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Startseite»Nachrichten»12.000 Mal bei US Open gemacht: „Nervt nicht nur mich“: Was Gegner an Alexander Zverev so aufregt
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12.000 Mal bei US Open gemacht: „Nervt nicht nur mich“: Was Gegner an Alexander Zverev so aufregt

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerSeptember 12, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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12.000 Mal bei US Open gemacht

„Nervt nicht nur mich“: Was Gegner an Alexander Zverev so aufregt

12.09.2026 | 10:06 Uhr

Die Aufschlagroutine von Alexander Zverev sorgt bei den US Open für großes Aufsehen. Sein Halbfinalgegner übt Kritik – und auch Tennis-Legende Boris Becker hat eine Meinung dazu.

Halbfinalgegner Karen Chatschanow hat sich nach dem verlorenen Duell bei den US Open über die Marotte von Alexander Zverev vor dessen Aufschlag beklagt. Der Hamburger lässt den Ball beim Grand-Slam-Turnier in New York sehr oft aufspringen, bevor er serviert. „Das nervt nicht nur mich, sondern natürlich viele Spieler, weil es so viel Zeit kostet“, sagte der Russe nach dem 6:3, 7:6 (9:7), 7:6 (8:6)-Sieg von Zverev. „Man weiß gar nicht, wie man sich auf den Aufschlag vorbereiten soll.“

Der zeitintensive Ablauf von Zverev vor seinem Aufschlag erregte bei den US Open auch bereits Aufsehen in sozialen Netzwerken. Er habe vor dem Match eine Statistik gesehen, dass er den Ball in dem Turnier bereits 12.000-mal aufspringen gelassen hatte, sagte der Weltranglistenzweite selbst.

Zverev zitiert Statistik: „Ziemlich lustig“

„Das ist ziemlich lustig“, sagte Zverev. Er habe keine Ahnung, warum er dies mache. Dies sei keine Absicht. Er zähle im Kopf nicht bis zu einer bestimmten Zahl. „Ich weiß nicht, warum es so stark gestiegen ist. Ich glaube, heute ist es wieder gesunken, weil ich es vor dem Halbfinale gesehen habe und dachte: „Okay, es muss weniger werden““, berichtete er.

Die Spieler haben vor dem ersten Aufschlag 25 Sekunden Zeit, um den Ball ins Spiel zu bringen, nachdem der Unparteiische den Spielstand angesagt hat. Boris Becker bemängelte als TV-Experte von sporteurope.tv, dass es vor dem zweiten Aufschlag hingegen keine Beschränkung gebe. „Es ist deutlich mehr, wie ich es in Erinnerung habe“, sagte Becker über Zverev.

Zverev tickte auch im Halbfinale den Ball immer wieder bis zu 20-mal vor einem Aufschlag. Einmal kassierte er eine Verwarnung für eine Zeitüberschreitung. Wenn es innerhalb der Regeln sei, könne er nichts dagegen sagen, sagte Chatschanow, betonte aber: „Es ist die Aufgabe des Schiedsrichters, aufmerksam zu sein und entsprechend zu reagieren und dann auch einzugreifen.“

Verwendete Quellen: ntv.de, tno/dpa

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