Erst vor wenigen Tagen war Leo XIV. wegen eines Karzinoms ein Teil seiner Lunge entfernt worden. Nun gibt es aus dem Vatikan gute Nachrichten: Der Tumor sei lokal begrenzt gewesen, eine weitere Therapie sei nicht nötig.
Papst Leo muss sich seinen Ärzten zufolge nach seiner Lungenkrebs-Operation keiner weiteren Behandlung unterziehen. Das teilte der Vatikan am Abend mit.
Gewebeuntersuchungen hätten die Diagnose eines Lungenkarzinoms zwar bestätigt, erklärten der Chefchirurg Stefano Margaritora und der Leibarztes des Papstes, Luigi Carbone. Der Tumor sei aber lokal begrenzt geblieben. „Eine anschließende onkologische Beurteilung hat bestätigt, dass keine weitere Therapie erforderlich ist.“
Beim Papst war vergangene Woche Dienstag der untere Lappen seines rechten Lungenflügels entfernt worden, wo sich ein bösartiger Tumor befand. Bereits am Samstag wurde er bereits wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Tags darauf hielt er das Mittagsgebet auf dem Petersplatz und kündigte an, seine Amtsgeschäfte Schritt für Schritt wieder aufzunehmen.
Zweiwöchige Südamerikareise
Im kommenden Monat ist für den Papst eine fast zweiwöchige Reise nach Südamerika geplant. Dabei will er auch Peru besuchen, wo er vor seiner Zeit im Vatikan viele Jahre als Missionar und Bischof tätig war.
Leo XIV. war im Mai vergangenen Jahres als Oberhaupt der Kirche auf den nach langer Krankheit verstorbenen Papst Franziskus gefolgt. Der 71-Jährige gehört in der Geschichte der Katholischen Kirche zu den verhältnismäßig jungen Päpsten. Seit seiner Wahl waren keine gesundheitlichen Probleme bekannt geworden.
