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Startseite»Politik»Angriff auf CSD: Dobrindt spricht von islamistischem Terroranschlag
Politik

Angriff auf CSD: Dobrindt spricht von islamistischem Terroranschlag

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 26, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Eilmeldung

Stand: 26.07.2026 • 15:25 Uhr

Nach dem Angriff beim Berliner CSD spricht Innenminister Dobrindt von einem islamistischen Terroranschlag. Der Verdächtige soll mit dem Auto einen Menschen getötet und 29 verletzt haben. Er soll auch eine Machete bei sich gehabt haben.

Nach dem Angriff eines Autofahrers am Rande des Christopher Street Day (CSD) gehen die Ermittler von einem „islamistischen Terroranschlag“ aus. Darauf deute alles hin, sagte Bundesinnenminister Alexander Dobrindt bei einer Pressekonferenz in Berlin. Der Tatverdächtige habe nicht nur sein Fahrzeug als Waffe benutzt, er sei mutmaßlich auch mit einer Machete auf Passanten losgegangen, so der CSU-Politiker.

Bei dem Angriff starb nach Angaben Dobrindts ein Mensch, 29 weitere wurden verletzt oder schwerstverletzt.

Polizeikräfte deutschlandweit im Einsatz

Dobrindt sprach weiter von einem „großen Kräfteeinsatz“ von Polizei und Bundespolizei. Das betreffe nicht nur Berlin, sondern auch Bahnhöfe und Flughäfen in ganz Deutschland sowie die Grenzen.

Die Bundespolizei hat an der Grenze zu Dänemark intensive Ausreisekontrollen gestartet. Auf der Autobahn 7 verengten die Einsatzkräfte den Verkehr kurz vor dem Grenzübergang bei Handewitt auf eine Spur. Verdächtige Fahrzeuge werden auf den Seitenstreifen umgeleitet und von schwer bewaffneten Beamten kontrolliert.

Tatverdächtiger ist flüchtig

Der 21-jährige Tatverdächtige, Abdul B., ist auf der Flucht, die Polizei fahndet nach ihm. Die Polizei Berlin warnte in einer im Onlinedienst X veröffentlichten Erklärung davor, den mutmaßlich islamistischen Verdächtigen anzusprechen, da er „möglicherweise bewaffnet und gefährlich“ sei. Der Mann habe eine schlanke Statur, sei etwa 1,90 Meter groß und habe schwarze Haare.

Laut Sicherheitskreisen ist der mutmaßliche Täter deutscher Staatsbürger mit libanesischen Wurzeln. Seine Mutter sei 2002 eingebürgert worden. „Er ist also als deutscher Staatsbürger hier zur Welt gekommen“, sagte Dobrindt.

Er war bereits wegen Vorbereitung einer „staatsgefährdenden Gewalttat“ zu einer Jugendstrafe verurteilt worden. Bei den Verfassungsschutzbehörden sei er bekannt gewesen.

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