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Startseite»Nachrichten»Geringe Schäden, keine Toten: Panama kann nach Erdbeben aufatmen
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Geringe Schäden, keine Toten: Panama kann nach Erdbeben aufatmen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 10, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Geringe Schäden, keine TotenPanama kann nach Erdbeben aufatmen

Ein eingestürztes Gebäude und beschädigte Fahrzeuge nach einem Erdbeben in Penonome in der zentral gelegenen Provinz Coclé. (Foto: picture alliance/dpa/XinHua)

Die Stärke des Erdbebens vor Panama ist hoch und dann warnen Experten gar noch vor einem möglichen Tsunami. Zum Glück kommt es dazu nicht. Und auch die Schäden durch das Erdbeben selbst sind überschaubar.

Bei dem schweren Erdbeben in Panama hat es nach ersten Erkenntnissen keine Todesopfer gegeben. 27 Menschen wurden bei den Erdstößen leicht verletzt, 300 Personen mussten evakuiert werden. Das geht aus einer ersten Schadensbilanz hervor, die die panamaische Zivilschutzbehörde Sinaproc am Freitagabend (Ortszeit) veröffentlichte.

Angesichts der beträchtlichen Stärke des Bebens von 7,7 und verglichen mit den verheerenden Erdbeben in Venezuela und Kolumbien, bei denen zuletzt Tausende beziehungsweise Hunderte Menschen ums Leben gekommen waren, fällt die erste Katastrophenbilanz damit relativ glimpflich aus.

Allein 17 Verletzte gab es den Angaben zufolge in der Provinz Coclé, in Los Santos waren es 6. Hinzu kommen demnach einzelne Betroffene in weiteren Regionen des mittelamerikanischen Landes. Zu den Sachschäden schrieb die Behörde: „Erste Berichte deuten auf Schäden an Wohnhäusern, Bildungseinrichtungen, Krankenhäusern, Kirchen, Regierungsgebäuden, Brücken und Straßen in verschiedenen Provinzen des Landes hin.“

400 Gebäude wurden demnach durch die Erdstöße beschädigt, darunter 142 Wohnhäuser und 188 Schulen. In der Stadt Penonomé (Provinz Coclé) stürzte einer der beiden Türme der Kathedrale ein.

Das Beben hatte sich nach Angaben des US-Geologischen Dienstes (USGS) am Freitag um 12.56 Uhr Ortszeit ereignet. Das Epizentrum lag demnach rund zehn Kilometer westsüdwestlich von Pitaloza Arriba im zentralen Süden des Landes.

Zwischenzeitlich hatten die zuständigen Behörden einen Tsunami-Alarm an Teilen der Pazifikküste Mittel- und Südamerikas sowie Mexikos herausgegeben. Stunden später wurde die Warnung wieder aufgehoben.

Quelle: ntv.de, als/dpa

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