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Startseite»Nachrichten»Mini-Sperre und 30-Sekunden-Lohn: Portugal verdonnert Cristiano Ronaldo zu lächerlicher Strafe
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Mini-Sperre und 30-Sekunden-Lohn: Portugal verdonnert Cristiano Ronaldo zu lächerlicher Strafe

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerOktober 19, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Mini-Sperre und 30-Sekunden-Lohn

Portugal verdonnert Cristiano Ronaldo zu lächerlicher Strafe

Cristiano Ronaldo flieht eingeschnappt aus dem Trainingscamp der portugiesischen Nationalmannschaft, für Momente steht ein unrühmliches Ende seiner großen Karriere im Trikot des Europameisters von 2016. Das scheint allerdings inzwischen abgeräumt. Der Verband sendet ein deutliches Signal.

Superstar Cristiano Ronaldo ist vom portugiesischen Fußballverband (FPF) mit einer äußerst milden Strafe belegt worden. Wie aus einer Mitteilung des Disziplinarrats des Verbandes hervorgeht, muss der 41 Jahre alte Rekordnationalspieler für das vorzeitige Verlassen des Trainingscamps lediglich 255 Euro zahlen. Zusätzlich wurde Ronaldo für 30 Tage gesperrt, womit er für Portugals nächstes Länderspiel gegen Dänemark am 14. November in der Nations League bereits wieder zur Verfügung stünde.

Das am 9. Oktober eröffnete Verfahren war am Montag abgeschlossen worden. Der Disziplinarrat gab dabei der Anklage in vollem Umfang statt. Ronaldo habe demnach vorsätzlich gegen Artikel 160 der Disziplinarordnung verstoßen.Seine Sperre hat Ronaldo bereits größtenteils abgesessen. Der 30-tägige Zeitraum habe bereits mit der vorläufigen Suspendierung am Tag nach der vorläufigen Abreise des Spielers am 30. September begonnen, hieß es in der Mitteilung.

Reporter rechnet mit Portugals Superstar Ronaldo ab

Die auferlegte Geldstrafe dürfte der Superstar derweil verkraften können. Bei seinem kolportierten Wochengehalt von rund vier Millionen Euro beim saudi-arabischen Erstligisten Al-Nassr verdient Ronaldo bereits pro Minute knapp 400 Euro.

Hintergrund des Verfahrens ist Ronaldos Verhalten in der zurückliegenden Länderspielpause in der Nations League. Ronaldo hatte das Trainingslager des Europameisters von 2016 nach dem Nations-League-Spiel in Norwegen (2:1) und vor der Partie in Dänemark überstürzt verlassen. Nationaltrainer Jorge Jesus hatte zuvor angekündigt, den Angreifer erneut nur auf die Bank zu setzen.

Video poster

Portugal-Experte: Ronaldo-Abschied „nicht definitiv“

Einen Rücktritt schloss Ronaldo zuletzt aus, die Fortsetzung seiner Karriere in der Selecao machte er aber offenbar von einer Ablösung von Jesus abhängig. Der Trainer habe sein Wort ihm gegenüber gebrochen, klagte Ronaldo. Bei seinen Mitspielern entschuldigte er sich in einem Schreiben für seine Abreise, auch die Fans bat er um Verzeihung.

Mit vier Siegen aus vier Spielen hatte sich Portugal trotz des Wirbels um Ronaldo vorzeitig für das Viertelfinale der Nations League qualifiziert.

Verwendete Quellen: ntv.de, ter/sid

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