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Startseite»Nachrichten»Energie setzt Ausrufezeichen: Einfach unbesiegbar: Hertha BSC haut nächsten Gegner weg
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Energie setzt Ausrufezeichen: Einfach unbesiegbar: Hertha BSC haut nächsten Gegner weg

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 13, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
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Energie setzt Ausrufezeichen

Einfach unbesiegbar: Hertha BSC haut nächsten Gegner weg

Aufsteiger Energie Cottbus sorgt für ein Ausrufezeichen in der 2. Fußball-Bundesliga. Die Mannschaft von „Pele“ Wollitz feiert einen deutlichen Auswärtssieg. Auch bei Hertha BSC läuft’s weiter wie am Schnürchen.

VfL Osnabrück – Hertha BSC 1:3 (0:0)

Fünftes Spiel, fünfter Sieg: Hertha BSC hat seinen historisch besten Saisonstart in seiner langen Bundesliga- und Zweitliga-Geschichte mit dem nächsten Dreier ausgebaut. Die Berliner gewannen auch beim VfL Osnabrück mit 3:1 (0:0) und behaupteten ihre Tabellenführung mit blütenweißer Weste. 

Kapitän Josip Brekalo brachte das Team von Stefan Leitl mit seinem vierten Saisontor in Führung (50.). Dann trumpfte Berlins Torhüter Marius Gersbeck mit einem gehaltenen Handelfmeter gegen Robin Meißner (60.) auf, ehe Kevin Sessa in der 70. Minute auf 2:0 erhöhte. Osnabrück gelang durch Jonathan Gómez (82.) nur der Anschlusstreffer, Farid Alfa-Ruprecht (90.+2) sorgte für den Endstand. Der Hauptstadt-Klub führt die 2. Liga mit zwei Punkten Vorsprung auf den 1. FC Nürnberg an.

Nach einem riesigen Umbruch war der Hertha vor der Saison kaum etwas zugetraut worden, doch längst hat sich die „Alte Dame“ in den Fokus gespielt. Zweitliga-Aufsteiger Osnabrück bleibt nach der dritten Niederlage im Tabellenmittelfeld. Hertha war das Selbstvertrauen des starken Saisonstarts im Stadion an der Bremer Brücke deutlich anzumerken. Zwar benötigten die Berliner diesmal eine gewisse Warmlaufphase, doch mit zunehmender Spieldauer kamen sie immer wieder zu Chancen. 

Weil VfL-Torhüter Jonas Krumrey zunächst einige Großchancen zunichte machte, dauerte es bis in die zweite Halbzeit, ehe sich die Überlegenheit der Gäste auch im Ergebnis widerspiegelte. Brekalo traf per Flachschuss aus über 20 Metern. Nur zehn Minuten später schlug die Stunde von Herthas Elfmetertöter Gersbeck. Doch selbst nach dem 2:0 durch Sessa steckte Osnabrück nicht auf. Der späte Anschlusstreffer von Gómez

1. FC Heidenheim – Holstein Kiel 1:0 (0:0)

Bundesliga-Absteiger 1. FC Heidenheim hat seinen jüngsten Aufwärtstrend fortgesetzt. Die Mannschaft von Trainer-Urgestein Frank Schmidt gewann zuhause gegen das weiterhin sieglose Holstein Kiel spät mit 1:0 (0:0). Jonas Föhrenbach erlöste den FCH mit seinem umjubelten Treffer in der 84. Minute. Der FCH spielte ab der 50. Minute in Überzahl: Jonas Therkelsen sah wegen wiederholten Foulspiels (50.) Gelb-Rot.

Nach der Pokal-Blamage beim Regionalligisten SSV Jeddeloh II gelang dem Team von der Ostalb der dritte Ligasieg in Folge. Damit setzt sich der FCH mit nunmehr zwölf Punkten als Dritter oben fest. Kiel wartet dagegen auch nach dem fünften Ligaspiel der Saison auf einen Dreier. Die Mannschaft von Tim Walter holte bisher nur drei Remis. Heidenheim ist am kommenden Sonntag bei Arminia Bielefeld gefordert, Holstein strebt im Heimspiel gegen Osnabrück die Trendwende an.

Ohne den erkrankten Torjäger Budu Siwsiwadse begann der FCH verhalten. Das ersatzgeschwächte Kiel hatte mehr vom Spiel. Für Gefahr konnten die ideenlosen „Störche“ aber kaum sorgen. Heidenheim kam erst nach gut einer halben Stunde etwas in Schwung. Doch nennenswerte Chancen sahen die Fans in der Voith-Arena vor der Pause nicht. Erst nach dem Wechsel agierte der Absteiger druckvoll, begünstigt auch durch die Überzahl. Die Chancenverwertung ließ aber lange zu wünschen übrig – ehe Föhrenbach nach einer Ecke traf.

Karlsruher SC – Energie Cottbus 0:3 (0:1)

Aufsteiger Energie Cottbus hat sich mit einem starken Auftritt den zweiten Dreier der Saison gesichert. Das Team von Trainer Claus-Dieter Wollitz überzeugte beim Karlsruher SC mit einem 3:0 (1:0), nach fünf Spieltagen mit sieben Punkten dürfen sich die Lausitzer über einen ordentlichen Start in ihre erste Zweitliga-Saison seit zwölf Jahren freuen. Lukas Michelbrink (45.+2), Dominik Pelivan (55.) und Justin Butler (62.) sorgten für den ersten Cottbuser Auswärtssieg. Karlsruhe wartet noch auf den zweiten Ligasieg (fünf Punkte).

Im Wildparkstadion fehlte es trotz zahlreicher Großchancen zunächst nur an Toren. So probierten es die aktiven Cottbuser erfolglos aus der Distanz (10., 14.), auch per Kopf klappte es nicht (23.). Auf der Gegenseite rauschte der satte Schuss von Shio Fukuda an die Latte (21.), fünf Minuten später behauptete der Japaner dann den Ball für Louey Ben Farhat, der freistehend scheiterte. Kurz vor der Pause durften die Gäste dann dank Michelbrink jubeln, zuvor hatte Lucas Copado den Ball stark mit der Hacke abgelegt. Mit diesem Rückenwind lief es dann auch im zweiten Durchgang für Energie, das sich für seinen aktiven Start schnell belohnte.

Verwendete Quellen: ntv.de, tno/sid

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