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Startseite»Nachrichten»Tödlicher Angriff in Regensburg: Opfer der Messerattacke war Mitarbeiter der Bank
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Tödlicher Angriff in Regensburg: Opfer der Messerattacke war Mitarbeiter der Bank

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 24, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Tödlicher Angriff in RegensburgOpfer der Messerattacke war Mitarbeiter der Bank

Ein junger Mann ersticht einen Menschen in einer Bank in Regensburg. Stunden später lässt er sich in dem Gebäude festnehmen. Sein Motiv ist unklar. Nur zum Opfer weiß man inzwischen etwas mehr.

Der in einer Regensburger Bankfiliale getötete Mann war ein Mitarbeiter des Unternehmens. „Wir sind zutiefst bestürzt über den Verlust eines unserer Kollegen infolge dieses tragischen Vorfalls“, teilte die Hypovereinsbank (HBV) am Abend mit. „Unsere Gedanken sind bei seiner Familie und seinen Freunden sowie bei den weiteren betroffenen Kolleginnen und Kollegen.“ Die Unterstützung der Mitarbeitenden habe nun höchste Priorität. Die Bank arbeite zugleich eng mit den Behörden zusammen.

Ein Mann war am Nachmittag mit einem Messer bewaffnet in die Bank gekommen und stach auf den Mitarbeiter ein. Lange war die Lage unübersichtlich, neben dem Täter befanden sich noch weitere Menschen in den Räumlichkeiten. Befürchtungen, dass es sich um eine Geiselnahme handele, bestätigten sich nicht. Spezialkräfte konnten zwei Personen äußerlich unverletzt aus dem Gebäude bringen. Später wurde dann auch der mutmaßliche Täter festgenommen, ein 20-jähriger Deutscher. Er habe keinen Widerstand geleistet, berichtete die Polizei später.

Das Opfer des Messerangriffs konnte sich nach Angaben der „Bild“-Zeitung schwer verletzt auf die Straße retten und wurde vom Rettungsdienst erstversorgt. Im Krankenhaus erlag der Mann aber seinen schweren Verletzungen. Laut „Bild“ handelte es sich um den 58-jährigen Filialleiter der Bank. Ob es vorher irgendeine Verbindung zu dem Täter gab, ist unklar, über das Motiv ist nichts bekannt.  

Polizei will sich heute äußern

Im Laufe des heutigen Tages soll der Tatverdächtige einem Haftrichter vorgeführt werden. Polizei und Staatsanwaltschaft ermitteln wegen eines Tötungsdelikts und eines Raubüberfalls. Am Mittag soll es eine Pressekonferenz geben. 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann kondolierte den Angehörigen des getöteten Mannes. „Er ist das Opfer eines brutalen, unvermittelten Angriffs und hatte offensichtlich keine Chance“, erklärte Herrmann mit Blick auf das Opfer. „Ich bin mit meinen Gedanken bei seiner Familie und den Angehörigen.“

Herrmann dankte außerdem der Regensburger Polizei und dem Spezialeinsatzkommando. „Sowohl bei der Evakuierung der beiden verbliebenen Zeugen aus der Bank als auch bei der Festnahme des Täters gab es keine weiteren Verletzten durch Gewalteinwirkung“, erklärte er und nannte den Einsatz „professionell und präzise“.

Quelle: ntv.de, ino/AFP/dpa

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