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Startseite»Nachrichten»Trump-Telefonat „frei erfunden“: FIFA dementiert Berichte über Hilferuf Infantinos ans Weiße Haus
Nachrichten

Trump-Telefonat „frei erfunden“: FIFA dementiert Berichte über Hilferuf Infantinos ans Weiße Haus

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 4, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Trump-Telefonat „frei erfunden“

FIFA dementiert Berichte über Hilferuf Infantinos ans Weiße Haus

04.08.2026 | 11:52 Uhr

Gianni Infantino fühlt sich „zunehmend isoliert“, heißt es in einem Bericht, weswegen der angezählte FIFA-Boss im Weißen Haus angerufen habe. Der Fußball-Weltverband reagiert mit einem scharfen Dementi.

Der Fußball-Weltverband hat Berichte über Anrufe von FIFA-Boss Gianni Infantino bei US-Präsident Donald Trump und dessen Kabinett zurückgewiesen. „Der FIFA-Präsident hat in den vergangenen Tagen weder den Präsidenten der Vereinigten Staaten noch ein Mitglied seiner Regierung angerufen. Das ist frei erfunden“, schrieb die Medienabteilung der FIFA im Kurznachrichtendienst X und bezog sich dabei auf einen Bericht der englischen „Times“.

Die britische Tageszeitung hatte geschrieben, dass Infantino nach dem Scheitern seiner Investorenpläne und der wachsenden Kritik an seiner Amtsführung angeblich Hilfe bei Trump gesucht hat. Die „Times“ bezog sich dabei auch auf einen Bericht der „New York Post“. Das Boulevardblatt hatte unter anderem unter Verweis auf eine namentlich nicht genannte Quelle geschrieben, dass sich Infantino angesichts der Flut negativer Medienberichte „isoliert“ fühle. „Er sucht nach einflussreichen Verbündeten, die ihn öffentlich unterstützen.“

„Wir alle wissen, dass es darum geht, den Job zu sichern“

Demnach soll Infantino um ein privates Gespräch mit US-Außenminister Marco Rubio gebeten haben. Der Bericht beruft sich auf zwei anonyme Quellen, denen zufolge der Schweizer und der US-Außenminister am Montagmorgen (9 Uhr Ortszeit) Gespräche führen wollten. „Er wollte sich mit dem Minister online austauschen und darüber sprechen, wie Fußball als eine Form der Soft Power für Amerika dienen kann“, sagte ein mit der Angelegenheit vertrauter Insider der „New York Post“. „Aber wir alle wissen, dass es darum geht, den Job zu sichern. Um nichts anderes geht es derzeit.“

Die FIFA reagierte zunächst nicht mit einem offiziellen Dementi durch ihre Kommunikationskanäle, sondern beim Nachrichtensender Fox News. Es gebe weder am Montag noch zu einer anderen Zeit ein Meeting zwischen Infantino und Rubio oder einem anderen Kabinettsmitglied, zitierte Fox News eine anonyme FIFA-Quelle. Der Bericht der New York Post sei schlicht falsch.

Verwendete Quellen: ntv.de, mar/dpa

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