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„Ich bin zutiefst dankbar“: Mette-Marit verlässt mit neuer Lunge das Krankenhaus

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 14, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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„Ich bin zutiefst dankbar“Mette-Marit verlässt mit neuer Lunge das Krankenhaus

Bis sich ihr Zustand stabilisiert, kann es noch ein Jahr dauern: Kronprinzessin Mette-Marit. (Foto: picture alliance / Royal Press Europe)

Den Eingriff hat sie nun erst einmal überstanden. So kann Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit nach dem Erhalt einer neuen Lunge jetzt das Krankenhaus verlassen. Vor ihr liegt allerdings noch ein langer Weg der Genesung.

Auch wenn die norwegische Fußball-Nationalmannschaft bei der Fußball-Weltmeisterschaft im Viertelfinale ausgeschieden ist, herrscht im Land große Begeisterung über das Team rund um Superstar Erling Haaland. So wurden die Fußballer am Montagabend sogar im Königlichen Schloss empfangen. Womöglich noch glücklicher ist das Königshaus aber über diese Nachricht, die es am Dienstagmorgen freudig verkünden konnte: „Ihre Königliche Hoheit Kronprinzessin Mette-Marit wurde nach ihrer Lungentransplantation aus dem Nationalkrankenhaus entlassen.“

Die Kronprinzessin selbst wird mit den Worten zitiert: „Ich bin zutiefst dankbar.“ Ihr besonderer Dank gelte allen Menschen, die sich für eine Organspende entschieden hätten. „Diese Entscheidung hat mir das Leben geschenkt. Worte reichen nicht aus, um auszudrücken, wie dankbar und demütig ich deshalb bin.“

Zugleich dankte Mette-Marit allen, die sie auf ihrem langen Weg begleitet hätten. Dazu zählten neben ihrer Familie auch Ärzte, Chirurgen, Pflegekräfte, Physiotherapeuten und weitere Beschäftigte im Gesundheitswesen. Sie alle leisteten täglich einen unersetzlichen Beitrag zum norwegischen Gesundheitssystem.

„Nichts für schwache Nerven“

Zudem schickte die Ehefrau von Kronprinz Haakon einen „besonderen Gruß an meine Fibrose-Freunde“: „Ihr seid in einer der schwierigsten Phasen meines Lebens einfach großartig gewesen. Mit Fibrose zu leben, ist nichts für schwache Nerven, und ich denke jeden Tag daran, wie stark ihr seid.“ Sie sei sehr dankbar für die Unterstützung, die sie während ihrer Krankheit von so vielen Menschen in ganz Norwegen erfahren habe. Diese habe ihr Kraft gegeben, als sie sie am meisten gebraucht habe.

Auch der Kronprinz kommt in dem Statement zu Wort: „Es ist eine große Erleichterung, die Kronprinzessin wieder zu Hause zu haben. Wir freuen uns alle sehr, dass die erste Phase so gut verlaufen ist. Wir sind auch unglaublich beeindruckt vom Universitätsklinikum Oslo. Obwohl wir wissen, dass ein langer Genesungsweg vor uns liegt und Komplikationen auftreten können, ist es ein sehr gutes Gefühl, so weit gekommen zu sein.“

Keine offiziellen Termine

Kronprinzessin Mette-Marit hatte sich im Juni einer Lungentransplantation unterzogen, nachdem sich ihre chronische Lungenfibrose in den Monaten zuvor deutlich verschlechtert hatte. Am 5. Juli veröffentlichte der Hof erstmals ein Bild der 52-Jährigen nach dem Eingriff. Darauf verfolgte sie gemeinsam mit Kronprinz Haakon auf einem Sofa im Schloss in Oslo das WM-Spiel der norwegischen Nationalmannschaft gegen Brasilien. Zugleich teilte der Hof mit, dass Mette-Marit weiterhin im Krankenhaus behandelt werde.

Der Gesundheitszustand der Kronprinzessin sei den Umständen entsprechend gut, erklärte nun Are Holm, der Leiter der Lungenabteilung des Rikshospitalet. Er schilderte auch, wie es für die 52-Jährige weitergehen wird: „In den nächsten sechs Monaten wird die Kronprinzessin ein Training absolvieren und engmaschig betreut werden, um mögliche Komplikationen wie Abstoßungsreaktionen und Infektionen frühzeitig zu erkennen. Bei einem guten Verlauf dauert es oft etwa ein Jahr, bis sich der Zustand stabilisiert.“

Während der Rehabilitationszeit werde Mette-Marit keine offiziellen Aufgaben übernehmen, teilte der Palast weiter mit. Kronprinz Haakon will seine Termine grundsätzlich weiterhin wahrnehmen, seine Planung jedoch an den Zustand seiner Frau anpassen. Er werde entsprechende Vorkehrungen treffen, um bei ihr sein zu können.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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Dr. Heinrich Krämer
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