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Startseite»Nachrichten»„Es ist Unsinn“: Zverev wettert gegen umstrittenes Tennis-Format
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„Es ist Unsinn“: Zverev wettert gegen umstrittenes Tennis-Format

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 3, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„Es ist Unsinn“

Zverev wettert gegen umstrittenes Tennis-Format

Alexander Zverev schlägt vor den US Open Ende des Monats beim ATP Masters in Montreal auf – andere Topstars tun das nicht. Der Deutsche kritisiert das Format des Turniers in Kanada scharf.

In Abwesenheit zahlreicher Top-Stars hat Alexander Zverev vor dem Auftakt des Masters in Montreal seine Kritik am Format der 1000er-Turniere erneuert. Die Absagen, etwa von Jannik Sinner oder Novak Djokovic, seien „ein Ergebnis des zweiwöchigen Masters-Events. Ich denke, es ist für einige Spieler einfach zu lang, zu viel vor den US Open“, sagte Zverev. Er hält auch von finanziellen Anreizen nichts. Zuvor war über Sanktionen oder Bonuszahlungen diskutiert worden, um die Top-Spieler zu einer Teilnahme zu bewegen.

„Das ist keine Raketenwissenschaft“, sagte der French-Open-Sieger: „Wir bekommen am Ende des Jahres Prämien, wenn wir alle neun Masters-Turniere spielen. Glaubst du, Novak interessiert es, ob er einen größeren Bonus bekommt? Ich schätze, der Typ hat – wenn ich raten müsste – weit über 400 Millionen auf seinem Bankkonto (Anm. d. Red. sein Vermögen wird auf rund 240 bis 250 Millionen Dollar geschätzt). Ich bin mir nicht sicher, ob ihm 50.000 mehr oder weniger etwas ausmachen würden.“

„Man kann uns nicht zwingen, zu spielen“

Nach Ansicht des Hamburgers ließen sich erschöpfte Spieler eher wieder für Turniere begeistern, wenn die Masters-Turniere, die mittlerweile auf elf, zwölf oder sogar 13 Tage angewachsen sind, wieder auf eine Woche verkürzt würden – so wie vor 2023. „Wenn man uns zwingt, während der Grand-Slam-Turniere zweieinhalb bis drei Wochen unterwegs zu sein, und dasselbe gilt dann auch für die Masters-Turniere, man kann uns nicht zwingen, zu spielen“, sagte er: „Tut mir leid, das ist Unsinn.“

Zverev 2.0 „wird noch mehr Grand-Slam-Titel holen“

Schon in der Vergangenheit hatte Zverev seine Bedenken am Modus der prestigeträchtigsten ATP-Turniere hinter den Grand Slams geäußert. Nun habe er auch selbst überlegt, das Turnier in Montreal, in das er als topgesetzter Spieler geht, auszulassen. Doch er brauche Matches und den Wettbewerb. Er rechne zwar nicht unbedingt mit seinem besten Tennis in Montreal, wolle sich aber über Cincinnati (Masters vom 11. bis 23. August) in Form bringen, um bei den Ende August beginnenden US Open (Start 30. August) seinen Leistungszenit zu erreichen.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar/sid

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