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Startseite»Nachrichten»„80 bis 120“: Südkorea nennt viel höhere Zahl nordkoreanischer Atomwaffen als Trump
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„80 bis 120“: Südkorea nennt viel höhere Zahl nordkoreanischer Atomwaffen als Trump

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 20, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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„80 bis 120“Südkorea nennt viel höhere Zahl nordkoreanischer Atomwaffen als Trump

Eine nordkoreanische Hwasong-18 Interkontinentalrakete. (Foto: IMAGO/UPI Photo)

Mit einem Statement zu nordkoreanischen Atomwaffen sorgt Donald Trump für eine Überraschung. Denn er beziffert diese auf 57 Stück. Kurz darauf ist aus Südkorea zu hören, dass es mehr als doppelt so viele sein könnten.

Nordkorea verfügt nach Angaben der südkoreanischen Regierung über rund 80 bis 120 Atomwaffen. Das erklärte Südkoreas Verteidigungsminister Ahn Gyu Back vor Abgeordneten in Seoul, ohne eine genaue Zahl zu nennen. Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump gesagt, Pjöngjang verfüge über „57 sehr mächtige Atomwaffen“.

Weder Südkorea noch die USA erkennen Nordkorea offiziell als Atommacht an. Auf die Frage, ob Washington die Denuklearisierung Nordkoreas „aufgegeben“ habe, sagte Ahn, er glaube das nicht. Es ist eher ungewöhnlich, dass ein US-Präsident öffentlich Einschätzungen zu möglichen Atomwaffenbeständen anderer Länder abgibt.

Trump brachte derweil ein Treffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un noch in diesem Jahr ins Spiel. „Ja, das werde ich“, antwortete Trump bei der Besichtigung eines neuen Hubschrauberlandeplatzes am Weißen Haus auf die Frage von Reportern, ob er plane, Kim im Laufe dieses Jahres zu treffen. Er fügte hinzu, es sei ihm wichtig, sich mit Kim „gut zu verstehen“. Einzelheiten nannte der US-Präsident nicht. Das „Wall Street Journal“ berichtete aber, dass er ein Treffen im November am Rande des Gipfels der Asiatisch-Pazifischen Wirtschaftsgemeinschaft (Apec) in Shenzhen in China erwäge.

Trump und Kim blicken auf eine wechselvolle Geschichte zurück. Während der US-Präsident Nordkoreas Machthaber zunächst als „Raketenmann“ verspottet und mit „Feuer und Zorn“ gedroht hatte, traf er ihn in seiner ersten Amtszeit dreimal. Damals sagte er unter anderem, er und Kim hätten sich nach dem Austausch „wunderschöner Briefe verliebt“. Konkrete Ergebnisse gab es damals nicht.

Quelle: ntv.de, rog/AFP

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