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Startseite»Nachrichten»Getroffener ist schwer verletzt: Polizei schießt auf jungen Mann in München
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Getroffener ist schwer verletzt: Polizei schießt auf jungen Mann in München

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 19, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Getroffener ist schwer verletztPolizei schießt auf jungen Mann in München

Die Ermittlungen zu dem Schusswaffengebrauch in Schwabing stehen noch am Anfang. (Foto: dpa)

In München glauben Zeugen, auf der Straße einen Mann mit einer Waffe gesehen zu haben – und wählen den Notruf. Kurz drauf kommt es zum Schusswaffengebrauch seitens der Polizei. Ein Mann wird dadurch schwer verletzt. Warum es dazu kam, ist noch unklar.

Im Münchner Stadtteil Schwabing ist ein Mann durch mindestens einen Schuss aus einer Polizeiwaffe schwer verletzt worden. Der etwa 20 Jahre alte Mann sei in ein Krankenhaus gebracht worden, wie ein Polizeisprecher berichtete. Der Mann soll auf offener Straße mit einem pistolenähnlichen Gegenstand hantiert haben. Ein entsprechender Notruf sei gegen 17.15 Uhr bei der Polizei eingegangen, sagte der Sprecher. Eine Zeugin habe einen Schuss gehört.

Es habe zuvor keine kriminelle Handlung gegeben. Die Polizei sei aber mit mehreren Streifen ausgerückt. „Wenn wir eine Person mit Waffe gemeldet bekommen, sind wir mit starken Kräften im Einsatz.“ Beamte hätten dann den Mann gegen 17.30 Uhr ausfindig gemacht und angesprochen – dabei sei es zum Schusswaffengebrauch seitens der Polizei gekommen. Warum geschossen wurde und wie der Ablauf des Geschehens war, sei Gegenstand der Ermittlungen. 

Die am Einsatz unmittelbar beteiligten Kollegen würden betreut. Der pistolenähnliche Gegenstand sei sichergestellt. Ob es sich um eine echte Waffe handelte, werde noch untersucht. Noch nicht geklärt ist auch die Identität des Mannes. Es sei bei ihm kein Ausweisdokument gefunden worden. Es werde voraussichtlich bis Mittwoch dauern, bis er identifiziert werden könne.  

Das Gelände um den Schauplatz des Geschehens im Bereich Ecke Clemensstraße/Belgradstraße war stundenlang weiträumig abgesperrt, auch die Tram konnte nicht fahren. Es gab erhebliche Verkehrsbehinderungen, die erst am späten Abend aufgehoben waren. Die Gegend ist belebt. Zeugen wurden direkt vor Ort befragt. Dazu sei eine Zeugensammelstelle eingerichtet worden, hieß es weiter. 

Kripo und Spurensicherung trafen mittlerweile am Ort des Geschehens ein, ebenso Beamte des Bayerischen Landeskriminalamtes. Das Landeskriminalamt ermittelt stets, wenn ein Polizeibeamter oder eine Polizeibeamtin die Waffe eingesetzt hat. Die LKA-Beamten haben zu prüfen, ob die Schusswaffe rechtmäßig eingesetzt wurde. 

Quelle: ntv.de, hul/dpa

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