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Startseite»Nachrichten»Ferrari hat Spaß im Training: WM-Führender Antonelli ist in Ungarn schwer genervt
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Ferrari hat Spaß im Training: WM-Führender Antonelli ist in Ungarn schwer genervt

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 24, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Ferrari hat Spaß im Training

WM-Führender Antonelli ist in Ungarn schwer genervt

Beim Training zum Großen Preis von Ungarn hat der WM-Führende Kimi Antonelli überhaupt keinen Spaß. Unterdessen liefert Ferrari eine beeindruckende Vorstellung.

Die Ferraris überlegen, WM-Spitzenreiter Kimi Antonelli genervt: Lewis Hamilton und Charles Leclerc haben zum Auftakt in Budapest die Konkurrenz nach Strich und Faden dominiert und die eigenen Siegambitionen eindrucksvoll untermauert.

Hamilton, mit acht Erfolgen auf dem Hungaroring Rekordgewinner, drehte im zweiten freien Training der Formel 1 in 1:18,729 Minuten die schnellste Runde des Tages und setzte sich vor seinem Teamkollegen Leclerc (+0,148 Sekunden) durch, der zuvor die erste Session klar für sich entschieden hatte.

Ferrari mit guten Karten

Die Scuderia war mit einem positiven Gefühl nach Budapest gereist, auf Papier sollte der Kurs mit seinen kurzen Geraden und vielen Kurven dem eigenen Wagen schließlich perfekt liegen.

Am Freitag bestätigte sich diese Vermutung eindrucksvoll. Sowohl für das Qualifying am Samstag (16 Uhr MESZ) und dem Großen Preis von Ungarn tags darauf (15 Uhr MESZ/jeweils Sky), dem letzten Rennen vor der vierwöchigen Sommerpause, sind Hamilton und Leclerc nun die haushohen Favoriten – auch, weil Mercedes und Shootingstar Antonelli bislang noch gar nicht in Fahrt kommen.

Antonelli schwer genervt

Nachdem er im ersten Training für Ersatzpilot Frederik Vesti Platz gemacht hatte, belegte der Italiener in seiner einzigen Session nur den 13. Platz, zu Hamilton fehlten fast zwei Sekunden (+1,964). Antonelli hatte mit blockierenden Hinterrädern zu kämpfen, immer wieder schimpfte er am Funk. Teamkollege George Russell erreichte hinter Weltmeister Lando Norris im McLaren (+0,499) und dem viermaligen Champion Max Verstappen (+0,692) im Red Bull immerhin Rang fünf, doch auch der Engländer lag klar hinter seinem Landsmann zurück (+0,933).

Doch während bei der Silberpfeilen der Frust überwog, darf sich Nico Hülkenberg mal wieder Hoffnungen auf seine ersten WM-Punkte des Jahres machen. Nach einem achten Platz zum Auftakt fuhr er im zweiten Training mit seinem Audi auf Rang neun und schaffte es damit wieder in die Top Ten (+1,396).

Aston Martin katastrophal

Auch mit gleich 16 (!) Upgrades am Auto ist derweil Aston Martin von solchen Platzierungen weiter meilenweit entfernt. Während der spanische Altmeister Fernando Alonso seinem Team mit Rang 13 in der ersten Session etwas Hoffnung machte, schaffte es Lance Stroll nach einem vermuteten Bruch der linken Hinterradaufhängung nicht mehr zurück in die Box und sorgte für eine Rote Flagge. Weil für die Reparaturen nicht genug Zeit blieb, drehte der Kanadier im zweiten Training, in dem Alonso dann nur 19. wurde, gar keine Runde.

„Es ist noch viel zu früh, um das Paket richtig einschätzen zu können“, sagte Teamchef Adrian Newey im Fragenhagel auf der Pressekonferenz. Trotz aller Schwierigkeiten seien die vorläufigen Ergebnisse aber „vielversprechend“. Weitere Neuerungen sollen nach der Sommerpause folgen.

Verwendete Quelle: ntv.de

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