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Startseite»Nachrichten»Höchste Alarmstufe ausgerufen: Aktivster Vulkan Mittelamerikas in Guatemala ausgebrochen
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Höchste Alarmstufe ausgerufen: Aktivster Vulkan Mittelamerikas in Guatemala ausgebrochen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 4, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Höchste Alarmstufe ausgerufenAktivster Vulkan Mittelamerikas in Guatemala ausgebrochen

Aschewolken steigen aus dem Krater des Feuervulkans. (Foto: picture alliance/dpa/AP)

Bei einer Eruption des sogenannten Feuervulkans im Jahr 2018 kommen rund 200 Menschen ums Leben. Nun gibt es wieder einen Ausbruch in Guatemala. Mehr als 1400 Menschen müssen die Gegend verlassen – doch einige Schaulustige betreten das Sperrgebiet.

Ein neuer Ausbruch des hochaktiven Vulkans namens Volcán de Fuego in Guatemala hält die Menschen in der Region in Atem. Der Vulkan rund 40 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Guatemala-Stadt spuckt eine Säule aus Asche, Gasen und Lavafragmenten aus, die vier bis fünf Kilometer hoch in den Himmel steigt, wie der nationale Katastrophenschutz Conred in einem Post auf der Plattform X mitteilte. Für drei Verwaltungsbezirke wurde die höchste Alarmstufe rot ausgerufen.

Erste Dörfer nahe dem Vulkan in dem mittelamerikanischen Land mussten evakuiert werden. Mehr als 1400 Menschen seien in Sicherheit gebracht worden, sagte die Leiterin von Conred, Claudinne Ogaldes. Anwohner suchten Schutz in Notunterkünften. Der Schulunterricht wurde abgesagt. Von dem Ausbruch betroffen sind laut Urízar rund 29.000 Menschen in verschiedenen Ortschaften – etwa durch den Ascheregen.

Die Aschewolken dehnen sich aktuell etwa 120 Kilometer in westlicher und nordwestlicher Richtung aus und könnten den Flugverkehr in den Verwaltungsbezirken Chimaltenango und Suchitepéquez beeinträchtigen. Die höchste Alarmstufe ist in diesen beiden Regionen sowie in Escuintla. Conred ausgerufen worden. Heiße Ströme aus Gas, Asche und Gesteinsbrocken, die sogenannten pyroklastischen Ströme, fließen die Hänge des Vulkans hinunter.

Touristen kommen Vulkan gefährlich nah

Das Institut für Seismologie und Vulkanologie betonte bei X, dass der Vulkan sich derzeit in seiner „intensivsten Phase“ befinde und Vorsichtsmaßnahmen für die Orte im Umkreis von zehn Kilometern getroffen werden sollten. Medienberichten zufolge sollen sich Touristen trotz eines Aufstiegsverbots auf den nahe gelegenen Vulkan Acatenango begeben haben, um von dort aus die Aktivität des Feuerbergs zu beobachten und Videos davon in sozialen Medien wie Tiktok zu posten. Der Zugang zum Vulkan wurde später gesperrt, um das Leben der Menschen zu schützen und Risikosituationen zu vermeiden, wie die Nationale Zivilpolizei bei X mitteilte.

Der knapp 3800 Meter hohe Feuervulkan liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, der seismisch aktivsten Zone der Erde, die Länder von Asien bis Lateinamerika umspannt. Er ist zudem einer der aktivsten Vulkane Mittelamerikas. Im vergangenen Jahr gab es zwei größere Ausbrüche. Bei einer heftigen Eruption im Jahr 2018 kamen rund 200 Menschen ums Leben.

Quelle: ntv.de, bho/dpa

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