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Startseite»Nachrichten»Zuschauer sollen buhen: Frühere Nummer 1 der Welt fordert Fans auf, Zverev „bloßzustellen“
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Zuschauer sollen buhen: Frühere Nummer 1 der Welt fordert Fans auf, Zverev „bloßzustellen“

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 18, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Zuschauer sollen buhen

Frühere Nummer 1 der Welt fordert Fans auf, Zverev „bloßzustellen“

Alexander Zverev triumphiert bei den US Open in New York, zieht aber auch Kritik auf sich. Sein Verhalten beim eigenen Service stört manche. Eine frühere Top-Spielerin wünscht dem Deutschen sogar Buhrufe.

Weil Alexander Zverev besonders vor zweiten Aufschlägen den Ball häufig aufprallen lässt, ehe er serviert, hat Rennae Stubbs die Zuschauer zu einer Reaktion aufgefordert. „Habt ihr den US-Open-Finalisten Ben Shelton gesehen? Er stand da, als würde er darauf warten, dass seine Freundin ihm einen Kaffee holt. Was machen wir hier eigentlich? Letztes Mal waren es 25 Aufpralle, diesmal waren es zwölf? Ich finde, wir müssen mal anfangen, ihn dafür bloßzustellen“, sagte die frühere Weltranglistenerste im Doppel in ihrem „The Rennae Stubbs Tennis Podcast“. Stubbs animierte die Fans gar zu einer unsportlichen Aktion gegen Zverev: „Fangt einfach an, ihn beim zehnten Aufprall auszubuhen.“

Die 55-jährige Australierin bezeichnete die Situation vor Zverevs Aufschlägen als „Schande“. Es sei inakzeptabel, dass der Deutsche für sein exzessives Auftippen der Filzkugel ungeschoren davon komme. Auch Zverevs unterlegener Halbfinalgegner Karen Chatschanow aus Russland hatte sich beschwert, Zverev selbst spricht von einer Marotte. Finalgegner Ben Shelton sprach sich dafür aus, die Regeln zu ändern – und hat in Boris Becker einen Unterstützer.

Zverev kämpft sich gnadenlos zum US-Open-Triumph

„Einen Kritikpunkt habe ich bei Sascha Zverev, nur einen. Dieses ewige Balltippen beim zweiten Aufschlag, bitte“, sagte der 58-Jährige im gemeinsamen Podcast mit Andrea Petkovic. „Man braucht dringend eine Regeländerung, wie lange der Spieler Zeit hat vor dem zweiten Aufschlag“, forderte Becker.

Der Hamburger ließ den Ball beim Grand-Slam-Turnier in New York sehr oft aufspringen, bevor er servierte. Vor dem zweiten Aufschlag gibt es dafür bislang keine Zeitbegrenzung. Beim ersten Aufschlag haben die Spieler 25 Sekunden, um den Ball ins Spiel zu bringen, nachdem der Unparteiische den Spielstand angesagt hat. „Ich wurde hektisch beim Kommentieren“, sagte TV-Experte Becker. „Ich dachte, wann fängt er denn an.“

Verwendete Quellen: ntv.de, mar

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