Nur Dauerrivalin schlägt Gose
Deutsche Schwimmerinnen landen Doppel-EM-Coup
11.08.2026 | 20:41 Uhr
Nach zweimal Gold im Freiwasser präsentiert sich Isabel Gose auch im EM-Becken stark. Für eine Teamkollegin reicht es ebenfalls, um auf das Podest zu kommen.
Isabel Gose hat ihren Erfolgslauf bei der Schwimm-EM in Paris im Becken fortgesetzt und ihre dritte Medaille gewonnen. Die Magdeburgerin, die sich bereits in den Freiwasser-Wettbewerben zweimal Gold gesichert hatte, gewann im Centre Aquatique Olympique über die 800 Meter Freistil in 8:18,44 Minuten wie auch bei den Titelkämpfen 2022 Silber.
Dahinter pulverisierte Goses Vereinskollegin Maya Werner ihre persönliche Bestzeit und holte in 8:22,55 Minuten Bronze – gleich sieben Sekunden schneller als ihre bisherige Bestmarke. Gose musste sich wie bereits im Vorlauf lediglich ihrer italienischen Konkurrentin Simona Quadarella (8:15,55) geschlagen geben.
Ins 800-Meter-Finale war Gose als Zweitschnellste eingezogen. „Es ist schon schön, wieder eine eigene Bahn zu haben und nicht die ganze Zeit nach vorne gucken zu müssen, um die Orientierung abzuschätzen“, sagte sie über ihre Rückkehr ins Becken. „Ich versuche mich jetzt wirklich von Rennen zu Rennen zu hangeln und die Regenerationsmöglichkeiten so gut es geht zu nutzen.“ Das gelang ihr.
Für Gose war bereits der Start in die europäischen Titelkämpfe nach Maß verlaufen. In der Seine hatte die 24-Jährige sich bereits sowohl im Knockout-Sprint, als auch mit der Staffel zur Europameisterin gekrönt. Am Montag hatten Olympiasieger Lukas Märtens, Timo Sorgius, Jarno Bäschnitt und Cornelius Jahn mit der Freistil-Staffel über die 4×200 m in deutscher Rekordzeit (7:02,28 Minuten) Bronze gewonnen und die erste Medaille in Paris für die DSV-Beckenschwimmer geholt.
Verwendete Quellen: ntv.de, ses/sid/dpa
