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Startseite»Politik»Manhattan: Hochhaus wegen Einsturzgefahr geräumt
Politik

Manhattan: Hochhaus wegen Einsturzgefahr geräumt

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 8, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Stand: 08.07.2026 • 02:51 Uhr

Mitten in Manhattan musste ein Gebäude mit 37 Stockwerken geräumt werden: Metallstreben sind verbogen, Stützpfeiler eingeknickt. Es droht offenbar ein Teileinsturz. In der Nähe liegen viele Touristenattraktionen.

In New York ist ein im Umbau befindliches Gebäude mit 37 Stockwerken wegen Einsturzgefahr geräumt worden. Die Gegend um das Gebäude sei weiträumig abgesperrt worden, teilten Polizei und Feuerwehr mit. „Zwei tragende Stützen sind eingeknickt; zudem wurden mehrere Risse und absackende Decken festgestellt“, sagte Bürgermeister Zohran Mamdani auf einer Pressekonferenz.

Das Gebäude ist das frühere Hauptquartier des Pharmakonzerns Pfizer an der 42nd Street, das derzeit zu einem Wohngebäude mit mehr als 1.600 Apartments umgewandelt wird. Laut den Architekten ist es das größte derartige Umwandlungsprojekt in der Geschichte der Stadt. Die Arbeiten sollten 2027 abgeschlossen werden.

Bilder aus dem Inneren zeigen einen eingeknickten Stützpfeiler und verbogene Metallstreben. Laut der New York Times machten Arbeiter die Aufnahmen, bevor das Gebäude evakuiert wurde. Die Feuerwehr setzt Drohnen ein, um die Situation von außen zu überwachen.

Eingeknickte Stützpfeiler und verbogene Metallstreben: Die Situation sei sehr ernst, warnen Behörden.

Teileinsturz befürchtet

Die Feuerwehr hatte laut eigenen Angaben kurz vor 8 Uhr morgens Ortszeit einen Anruf wegen herabfallender Ziegelsteine erhalten. Die Einsatzkräfte erklärten die umliegende Gegend daraufhin zur Sperrzone. Auch andere Gebäude seien vorsichtshalber evakuiert worden, darunter auch mindestens eine Schule und Hotels.

Die Situation sei „extrem ernst“, sagte Mamdani.

Messungen hatten ergeben, dass sich das Gebäude bewegt. Am frühen Abend sei das dann nicht mehr der Fall gewesen, erklärte die Stadtverwaltung – deshalb könnten nun temporäre Stützen zur Sicherung des Gebäudes angebracht werden. Weil es sich um einen Stahlrahmenbau handele, sei kein vollständiger, sondern allenfalls ein lokaler Einsturz zu erwarten, erklärte die Feuerwehr

Gebäude in sehr betriebsamer Gegend

Nach einer späteren Begehung mit Bauexperten gab die Stadtverwaltung am Abend die Einschätzung ab, dass die Situation „gleichbleibend, stabil und sicher sei“. Auf Nachfrage wollte ein Sprecher jedoch nicht explizit sagen, dass die Gefahr eines Teileinsturzes völlig gebannt sei. Auch zur Ursache des Vorfalls könne er sich vor den ausstehenden Untersuchungen nicht äußern.

Berichte über Verletzte gab es keine. Die Gegend rund um das betroffene Gebäude ist eine der betriebsamsten der Millionenmetropole: Tausende Menschen wohnen und arbeiten hier, dazu kommen unzählige Touristen, die nahegelegene Attraktionen wie den Bahnhof Grand Central, das Chrysler-Gebäude oder das Hauptquartier der Vereinten Nationen besichtigen.

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