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Startseite»Nachrichten»Posthume Veröffentlichung: Eric Dane enthüllt in Autobiografie Kampf gegen die Drogensucht
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Posthume Veröffentlichung: Eric Dane enthüllt in Autobiografie Kampf gegen die Drogensucht

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 20, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Posthume VeröffentlichungEric Dane enthüllt in Autobiografie Kampf gegen die Drogensucht

Schauspieler Eric Dane ist im Februar an den Folgen der neurodegenerativen Erkrankung ALS gestorben. (Foto: Getty Images for Prime Video)

Im Februar starb „Grey’s Anatomy“-Star Eric Dane mit 53 Jahren. Seine Memorien erscheinen nun posthum. Darin schildert der Schauspieler ganz offen, dass Drogen lange seinen Alltag bestimmt haben.

Eric Dane gewährte kurz vor seinem Tod einen schonungslosen Einblick in seine Vergangenheit. In seinen posthum erscheinenden Memoiren „My Book of Days: A Memoir in Moments“ (deutscher Titel: „Die angezählten Tage: Eine Autobiografie in Momentaufnahmen“) schreibt der Schauspieler, der als Dr. Mark Sloan in „Grey’s Anatomy“ bekannt wurde, offen über seine Drogensucht und die Zeit, in der Rauschmittel sein Leben bestimmten.

„Ich habe für ein paar Rollen vorgesprochen, wurde für einige engagiert, aber hauptsächlich habe ich Drogen genommen“, schreibt Dane in einem Auszug des im November erscheindenden Buches, aus dem unter anderem das US-Magazin „People“ vorab zitiert.

Dane bezeichnet diese Phase seines Lebens als „dunkle Tage“. Er habe sich berauscht, Drogen gespritzt und Substanzen geraucht. Die Liste der Mittel, die er ausprobiert habe, sei lang gewesen. Dazu zählten Alkohol, Cannabis, LSD, Heroin, Kokain, halluzinogene Pilze, Meskalin, Crystal Meth und Crack. Auch Schmerzmittel wie Vicodin, Percocet und OxyContin sowie Beruhigungsmittel wie Xanax und Valium habe er genommen. Hinzu seien Muskelrelaxanzien und Aufputschmittel wie Adderall und Ritalin gekommen. „Ich glaube nicht, dass es eine Droge gibt, die ich nicht probiert habe“, fasst Dane seine damaligen Erfahrungen zusammen.

Auch während seiner Zeit bei „Grey’s Anatomy“ kämpfte der Schauspieler demnach mit seiner Abhängigkeit. Nachdem er sich beim Training eine Bandscheibe im Nacken verletzt hatte, griff er 2008 erneut zu Schmerzmitteln. Sein körperlicher Zustand verschlechterte sich, wie er in seinen Memoiren schildert. Er habe stark abgenommen, sein Gesicht sei eingefallen und sein Verhalten am Set habe sich verändert.

Dane beschreibt, dass er sich zunehmend zurückzog und versuchte, seine Probleme vor seinem Umfeld zu verbergen. Zugleich habe er bemerkt, dass seine „Grey’s Anatomy“-Kollegen besorgt gewesen seien. Während seiner Zeit bei der Erfolgsserie begab er sich nach eigenen Angaben insgesamt fünfmal in Behandlung.

Sein Ausstieg aus „Grey’s Anatomy“ im Jahr 2012 stand nach seiner eigenen Einschätzung auch im Zusammenhang mit seiner Sucht. Ausschlaggebend seien letztlich jedoch finanzielle Gründe gewesen, wie er in seinen Memoiren ausführt. Er sei für die Produktion angeblich zu teuer geworden.

„Es ist das, was wir befürchtet haben“

Eric Dane starb am 19. Februar im Alter von 53 Jahren an den Folgen der neurodegenerativen Erkrankung ALS. Seine Diagnose hatte er im April 2025 öffentlich gemacht. In den letzten Monaten seines Lebens sprach er offen über die Krankheit und darüber, wie sehr sie seinen Alltag veränderte.

Die ersten Anzeichen der Erkrankung bemerkte Dane nach eigener Schilderung am 7. Januar 2024. Beim Sushi-Essen mit seinen beiden Töchtern konnte er plötzlich die Stäbchen nicht mehr richtig mit der rechten Hand halten. Seine Finger kribbelten und fühlten sich taub an.

Als sich die Beschwerden wenige Wochen später verschlimmerten, begann eine monatelange Suche nach der Ursache. Nach neun Monaten erhielt er schließlich die Diagnose ALS. Als erstes rief er seine von ihm getrennt lebende Ehefrau Rebecca Gayheart an. „Es ist das, was wir befürchtet haben“, sagte er ihr demnach am Telefon. Danach habe er kaum noch Worte für das gehabt, was folgte. Gayheart brach in Tränen aus, auch Dane konnte seine Gefühle nicht mehr zurückhalten. „Ich bin da, wir kämpfen gemeinsam, ich gehe nicht weg“, versicherte sie ihm. Trotz ihrer Trennung blieb sie in der Zeit seiner Erkrankung eine wichtige Stütze für ihn.

Quelle: ntv.de, csp/spot

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