Real-Star fliegt bei Sieg
Vinicius Jr. trifft, aber dann geht das Drama los
Real Madrid sorgt mal wieder für turbulente Szenen: Im Mittelpunkt steht Vinicius Junior. Der Brasilianer erzielt ein Tor, doch in den Jubel hinein meldet sich der VAR – und dann wird es bitter. Real müht sich trotzdem zum Sieg.
Der frühere Weltfußballer Vinicius Jr. hat seinen Kritikern weiteren Stoff geliefert. Der Brasilianer erlebte beim schwer erkämpften 1:0 (0:0) von Real Madrid in La Liga gegen den FC Villarreal einen Abend zum Vergessen. Nach seiner Einwechslung in der zweiten Halbzeit leistete sich der Stürmer einen schweren Aussetzer und flog unter kuriosen Umständen mit Rot vom Platz.
Nach dem Premierentreffer von 125-Millionen-Mann Yan Diomande (62.) erzielte Vinicius Jr. in der 71. Minute die vermeintliche Vorentscheidung. Der in der Kritik stehende Weltfußballer von 2024 jubelte ausgelassen, er legte seine Hand aufs Ohr und küsste dann das Wappen auf seinem Trikot, ehe der VAR intervenierte.
In der Entstehung des Treffers hatte Vinicius Jr. seinem Gegenspieler Nathan Saliba an den Haaren gezogen. Das Tor zählte nicht, stattdessen sah der Angreifer die Rote Karte. Aufgebracht verschwand Vinicius Jr. in der Kabine. Auch ohne Vinicius Jr. rettete Real die Führung über die Zeit.
Titelverteidiger FC Barcelona dagegen marschiert unaufhaltsam: Die Mannschaft von Trainer Hansi Flick besiegte den FC Getafe mit 3:0 (2:0) und führt die Liga mit 24 Punkten vor Atlético Madrid (19) an. Der Ex-Meister kam zuvor zu einem mühsamen 2:1 (1:1) bei Deportivo Alavés.
Anthony Gordon (2.) und Gabriel Jesus (30.) stellten mit ihren Treffern die Weichen für Barcelona bereits vor der Pause auf Sieg. Nationalspieler Karim Adeyemi saß zunächst auf der Bank und wurde vom ehemaligen Bundestrainer Flick in der 71. Minute eingewechselt. Danach sorgte Jules Kounde (73.) für den Endstand.
Verwendete Quellen: ntv.de, ter/sid
