Der Schauspieler und Behindertenrechtsaktivist RJ Mitte, der in der Serie „Breaking Bad“ seine lebenslangen Erfahrungen mit Zerebralparese einfließen ließ, ist im Alter von 34 Jahren verstorben.
Der vor allem durch die preisgekrönte Fernsehserie „Breaking Bad“ bekannt gewordene Schauspieler und Behindertenrechtsaktivist RJ Mitte ist tot. Er starb im Alter von 34 Jahren, wie die Vertreter des Schauspielers am Montag der Nachrichtenagentur AFP in einer Erklärung mitteilten.
Mitte sei in Brownsville im US-Bundesstaat Texas tot aufgefunden worden, berichteten mehrere US-Medien übereinstimmend unter Berufung auf sein Management und örtliche Behörden.
Die Todesursache des 34-Jährigen, der mit Zerebralparese lebte – einer Bewegungsstörung, die auf eine frühe Hirnschädigung zurückgeht -, wurde zunächst nicht bekannt gegeben.
Walter White Jr. in „Breaking Bad“
Als Jugendlicher hatte Mitte 2008 seinen ersten Auftritt als Walter White Jr. in „Breaking Bad“ als Sohn des Chemielehrers und späteren Drogenbosses Walter White.
Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen mit Zerebralparese „verlieh Mitte der Rolle Authentizität und schuf eine Plattform für das Bewusstsein für Behinderung und Inklusion“, hieß es in der Erklärung der Vertreter des Schauspielers.
Der Schauspieler, der eigentlich Roy Frank Mitte III hieß, hatte zuletzt noch seinen jüngsten Film „Talking To Strangers“ (Sprechen mit Fremden) aktiv beworben. Auch darin thematisierte Mitte seine körperliche Einschränkung. Vor einem Jahr hatte er sich mit seiner langjährigen Freundin Kennedy Suarez verlobt.
„Breaking Bad“ lief zwischen 2008 und 2013 über fünf Staffeln und wird regelmäßig als bahnbrechende Fernsehserie gefeiert. Sie wurde von der „New York Times“ als beste Fernsehserie des 21. Jahrhunderts bezeichnet.
