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Startseite»Nachrichten»Klage gegen Ankläger: Alec Baldwin erleidet eine Schlappe
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Klage gegen Ankläger: Alec Baldwin erleidet eine Schlappe

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 2, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Klage gegen AnklägerAlec Baldwin erleidet eine Schlappe

Seine Bürgerrechtsklage dringt nicht richtig durch: Alec Baldwin. (Foto: picture alliance / ipa-agency)

Nach dem Tod der Kamerafrau Halyna Hutchins am Set des Westerns „Rust“ muss sich auch Schauspieler Alec Baldwin vor Gericht verantworten. Doch in der Verhandlung geht einiges schief. Sein Plan, das nun ebenfalls juristisch aufarbeiten zu lassen, geht jedoch nicht ganz auf.

Alec Baldwin ist mit seiner Bürgerrechtsklage gegen die Anklagebehörde im „Rust“-Verfahren größtenteils gescheitert. Eine US-Bundesrichterin wies einen Großteil der Vorwürfe des 68-Jährigen ab, wie die Magazine „Variety“ und „The Hollywood Reporter“ berichten. Die Begründung: Sonderstaatsanwältin Kari Morrissey und weitere Ankläger seien für ihr Handeln als Strafverfolger durch Immunität geschützt.

Baldwin sieht sich als Opfer einer aus dem Ruder gelaufenen Strafverfolgung. Hintergrund ist der tödliche Unfall mit einer Schusswaffe, bei dem 2021 Kamerafrau Halyna Hutchins ums Leben gekommen war.

Der gegen Baldwin angestrengte Prozess wegen fahrlässiger Tötung platzte im Juli 2024, nachdem bekannt geworden war, dass Morrissey der Verteidigung Beweismittel vorenthalten hatte. In seiner Klage warf der Schauspieler den Anklägern zudem vor, die Grand Jury falsch informiert, Waffengutachten zurückgehalten und ihn aus politischem Kalkül angeklagt zu haben.

„Sehr verstörendes Bild“

Richterin Kea Riggs räumte jetzt ein, die Vorwürfe zeichneten ein „sehr verstörendes Bild“. Manchmal sei es jedoch besser, das Unrecht eines mutmaßlich unehrlichen Anklägers ungesühnt zu lassen, als Strafverfolger der ständigen Angst vor Vergeltung auszusetzen. Die absolute Immunität sei nur etwas wert, wenn sie auch in harten Fällen gelte.

Ganz erledigt ist Baldwins Klage laut „Variety“ aber nicht. Vorwürfe zu Morrisseys Äußerungen gegenüber Medien blieben bestehen, ebenso jene zur Munition, die unter einer separaten Fallnummer erfasst und so der Verteidigung entzogen worden sein soll.

Über Baldwins Klage gegen das Santa Fe County und mehrere Ermittler des Sheriffs hat das Gericht noch nicht entschieden. Im kommenden Monat kommt eine Dokumentation mit dem Titel „The Trial of Alec Baldwin“ („Der Prozess von Alec Baldwin“) in die US-Kinos.

Quelle: ntv.de, vpr/spot

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