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Startseite»Nachrichten»Schon ein Jahr lang: Selenskyj sieht in „Operation Spinnennetz“ bedeutenden Erfolg
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Schon ein Jahr lang: Selenskyj sieht in „Operation Spinnennetz“ bedeutenden Erfolg

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 1, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Schon ein Jahr langSelenskyj sieht in „Operation Spinnennetz“ bedeutenden Erfolg

Neue Drohnen helfen der Ukraine bei der Verteidigung. (Foto: AP Photo/Efrem Lukatsky)

Russland setzt seine Angriffe auf die Ukraine fort, wird seit einiger Zeit aber selbst massiv geschwächt. Der ukrainische Präsident Selenskyj nennt seine „Spinnennetz“-Strategie einen Erfolg: Die Kreml-Kräfte hätten „praktisch keine sicheren Straßen mehr“.

Die Ukraine hat Russland mit der vor einem Jahr begonnenen „Operation Pawutina“ (Operation Spinnennetz) nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj schwer in Bedrängnis gebracht. „Diese Operation hat vieles verändert“, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Zu dieser Operation gehörten neben dem Einsatz neuer, weitreichender Drohnen gegen die russische Erdöl- und Militärindustrie auch gezielte und koordinierte Kommandoeinsätze hinter den feindlichen Linien. Weitere Details wollte Selenskyj nicht verraten.

Vor allem werde das russische Militär durch sogenannte asymmetrische Kriegsführung getroffen. „Unsere Soldaten sind nun in der Lage, die russische Militärlogistik praktisch bis in die gesamte Tiefe des vorübergehend besetzten Gebiets zu treffen“, sagte Selenskyj. „Für den Besatzer gibt es im Süden und Osten unseres Landes praktisch keine sicheren Straßen mehr.“ Das Ergebnis seien Versorgungsengpässe in den besetzten Gebieten im Osten der Ukraine sowie auf der Halbinsel Krim.

Die Ukraine hat in den vergangenen Monaten Drohnen entwickelt, die mehrere Tausend Kilometer tief auf russisches Staatsgebiet vordringen können. Vorrangige Ziele sind dabei Raffinerien sowie Fabriken, in denen Waffen und Munition entwickelt werden.

Mit den Drohnenangriffen auf die russische Ölindustrie wehrt sich Kiew gegen die von Kremlchef Wladimir Putin vor mehr als vier Jahren befohlene Invasion. Allein im Mai wurden 16 russische Raffinerien beschädigt, davon acht der zehn größten. Die Verarbeitung von Rohöl in Russland ist damit auf dem niedrigsten Stand seit mehr als zehn Jahren. Auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim können Autofahrer seit dem Wochenende nur noch gegen die Vorlage von Bezugsscheinen oder geringe Mengen tanken.

Quelle: ntv.de, mpa/dpa

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