Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Alkoholfreier Wein: Wirklich ohne Alkohol?

    September 28, 2026

    Digitale Brieftasche „d-you“: Bundestag muss beim Schutz sensibler Daten nachbessern

    September 23, 2026

    Zuckersteuer darf kein Instrument zur Haushaltssanierung sein

    September 15, 2026

    Abgezockt von LemonSwan? Dann bitte melden

    September 15, 2026

    Beitrag steigt, Kasse schweigt: Mehrheit kennt Wegfall der Informationspflicht nicht

    September 11, 2026
  • Nachrichten

    RTL/ntv-Trendbarometer: CDU/CSU fallen unter 20 Prozent, SPD macht Sprung nach vorn

    September 29, 2026

    Langzeitstudie zu Hirngesundheit: Frühe Menopause könnte ein Marker für höheres Demenzrisiko sein

    September 29, 2026

    „Erbärmlich, arrogant“: Handball-Held Wolff fällt über Schiedsrichter her

    September 29, 2026

    Scuderia kriselt mal wieder: Horners Geist und Hamiltons Unlust

    September 29, 2026

    Verstoß gegen Kontaktverbot: Haftbefehl gegen Steffi Grafs Bruder Michael

    September 29, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Der Betrug beginnt im Kopf: Warum auch Vorsichtige hereinfallen

    September 29, 2026

    Warum Bildschirmzeit bei Jugendlichen wenig erklärt

    September 29, 2026

    Junge Erwachsene bereuen Gesundheitsentscheidungen

    September 29, 2026

    Gefälschte Zoom- und DocuSign-Mails im Umlauf

    September 29, 2026

    KI-Stimme täuscht Fideuram bei 95-Millionen-Transfer

    September 29, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Kolumbiens Präsident macht karibisches Touristenmekka zur Kampfzone

    September 29, 2026

    Hinrichtungen in Iran: Geflüchtet, zurückgekehrt, zum Tode verurteilt

    September 29, 2026

    Schule in Hessen gewinnt Schulpreis

    September 29, 2026

    Linnemann will Kinderkrankentage kürzen – SPD ist dagegen

    September 29, 2026

    Berlin: Anklage gegen Ex-rbb-Intendantin Schlesinger zugelassen

    September 29, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Nachrichten»Gefangen in der Catch-up-Culture: Warum Freundschaften auch enden dürfen
Nachrichten

Gefangen in der Catch-up-Culture: Warum Freundschaften auch enden dürfen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 23, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Gefangen in der Catch-up-CultureWarum Freundschaften auch enden dürfen

23.08.2026, 16:57 Uhr Von Torsten Landsberg
Zwei-laechelnde-Freunde-sitzen-mit-einem-Surfbrett-in-ihrem-Kofferraum-und-geniessen-einen-sonnigen-Sommer-Roadtrip-in-Australien-bereit-fuer-ein-unbeschwertes-Strandsurf-Abenteuer-zusammen-Modellfreigabe-vorhanden
Echte Freundschaften brauchen mehr als ein Status-Update, doch das erfordert Zeit und Aufmerksamkeit. (Foto: picture alliance / imageBROKER)

In den sozialen Netzwerken wundern sich junge Menschen über ihre Freundeskreise: Statt Dinge gemeinsam zu erleben, bringt man sich nur noch gegenseitig auf den aktuellen Stand. Ist das noch wahre Freundschaft?

Menschen verändern sich und mit ihnen ihre Beziehungen. Schon im 18. Jahrhundert hielt der englische Universalgelehrte Samuel Johnson fest: „Freundschaften sind wie alte Dächer, man muss sie ständig reparieren, damit sie halten.“ Gerade stellt ein neues Phänomen dieses Verhältnis auf die Probe: die Catch-up-Culture. Vor allem Leute um dreißig lassen sich in den sozialen Netzwerken darüber aus, dass sie mit einst engen Freundinnen und Freunden immer weniger gemeinsame Zeit verbringen, für ein spontanes Treffen sei sowieso niemand mehr verfügbar.

Stattdessen plane man Treffen im Café lange voraus, dort werde dann schnell abgespult, was in den vergangenen Wochen so passiert sei – ein Status-Update. Man lässt sich von einer eigentlich nahestehenden Person erzählen, was in ihrem Leben passiert, ohne selbst noch aktiv daran teilzuhaben. Erfährt das Konzept Freundschaft gerade einen grundlegenden Wandel?

„An den generellen Mechanismen der Beziehungsgestaltung und der Frage, wie sich Freundschaften entwickeln und im Lebenslauf verändern, hat sich wenig verändert“, sagt Franz J. Neyer, Professor für Persönlichkeitspsychologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, im Gespräch mit ntv.de. Dennoch unterliege das Verständnis von Freundschaft einem historischen und kulturellen Wandel, der Freundschaftsbegriff sei heute dehnbarer als vor fünfzig Jahren.

Digitale Nähe als Falle?

Mehren sich Berichte über einen Trend, beginnt die Suche nach den Ursachen. Die heute 30-Jährigen sind mit schnellem und mobilem Internet und den dazugehörigen Kommunikationskanälen aufgewachsen, außerdem täuscht Social Media den ständigen Kontakt und die Teilhabe am Leben der anderen vor. Da liegt der Schluss nahe, die knappe Catch-up-Culture könnte eine Folge der ausführlichen digitalen Nähe sein.

„Unsere Forschungen zeigen, dass Beziehungen am besten funktionieren und qualitativ am hochwertigsten sind, wenn man sie auch physisch aufrechterhalten kann, wo man sich mal anfassen, wo man sich sehen kann und persönlich austauscht“, sagt der Psychologe. „Ich würde aber nicht so weit gehen, dass Social Media uns oberflächlich und beziehungsunfähig macht.“ Der digitale Wandel habe neue Möglichkeiten eröffnet, Freundschaften zu unterhalten. Zwar seien hunderte Follower und Online-Freunde nicht gleichbedeutend mit tragenden Freundschaften im Offline-Leben. „Aber dank des Internets lassen sich Beziehungen unabhängig von Raum und Zeit gestalten.“

Trotz aller Möglichkeiten sind schrumpfende Freundeskreise eher Regel als Ausnahme. Laut des Survey Centers on American Life gaben 1990 noch 33 Prozent der Befragten an, zehn oder mehr enge Freundschaften zu haben, 2021 waren es nur noch 13 Prozent. In einer YouGov-Umfrage in Deutschland sagten 2024 38 Prozent der Befragten, dass sie weniger Freunde hätten als fünf Jahre zuvor.

Das Verständnis von Freundschaft ist subjektiv: Für die einen qualifiziert schon ein gemeinsames Feierabendbier das „Prädikat Freund“, andere prüfen gewissenhafter. Zur Erklärung des Begriffs Freundschaft gelte immer noch die alte Definition nach Aristoteles, sagt Neyer. „Freundschaft ist eine Beziehung unter Gleichen, also gleichberechtigten Personen auf einer Ebene, die freiwillig ist, die nicht durch Klasse, Verwandtschaft oder soziale Rollen definiert wird.“ Dass sie auf wechselseitiger Sympathie beruhe, mache sie allerdings anfällig für Schwankungen und womöglich auch ein Scheitern.

Wenig ist für immer

Ein Alleinstellungsmerkmal von Millennials und Gen Z ist die Catch-up-Culture eher nicht. Freundschaftskreise ändern sich grundsätzlich bei größeren Umbrüchen wie dem Schulabschluss, mit dem gemeinsame Routinen und räumliche Nähe wegfallen. Später können Partnerschaften, Familiengründung und Ortswechsel Dynamiken verändern und das Aufrechterhalten einer Freundschaft erschweren.

„Freundschaftsnetzwerke werden im Laufe des Erwachsenen-Alters kleiner, das ist ein normativer Trend, an dem ist überhaupt nichts auszusetzen“, sagt Franz J. Neyer. Auch die Bedeutung einzelner Freunde könne sich modifizieren, in weniger tiefen Beziehungen könnten Catch-up-Treffen beiden Beteiligten völlig ausreichen. Für vertraute Gespräche seien sie dagegen nicht geeignet.

„Bei wichtigen Freunden reicht es nicht aus, nur mal kurz abzubilden, wo man gerade steht. So eine Pseudonähe kann unser Nähebedürfnis nicht befriedigen.“ Nun wünschen sich manche Menschen mehr Nähe als andere, definieren die Qualität einer Freundschaft vielleicht genau darüber. Was also tun, wenn ein Freund oder eine Freundin die Beziehung zu selbstverständlich nimmt und nicht als etwas, das gepflegt werden muss?

Qualität statt Quantität

„Ist die Diskrepanz der Erwartungen zu groß, zerbrechen Freundschaften in der Regel“, sagt Franz J. Neyer. „Sie können so schnell gelöst werden, wie sie einst geschlossen wurden.“ Eine Freundschaft werde selten durch eine bewusste Entscheidung beendet, die Freunde lebten sich einfach auseinander, nicht nur im jungen Erwachsenenalter. „Das kann natürlich für eine betroffene Person schmerzhaft sein, aber sie kann auch darüber reflektieren, was sie möchte, und nach passenderen Freunden oder Freundinnen suchen.“

Das gestaltet sich gerade für diejenigen zunehmend schwierig, die nicht mehr automatisch über Schule, Partys oder Studium auf neue Leute treffen. „Menschen sollten lernen, in die Gestaltung neuer Beziehungen zu investieren“, empfiehlt der Psychologe. Es gehöre dazu, anfangs auch mal mehr zu geben als man zurückbekomme: „Und dann schaut man, wie es sich entwickelt.“ Je älter wir werden, desto mehr würden wir allerdings bei Freundschaften auf die emotionale Qualität achten – und entsprechend wählerischer an die Sache herangehen. „Tatsächlich ist die Auswahl begrenzt, es kommen ja gar nicht so viele infrage, die zu mir passen.“

Da Familiennetzwerke immer kleiner würden und wegbrechen könnten, sei es im Alter wichtig, eine heterogene Gemeinschaft von Personen zu bilden, die einem unterschiedlich nahestehen. Um in Kontakt zu bleiben, könne man auch mal über den eigenen Schatten springen – solange die persönlichen Bedürfnisse und Interessen dadurch nicht unterdrückt werden. „Einsamkeit ist immer die subjektive Bewertung der eigenen Beziehungen“, sagt Neyer. „Man kann sich einsam fühlen, wenn man hundert Leute um sich versammelt, und man muss sich nicht einsam fühlen, wenn man nur ein oder zwei Leute hat.“

Quelle: ntv.de

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

RTL/ntv-Trendbarometer: CDU/CSU fallen unter 20 Prozent, SPD macht Sprung nach vorn

September 29, 2026

Langzeitstudie zu Hirngesundheit: Frühe Menopause könnte ein Marker für höheres Demenzrisiko sein

September 29, 2026

„Erbärmlich, arrogant“: Handball-Held Wolff fällt über Schiedsrichter her

September 29, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 202624 Aufrufe

Fehlinvestitionen auch bei Kirchenbezirken, Pensionskassen und TÜV

August 19, 202610 Aufrufe

Settelmayer und Kollegen: Angebote und Ablauf im Überblick

September 15, 20268 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20265 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.