Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Ein Tarif für ganz Deutschland: Verbraucherzentrale legt Vorschlag für den Nahverkehr vor

    Oktober 20, 2026

    Energie-Grundversorgung: Verbraucherzentrale für mehr Schutz vor hohen Preisen

    Oktober 20, 2026

    Gesundheitsversorgung: Für Verbraucher:innen wird es teurer

    Oktober 15, 2026

    Zuckersteuer: Verbraucherzentrale begrüßt Einigung

    Oktober 14, 2026

    Wurzener-Rückruf erweitert: Diese Bohnen sind betroffen

    Oktober 13, 2026
  • Nachrichten

    Anstifter französischer Unruhen: „Mich erstaunt, wie viele angeblich wissen, wer die Vermummten waren“

    Oktober 20, 2026

    Posthume Veröffentlichung: Eric Dane enthüllt in Autobiografie Kampf gegen die Drogensucht

    Oktober 20, 2026

    Lewandowski eingeholt: Harry Kane jagt Ronaldo-Rekord

    Oktober 20, 2026

    Superstar doch ganz anders?: Ten Hag attackiert Ronaldo: „Er hat uns im Stich gelassen“

    Oktober 20, 2026

    Rechtspopulisten verlieren Wahl: Was Deutschland von Tschechien lernen kann

    Oktober 20, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Frankreich: Video zeigt Musikdreh statt Studentenproteste

    Oktober 20, 2026

    Schwangere mit Albanien-Flagge: KI-Bild statt Protestfoto

    Oktober 20, 2026

    Mann verteidigt Geschäft in Nizza: Das Foto ist echt

    Oktober 20, 2026

    Gefälschte GMX-Mail fordert zum Anruf auf

    Oktober 20, 2026

    QR-Code weitergegeben: Polizei forscht Verdächtigen nach Bankbetrug aus

    Oktober 20, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    „Andere Familiensprache als Deutsch“: Was bedeutet mehrsprachig aufzuwachsen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Wie können Lehrkräfte und Schulen mit Mehrsprachigkeit umgehen? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Welche Rolle spielt Mehrsprachigkeit in der Bildungspolitik? | Bildung

    Oktober 8, 2026

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026
  • Politik

    Angriffe auf Brücken in Kiew: „Man muss ja irgendwie weiterleben“

    Oktober 20, 2026

    EU legt neue Arktis-Strategie vor und verstärkt militärische Präsenz

    Oktober 20, 2026

    Deutschlands schwindende Anziehungskraft für Investoren

    Oktober 20, 2026

    Flugausfälle: EU regelt Erstattung bei Buchung über Drittanbieter

    Oktober 20, 2026

    Kassenärzte sagen ab 2027 längere Termin-Wartezeiten voraus

    Oktober 20, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Deutschlands schwindende Anziehungskraft für Investoren
Politik

Deutschlands schwindende Anziehungskraft für Investoren

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 20, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 20.10.2026 • 14:23 Uhr

Für internationale Konzerne ist Deutschland seit Jahren immer weniger attraktiv. Sie meiden den Standort ganz oder halbieren geplante Investitionen, wie etwa der Pharmakonzern Eli Lilly in Alzey. Die Folgen sind gravierend.

Axel John

Es ist immer noch ein Megaprojekt. Im rheinland-pfälzischen Alzey baut der Pharmakonzern Eli Lilly ein riesiges Werk. Aber statt zwei Milliarden wird nur noch eine Milliarde investiert, statt rund 1.000 Jobs werden es wohl nur noch etwa 500 sein.

Anfang Juni hat das Unternehmen seine Investitionssumme halbiert. Als Gründe nannte der Konzern die von der Bundesregierung gerade beschlossenen Sparmaßnahmen im Gesundheitswesen und schlechtere Rahmenbedingungen.

„Es ist ein Warnsignal“

„Ich bin vom Kürzungsplan auch überrascht worden“, erzählt Steffen Jung. Er ist der Bürgermeister von Alzey. Mehr als zweieinhalb Jahre hatte sich Jung mit der Stadt auf die Megainvestition eingestellt – neue Straßen, Wohnungen und Kitas geplant. „Trotzdem bleibt es eine herausragende Ansiedlung für Alzey und die gesamte Region“, betont Jung.

Aber: Für den Bürgermeister ist die massive Kürzung ein Grundsatzproblem, das weit über Alzey hinausgeht. „Ich sehe die Entscheidung von Lilly Deutschland auch als Weckruf an die Bundesregierung. Es ist ein Warnsignal. Es ist jetzt die Aufgabe der Bundesregierung, mit Unternehmen ins Gespräch zu kommen und Deutschland für entsprechende Ansiedlungen wieder attraktiv zu machen.“

„Ich bin vom Kürzungsplan auch überrascht worden“ – der Bürgermeister von Alzey hatte mit deutlich höheren Investitionen gerechnet.

Immer weniger Investitionen

Alzey ist kein Einzelfall. Auch in anderen Regionen in Rheinland-Pfalz investiert die Wirtschaft immer weniger in den Standort. So verlagert der Chemiekonzern BASF aus Ludwigshafen schon seit Jahren Teile der Produktion nach China. In diesem Jahr gab es noch weitere Hiobsbotschaften: Das Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim gab bekannt, seine geplanten Investitionen in Deutschland in Höhe von 900 Millionen Euro komplett zu streichen. Die Gelder gehen nun vor allem in die USA und nach Asien.

Und eine geplante Batteriefabrik in Kaiserslautern wird gar nicht mehr gebaut. Der Batteriehersteller Automotive Cells Company (ACC) gab das milliardenschwere Vorhaben auf. Hauptgrund ist der schwache Absatz von E-Autos in Europa.

Auch Mittelstand leidet

Auch kleinere und mittlere Betriebe sind von der Entwicklung betroffen – so wie der Maschinenbauer Minitec in der Nähe von Kaiserslautern. Der Betrieb mit seinen 270 Mitarbeitenden fertigt Spezialanlagen. Geschäftskunden sind etwa die Automobil-, Lebensmittel- oder Baubranche.

„Die aktuelle Lage ist herausfordernd. Wir geben alles, um unseren Umsatz stabil zu halten“, sagt Tobias Doll, einer der drei Geschäftsführer. Dabei sei der Bedarf eigentlich groß. „Aus vielen Gesprächen mit unseren Kunden bekommen wir die Rückmeldung, dass sie sehr gerne investieren wollen. Aber unter den aktuellen Rahmenbedingungen tun sie das nicht, weil sich das Ding am Ende nicht rechnet.“

Das gilt auch für den Betrieb selber. Neben dem Werk ist eine weitere Halle für 15 Millionen Euro geplant. Neue Jobs gäbe es auch, sagt Doll. Aber bis auf Weiteres fällt dieses Investitionsvorhaben aus. „Wenn die Rahmenbedingungen sich ändern und wir hier planbarer rechnen können, auch dann werden wir in eine solche Halle investieren.“

Kaum noch frisches Kapital

Internationale Investoren machen einen großen Bogen um Deutschland. Das geht auch aus mehreren aktuellen Studien hervor. Wie groß der Bedarf an Investitionen ist, zeigt eine aktuelle Studie von Allianz Research. Deutschland hat demnach seit 2019 eine Investitionslücke von bis zu 730 Milliarden Euro im Vergleich zu den USA aufgebaut. Im Rest der Eurozone legten Investitionen dagegen um 6,7 Prozent und in den USA sogar um 20,2 Prozent zu. Öffentliche Ausgaben könnten diese Lücke nicht schließen, heißt es in dem Papier. Entscheidend sei die Mobilisierung von privatem Kapital.

Eine aktuelle Studie der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) warnt: 92 Prozent der Betriebe sehen grundlegenden Investitionsbedarf – etwa in Digitalisierung, Infrastruktur und moderne Anlagen. Vor allem größere Mittelständler mit einer Personalstärke von mindestens 50 Beschäftigten halten sich zurück. Als Hauptgründe werden immer wieder hohe Energiekosten, zu viel Bürokratie und hohe Steuer- und Abgabenlasten genannt.

„Misstrauensvotum für den Standort“

Mit Blick auf die Investitionen in Deutschland in den vergangenen Jahren zieht der Wirtschaftsexperte Daniel Stelter eine düstere Bilanz: „Seit über 20 Jahren sind die Unternehmen in Deutschland Nettosparer. Sie investieren weniger als ihre Gewinne. Das ist ein dramatisches Misstrauensvotum für den Standort, oder wie ich sagen würde, ein Investitionsstreik“, so Stelter.

Er bezieht sich auf eine weitere Studie von der Unternehmensberatung McKinsey, wonach die Nettoinvestitionen in Deutschland auf fast null Prozent vom Bruttoinlandsprodukt gefallen sind. Üblich sind Werte von zwei bis vier Prozent.

„Die Folge: Der Kapitalstock der Wirtschaft, also die Produktionsmittel der Volkswirtschaft, verfällt. Damit wird es weniger Produktivitätsfortschritt geben, doch den bräuchten wir dringend angesichts der demografischen Entwicklung und von Verteilungskonflikten.“ Von dem Berliner Gipfel hält Stelter nichts: „Wer attraktiv für Investitionen sein will, soll sich auf die Rahmenbedingungen konzentrieren, von denen vor allem jene profitieren, die schon da sind. Die internationalen Investoren kommen dann von allein.“

Resthoffnung in Alzey

In Alzey hat Bürgermeister Jung die Hoffnung aber noch nicht aufgegeben, dass der Pharmakonzern Eli Lilly seine ursprünglich geplanten Investitionen langfristig doch noch tätigt.

„Die Baumaßnahme von Lilly wird ja derzeit im Ganzen doch umgesetzt. Die Infrastruktur ist dann vorhanden. Verbessern sich dann in Zukunft auch die allgemeinen Rahmenbedingungen, kann das Werk hochgefahren werden und so auch noch die Arbeitsplätze in voller Zahl entstehen.“

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Angriffe auf Brücken in Kiew: „Man muss ja irgendwie weiterleben“

Oktober 20, 2026

EU legt neue Arktis-Strategie vor und verstärkt militärische Präsenz

Oktober 20, 2026

Flugausfälle: EU regelt Erstattung bei Buchung über Drittanbieter

Oktober 20, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 2026401 Aufrufe

Meta-Konto: Umstellung oder Phishing? Der Faktencheck

Oktober 18, 202682 Aufrufe

Gefälschte Doctolib-Mails fluten Postfächer: Erste-Hilfe-Set ist Fake

August 13, 202633 Aufrufe

Bücherexperiment in sozialen Medien und Messengern

September 9, 202626 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.