Manchmal habe ich das Gefühl, wir haben mit den sozialen Medien etwas Technisches erfunden, auf das gesellschaftlich niemand vorbereitet war. Jeder kann heute innerhalb von Sekunden zum Sender werden. Es braucht dafür kein Studio und keine Redaktion, keinen Verlag und niemanden, der vorher kurz nachfragt, ob das, was da gleich hinausgeht, irgendetwas mit der Wirklichkeit zu tun hat. Ein Smartphone, halbwegs brauchbares Internet und ein bisschen Selbstvertrauen genügen – und Selbstvertrauen haben erstaunlich viele.
Da sitzen dann selbsternannte Digital Creators vor Ringlichtern, Gurus vor Bücherregalen, Heiler vor Klangschalen, Influencer im Auto, Verschwörungserzähler auf irgendeinem Berg, und Menschen, deren einzige erkennbare Qualifikation darin besteht, sehr überzeugt in eine Kamera reden zu können. Der eine erklärt dir, warum Sonnencreme Gift ist. Die nächste weiß, was Ärzte verschweigen. Jemand anderer hat herausgefunden, was „die Regierung“ plant, irgendwo heilt wieder eine Frequenz irgendetwas, und natürlich hat jeder von ihnen „recherchiert“.
Seit einiger Zeit gibt es dazu noch eine Variante, bei der ich jedes Mal ein bisserl zusammenzucke: „Ich hab mal die KI dazu gefragt.“ Aso. Na dann.
„Die KI bestätigt das.“ Tut sie nicht.
Recherche hat einmal bedeutet, Quellen zu suchen, Aussagen gegeneinander zu prüfen, Fachleute zu fragen, Dokumente zu lesen oder zumindest nachzusehen, woher eine Behauptung ursprünglich kommt. Heute besteht sie manchmal aus drei Videos, einem Screenshot ohne Herkunft und einer Frage an eine KI. Passt die Antwort halbwegs zur eigenen Überzeugung, wird innerhalb weniger Minuten daraus: „Die KI bestätigt das.“ Tut sie nicht. Eine KI ist keine Quelle und schon gar keine Wahrheitsmaschine. Sie kann bei einer Recherche helfen, Zusammenhänge erklären, Hinweise liefern, denen man nachgehen kann – aber auch die überzeugendste KI-Antwort ist kein Beleg. Trotzdem wird aus dem Werkzeug gerade eine neue Autoritätskulisse gezimmert. Früher hieß es „Ich hab das im Internet gelesen“, heute heißt es „Die KI sagt auch …“. Der Unterschied ist kleiner, als man meinen möchte.
Das eigentlich Verrückte daran ist die Geschwindigkeit. Es gibt keine Sendezeit mehr. Niemand wartet auf den Abend, bis die Sendung beginnt, niemand muss eine Redaktion überzeugen, dass sein Thema relevant ist, und vor keinem Livestream fragt irgendwer: „Haben wir dafür eigentlich einen Beleg?“ Man drückt auf einen Knopf und ist draußen, live, öffentlich, sofort.
Die Zuseher müssen so jemandem nicht einmal folgen, das erledigt der Algorithmus. Zwischen Katzenvideo, Urlaubsfoto und Rezept taucht auf einmal ein Mensch auf, den man noch nie gesehen hat, und erklärt einem mit der Selbstsicherheit eines Nobelpreisträgers, warum so ziemlich alles falsch ist, was man bisher gewusst hat. Darunter laufen bereits hunderte Kommentare. Zustimmung erzeugt Zustimmung, Empörung erzeugt Reichweite, und aus einem vollkommen unbelegten Satz kann in kürzester Zeit eine kleine Parallelwirklichkeit werden.
Manche wissen sehr genau, was sie tun
Wenn es nur um Menschen ginge, die selbst an das glauben, was sie erzählen, wäre das noch vergleichsweise harmlos. Manche wissen aber sehr genau, was sie tun. Empörung bringt Klicks, Angst bringt Aufmerksamkeit. Eine dramatische Behauptung über Gifte, geheime Pläne oder unterdrückte Wahrheiten funktioniert meistens besser als die nüchterne Feststellung, dass die Welt kompliziert ist und manche Fragen keine einfache Antwort haben.
Geld
Werbung, Abos, Spenden, Kurse, Nahrungsergänzung, „Programme“. Die Aufklärung ist der Trichter, das Produkt wartet am Ende.
Reichweite
Ab einer gewissen Followerzahl wird man für Marken interessant. Also braucht es jeden Tag einen neuen Aufreger.
Propaganda
Hier geht es nicht um Geld. Es reicht, wenn am Ende niemand mehr irgendwem vertraut.
Wer damit Reichweite aufbaut, verdient daran – über Werbung, Abos, Spenden, irgendwelche Kurse, Nahrungsergänzungsmittel oder „Programme“, die angeblich genau das Problem lösen, das man seinem Publikum vorher eingeredet hat. Die vermeintliche Aufklärung ist in Wahrheit ein Verkaufstrichter. Andere brauchen die Reichweite für Kooperationen, weil man ab einer gewissen Followerzahl für Marken und Veranstalter interessant wird. Also muss das Publikum bei Laune gehalten werden, jeden Tag ein neuer Aufreger, eine neue Enthüllung, ein neues „Das darfst du nicht wissen“. Wer einmal gelernt hat, dass Empörung Reichweite bringt, hat wenig Grund, plötzlich langweilig und quellenbasiert zu werden.
Und dann gibt es die Inhalte, bei denen Geld nicht das Ziel ist. Propaganda hat soziale Medien längst verstanden. Politische Akteure, ideologische Bewegungen, Einflussnetzwerke, Staaten – sie alle nutzen dieselben Mechanismen und brauchen dafür weder einen Fernsehsender noch eine Zeitung, sondern Accounts, Videos, Memes und Botschaften, die sich gut verbreiten. Manchmal soll eine Partei oder Weltanschauung gestärkt werden, manchmal soll Misstrauen gegen Medien, Wissenschaft, Institutionen oder demokratische Abläufe gesät werden. Und manchmal reicht es schon, Menschen davon zu überzeugen, dass ohnehin niemandem mehr zu trauen ist. Auch das beschädigt eine Demokratie, denn die lebt davon, dass wir streiten können, ohne uns vorher darüber einigen zu müssen, ob überhaupt noch eine gemeinsame Realität existiert. Wenn jede Wahl gefälscht, jede Behörde gekauft, jeder Journalist gesteuert und jede wissenschaftliche Erkenntnis Teil eines geheimen Plans sein soll, dann wird aus Skepsis irgendwann ein Generalverdacht gegen alles, was nicht ins eigene Weltbild passt. Und dieser Verdacht lässt sich hervorragend bewirtschaften.
Was das Grundrauschen mit Menschen macht
Was mich dabei zunehmend beschäftigt, ist weniger die Frage, warum irgendein Guru diesen Unsinn erzählt. Mich beschäftigt, was dieses permanente Grundrauschen mit den Menschen macht, die es Tag für Tag konsumieren.
Ein ganz normaler Tag
- Frühstück„Die Regierung belügt dich.“Handy neben der Kaffeetasse
- Mittag„Ärzte wollen dir schaden.“Video in der Pause
- Nachmittag„Wissenschaftler sind gekauft.“Reel in der Straßenbahn
- Abend„Die nächste Wahl ist ohnehin gefälscht.“Livestream auf der Couch
Und was, wenn derselbe Mensch das alles gar nicht gesucht hat? Vielleicht wollte er nur ein Video über Gartenarbeit anschauen, hat einmal bei einem kritischen Beitrag länger hingeschaut, einen Kommentar gelesen – und der Algorithmus lernt: Das interessiert dich offenbar, hier hast du mehr davon. Noch ein Video, noch ein Guru, noch jemand, der „nur Fragen stellt“. Irgendwann entsteht der Eindruck, diese Dinge seien überall, alle würden darüber reden, es müsse ja etwas dran sein, wenn ständig neue Videos auftauchen. Dabei sieht man eine von Plattformen zusammengestellte Auswahl, die darauf optimiert ist, Aufmerksamkeit möglichst lange festzuhalten, und hält sie für die Welt.
Natürlich gibt es Moderation, Regeln, automatische Erkennung, Meldemechanismen, Faktenchecks, Hinweise, Löschungen. Nur greift das meiste davon zwangsläufig erst, wenn der Inhalt längst draußen ist, der Satz gehört, das Video gesehen, der Screenshot gespeichert und die Behauptung vielleicht schon weitergeschickt wurde. Eine falsche Behauptung muss nicht wochenlang online bleiben, um zu wirken, oft reichen ein paar Minuten. Wenn später darunter steht, dass etwas falsch oder aus dem Zusammenhang gerissen war, ist der erste Eindruck bei vielen längst hängen geblieben.
Noch schwieriger wird es, wenn Falschinformation zur Identität geworden ist. Wer einem Creator monatelang folgt, dessen Videos teilt, dessen Weltbild übernimmt und vielleicht sogar Geld für dessen Angebote ausgegeben hat, ändert seine Überzeugung nicht, weil irgendwo ein Faktencheck auftaucht. Dann steht mehr auf dem Spiel als eine einzelne Behauptung, dann müsste man sich eingestehen, jemandem vertraut zu haben, der Unsinn erzählt oder einen bewusst manipuliert hat. Und das tut niemand gern.
Ein Sendemast in jeder Hosentasche
Ich will deshalb keine Behörde, die vor jedem Livestream auftaucht und Stempel verteilt, das wäre weder realistisch noch wünschenswert. Meinungsfreiheit heißt selbstverständlich auch, Blödsinn sagen zu dürfen. Nur haben wir uns vielleicht zu lange eingeredet, das alles seien bloß private Meinungsäußerungen. Wer regelmäßig vor zehntausenden Menschen über Gesundheit, Politik, Wissenschaft oder angebliche Verschwörungen spricht, ist faktisch ein Medium, vielleicht kein klassisches und kein journalistisches, aber ein Sender mit Reichweite. Bei klassischen Medien diskutieren wir über Sorgfalt, Quellen, Presseräte, Medienrecht und Verantwortung, während gleichzeitig jemand mit mehreren hunderttausend Followern jeden Abend irgendeine medizinische Behauptung ins Smartphone sprechen und sich hinterher darauf zurückziehen kann, nur seine Meinung gesagt zu haben. Da stimmt im Verhältnis etwas nicht mehr. Wir haben Millionen Menschen einen Sendemast in die Hosentasche gesteckt, Geschäftsmodelle gebaut, bei denen Aufmerksamkeit Geld bringt, Algorithmen, die emotionalen Content bevorzugen, und politische Akteure haben entdeckt, wie wunderbar sich dieses System für ihre Zwecke verwenden lässt.
Wir stecken längst mittendrin. Und ich glaube, wir unterschätzen noch immer, was diese Dauerbeschallung mit Menschen macht. Es geht ja längst nicht mehr darum, dass jemand einmal auf eine falsche Meldung hereinfällt und sie später richtigstellt. Menschen bewegen sich heute über Stunden in einem Strom aus Behauptungen, Meinungen, Videos, Werbung, politischen Botschaften, persönlichen Geschichten und angeblichen Enthüllungen, bei dem kaum mehr zu erkennen ist, was Journalismus ist, was Werbung, was Meinung, was Propaganda und was einfach erfunden. Alles schaut auf demselben Bildschirm ungefähr gleich aus. Der Beitrag einer Zeitung steht zwischen dem Video eines selbsternannten Gesundheitsexperten und einem Creator, der gerade erklärt, warum „die Medien“ lügen. Darunter Werbung, dann ein auf zwölf Sekunden zusammengeschnittener Ausschnitt aus einer politischen Rede, dann ein emotionales Video mit dramatischer Musik und großen Buchstaben, das eine Behauptung aufstellt, für die es keinerlei Beleg gibt. Fünf Minuten später vielleicht ein Faktencheck dazu, sofern jemand schnell genug war.

Das soll der Nutzer bitte selbst erkennen
- Wer steckt hinter dem Account?
- Welche Interessen verfolgt die Person?
- Ist die Quelle seriös?
- Wurde das Video geschnitten?
- Ist das Bild echt?
- Sagt die Studie wirklich das, was im Posting steht?
- Ist die Stimme künstlich erzeugt?
- Ist der Mensch überhaupt echt?
Nebenbei. Beim Frühstück, in der Straßenbahn, auf dem Klo, abends auf der Couch.
Das ist keine kleine Aufgabe. Und irgendwann passiert dann etwas, das ich in den vergangenen Jahren immer häufiger beobachte: Menschen werden trotz Dauerkonsum von Information nicht unbedingt besser informiert, manche werden einfach nur unsicherer. „Man weiß ja gar nicht mehr, was man glauben soll.“ Diesen Satz lesen wir bei Mimikama ständig, und ich halte ihn inzwischen für einen der gefährlichsten Nebeneffekte dieser ganzen Entwicklung. Denn wenn Menschen einmal glauben, dass ohnehin alle lügen, hat die Propaganda einen wichtigen Schritt geschafft. Dann muss sie niemanden mehr davon überzeugen, dass eine bestimmte erfundene Geschichte wahr ist, es reicht, wenn Vertrauen so weit beschädigt ist, dass Wahrheit und Lüge als ungefähr gleichwertige Möglichkeiten wahrgenommen werden. Der Wissenschaftler sagt das eine, irgendein Typ im Livestream das andere, „die Wahrheit wird schon irgendwo dazwischen liegen“. Muss sie nicht.
Wenn einer sagt, Wien liegt in Österreich, und der andere behauptet, Wien liege seit letzter Woche in Argentinien, dann befindet sich die Wahrheit nicht irgendwo im Atlantik.
Falsche Ausgewogenheit entsteht, wenn jede Behauptung dieselbe Bühne bekommt.
Kompetenz und das Aussehen von Kompetenz
Aber genau diese falsche Ausgewogenheit entsteht, wenn jede Behauptung dieselbe Bühne bekommt und jeder Sprecher auf demselben Display erscheint. Das Smartphone hat keine Warnlampe, auf der steht: „Dieser Mensch hat zu diesem Thema übrigens keinerlei Ahnung.“ Im Gegenteil, wer souverän spricht, ein gutes Mikrofon hat, ein professionelles Setting und genügend Überzeugung, wirkt enorm kompetent. Kompetenz und das Aussehen von Kompetenz sind online leider zwei verschiedene Dinge. Dazu kommt die Wiederholung. Höre ich dieselbe Behauptung immer wieder, von verschiedenen Accounts, in verschiedenen Videos, leicht anders formuliert, dann beginnt sie vertraut zu wirken, und Vertrautheit fühlt sich für uns Menschen schnell wie Plausibilität an. „Da muss doch was dran sein, das sagen so viele.“
1234567891011121314151617181920
„Das sagen so viele“ – zwanzig Videos, zwanzig Accounts
Eine einzige falsche Ursprungsgeschichte, von der alle abgeschrieben haben.
Nur sind „so viele“ manchmal fünf Accounts, die voneinander abgeschrieben haben, oder zwanzig Videos, die auf dieselbe falsche Ursprungsgeschichte zurückgehen, oder ein Netzwerk, das dieselben Botschaften sehr bewusst wieder und wieder streut.
Und da kommen wir zu dem Punkt, der mir nach all den Jahren wirklich Sorgen macht: Man kann Menschen an Unsinn gewöhnen. Dinge, bei denen man vor zehn Jahren noch „Was für ein Schmarrn“ gesagt hätte, tauchen heute so oft im Feed auf, dass sie irgendwann wie normale Positionen behandelt werden. Verschwörungserzählungen werden zu „kritischen Fragen“, wissenschaftliche Erkenntnisse zu „einer Meinung unter vielen“, und bei demokratiefeindlichen Erzählungen heißt es dann: „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen.“ Darf man auch, vieles. Aber genauso darf man sagen, wenn es falsch ist, erklären, wenn jemand manipuliert, Interessen sichtbar machen und darauf hinweisen, dass Reichweite Verantwortung bedeutet.
„Prüf halt die Quelle“ reicht nicht mehr
Deshalb reicht es meiner Meinung nach auch nicht mehr, Medienkompetenz so zu verstehen, dass wir den Leuten sagen: „Prüf halt die Quelle.“ Das ist richtig, aber es ist inzwischen fast absurd, die gesamte Verantwortung auf jene abzuwälzen, die sich durch diesen Dschungel bewegen müssen.
Plattformen
Creator mit Reichweite
Politik & Bildung
Journalismus
Wir Faktenchecker
Und ja, auch wir Faktenchecker müssen uns immer wieder fragen, ob wir Menschen tatsächlich erreichen oder uns bloß untereinander hervorragend erklären, warum eine Behauptung falsch war. Denn während wir noch den Quellenapparat fertigstellen, sitzt irgendwo längst der nächste vor seinem Ringlicht und erklärt hunderttausend Leuten mit großer Überzeugung den nächsten Unsinn.
Das ist frustrierend, und ich weiß das ziemlich genau, weil ich mir dieses Schauspiel seit rund 17 Jahren anschaue und seit 15 Jahren mit Mimikama jeden Tag mittendrin sitze. Ich habe Plattformen kommen und gehen sehen, neue Formate, neue Tricks, neue Geschäftsmodelle und immer wieder dieselbe Hoffnung, irgendeine technische Lösung werde das Problem schon irgendwann erledigen. Hat sie bisher nicht. Im Gegenteil, das Produzieren wird einfacher. Mit KI lassen sich Texte, Bilder, Stimmen und Videos in einer Geschwindigkeit herstellen, für die früher zumindest ein gewisser Aufwand nötig war, und jeder dieser Inhalte kann innerhalb von Minuten ein Publikum erreichen, das früher nur klassische Medien hatten.
Ob man die sozialen Medien „aufräumen“ kann, ist für mich deshalb inzwischen gar nicht mehr die entscheidende Frage. Wahrscheinlich kann man das nicht. Entscheidend ist, wie wir verhindern, dass eine Öffentlichkeit, in der jeder jederzeit senden kann, zu einer Öffentlichkeit wird, in der niemand mehr weiß, wem er überhaupt noch vertrauen soll. Denn dort wird es gefährlich – für einzelne, die auf Betrug oder falsche Gesundheitsversprechen hereinfallen, für Familien, in denen politische und verschwörungsideologische Erzählungen Beziehungen zerlegen, und irgendwann für eine Gesellschaft, die darauf angewiesen ist, dass wir bei allem Streit zumindest noch über eine einigermaßen gemeinsame Wirklichkeit reden können.
Und so schaut er dann aus, der ganz normale Tag auf Social Media: Alle wissen Bescheid, alle senden, und du darfst nebenbei herausfinden, was davon stimmt. Ich finde, das ist ein bisserl viel verlangt. Nicht, weil die Menschen zu dumm dafür wären, sondern weil es nie so gedacht war, dass sie das allein erledigen müssen.
Wer sendet, trägt Verantwortung. Wer die Bühne baut, auch. Und wer diese Verantwortung kennt und trotzdem darauf verzichtet, darf sich später nicht wundern, wenn niemand mehr irgendwem glaubt.
