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Startseite»Nachrichten»Motiv: Hass auf Demokraten: Mörder von US-Politikerin Hortman kommt lebenslang in Haft
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Motiv: Hass auf Demokraten: Mörder von US-Politikerin Hortman kommt lebenslang in Haft

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 23, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Motiv: Hass auf DemokratenMörder von US-Politikerin Hortman kommt lebenslang in Haft

Melissa und Mark Hortman wurden in ihrem Haus erschossen. (Foto: Alex Kormann/Minnesota Star Trib)

In Minnesota erschießt ein Mann die Kongressabgeordnete Melissa Hortman und ihren Ehemann und verletzt zwei weitere Abgeordnete schwer. Er plante wohl noch weitere Morde. Mehr als ein Jahr nach der Tat wird er verurteilt.

Gut ein Jahr nach dem Mord an der US-Politikerin Melissa Hortman und ihrem Mann Mark muss der Täter bis zum Ende seines Lebens ins Gefängnis. Der Bundesrichter John Tunheim verurteilte den Todesschützen in Minneapolis zu zwei Mal lebenslanger Haft plus 40 Jahren, wie US-Medien berichteten. Eine vorzeitige Entlassung des 59-jährigen ist damit ausgeschlossen.

Der Verurteilte hatte gestanden, die Demokratin Hortman und ihren Mann im Juni 2025 erschossen und zwei weitere Menschen schwer verletzt zu haben. Die Anklage hatte zuvor auf die Forderung nach der Todesstrafe verzichtet. Richter Tunheim sprach von einem „brutalen Angriff auf gewählte Amtsträger und ihre Familien“. Er komme einem „Angriff auf die Demokratie“ gleich, sagte er laut der Zeitung „Minnesota Star Tribune“.

Täter wollte weiter morden

Der Täter hatte als Polizist verkleidet am Haus der Hortmans geklingelt und das Paar kaltblütig erschossen. Zuvor hatte er bereits den Politiker John Hoffman und seine Frau Yvette durch Schüsse schwer verletzt, beide überlebten jedoch. Nach einer aufwendigen Verfolgungsjagd mit Drohnen und 20 Spezialeinsatzkommandos konnte er schließlich in einem Waldstück festgenommen werden.

Melissa Hortman und John Hoffman saßen für die Demokratische Partei im Kongress des US-Bundesstaats Minnesota. Im Auto des Schützen fanden die Ermittler später eine Art Todesliste mit mehr als 45 Politiker-Namen. Nach Ermittler-Angaben war er offenbar ein evangelikaler Abtreibungsgegner und von einem Hass auf Demokraten angetrieben.

Die USA werden immer wieder von politischer Gewalt erschüttert. Der heutige Präsident Donald Trump wurde während eines Wahlkampfauftritts 2024 durch einen Schuss am Ohr verletzt. Im vergangenen September erschoss ein Mann zudem den Trump-nahen Aktivisten Charlie Kirk.

Quelle: ntv.de, ino/dpa

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