte“. Der Befund war jedoch gutartig, und von Welser wurde zunächst als geheilt betrachtet. „Es waren Freudentränen darüber, dass ich keine Chemotherapie machen muss“, sagte sie in dem Interview.

Doch dabei blieb es nicht. Weitere Tumore wuchsen nach, fünfmal musste die Journalistin inzwischen am Kopf operiert werden. Vor Kurzem wurde laut Häusler erneut ein MRT gemacht. Was die Ärzte darauf gesehen haben, wisse er noch nicht, für die kommende Woche sei das Paar beim Neurologen einbestellt.

Einer weiteren Operation wolle sich von Welser aber nicht unterziehen. „Dazu kann ich ihr auch nicht raten“, sagt ihr Mann im „Bild“-Gespräch und bittet um Zuspruch: „Drücken Sie uns bitte die Daumen. Wir hoffen auf ein Wunder.“

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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