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Startseite»Nachrichten»Passagierflüge verspätet : Drohne stört Flugbetrieb in Hannover
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Passagierflüge verspätet : Drohne stört Flugbetrieb in Hannover

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 11, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Passagierflüge verspätet Drohne stört Flugbetrieb in Hannover

Wenige Tage nach dem Drohnenfund am Flughafen Leipzig/Halle kommt es auch in Hannover zu einer Sichtung. (Foto: dpa)

Wegen einer Drohnensichtung sperrt der Airport Hannover am frühen Morgen seine Start- und Landebahnen. Ob es einen Zusammenhang zu dem Vorfall in Leipzig/Halle gibt, wird noch geprüft. Auffällig ist, dass sich die Drohne laut einem Bericht mit der Technik der Bundespolizei nicht orten ließ.  

Nach der Sichtung einer Drohne ist der Flugbetrieb am Flughafen Hannover in der vergangenen Nacht zeitweise eingestellt worden. Zwischen kurz vor 4 Uhr und etwa 5.20 Uhr seien Start- und Landebahnen immer wieder vorübergehend gesperrt worden, sagte eine Flughafensprecherin. Sechs touristische Passagierflüge seien dadurch verspätet gestartet. Eine Frachtmaschine aus Paris sei umgeleitet worden. Seit dem Morgen laufe der Flugbetrieb wieder planmäßig, sagte die Sprecherin. Zu den Hintergründen der Drohnensichtung verwies der Flughafen an die Bundespolizei.  

Diese teilte auf Anfrage mit, dass die Ermittlungen vom polizeilichen Staatsschutz des Zentralen Kriminaldienstes Hannover übernommen worden seien. Um die Arbeit nicht zu gefährden, werde es zum jetzigen Zeitpunkt keine weiteren Auskünfte zum Stand der Ermittlungen geben. 

Gerät konnte Drohne wohl nicht orten 

Der „Spiegel“ zitiert aus einem internen Polizeibericht, wonach „das Vorliegen von hybrider Aktivität nicht ausgeschlossen werden“ könne. Gemeint sind damit Vorfälle, bei denen möglicherweise ausländische staatliche Akteure in die Infrastruktur eingreifen. Dem „Spiegel“ zufolge steht in dem Bericht zudem, dass die Technik der Bundespolizei nicht auf die Drohne angesprungen sei. Demnach zeigte ein Drohnendetektionsgerät nichts an, obwohl Flughafenmitarbeiter die Drohne mehrfach sahen. Auch die Deutsche Flugsicherung habe die Drohne nicht orten können, heißt es. Dies könne ein Hinweis darauf sein, dass es sich nicht um eine handelsübliche Drohne handelte. 

Der Vorfall ereignete sich wenige Tage nach dem Fund einer mit Sprengstoff versehenen Drohne am Flughafen Leipzig/Halle in der Nacht zum 5. August. Die Bundesanwaltschaft hat die Ermittlungen wegen des Verdachts des versuchten Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion sowie des gefährlichen Eingriffs in den Luftverkehr übernommen. Ob beide Fälle miteinander in Verbindung stehen, ist bislang nicht bekannt. 

Quelle: ntv.de, hul/dpa

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