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Vor der Küste Katars ist offenbar ein Frachter beschossen worden. US-Außenminister Rubio hat mit Katars Regierungschef über die Lage im Nahen Osten gesprochen.
Vor der Küste von Katar ist offenbar ein Frachtschiff beschossen worden. Ein Frachter habe gemeldet, dass er am frühen Sonntagmorgen 23 Seemeilen nordöstlich von Doha von einem „unbekannten Geschoss“ getroffen worden sei, teilte die britische Behörde für maritime Sicherheit (UKMTO) mit. Daraufhin sei ein kleines Feuer ausgebrochen, das aber bereits gelöscht sei. Es gebe keine Verletzten, auch seien keine Umweltschäden entstanden.
Wegen des Iran-Kriegs und des gestiegenen Ölpreises sparen zwei Drittel der Deutschen Energie. Das geht aus einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Vergleichsportals Verivox hervor, die den Zeitungen der Funke Mediengruppe vorlag. Den Ergebnissen zufolge vermeiden 56 Prozent den Stand-by-Betrieb technischer Geräte, 52 Prozent reduzieren gezielt ihren Stromverbrauch. 55 Prozent drehen die Heizung herunter, 47 Prozent sparen beim Warmwasser.
Auch auf den Transport wirken sich die Entwicklungen aus: 48 Prozent der Bundesbürger lassen laut der Befragung wegen hoher Spritpreise häufiger das Auto stehen. Stattdessen steigen viele öfter aufs Fahrrad um (29 Prozent) oder nutzen häufiger Bus und Bahn (24 Prozent). Gut ein Viertel (27 Prozent) spart nach eigenen Angaben hingegen keine Energie ein. Als Hauptgrund nennt die Mehrheit (52 Prozent) dieser Gruppe, bereits zuvor sparsam gewesen zu sein und kein weiteres Einsparpotenzial zu sehen.
Nach US-Vizepräsident JD Vance hat auch US-Außenminister Marco Rubio in Washington mit dem katarischen Regierungschef Mohammed bin Abdulrahman al-Thani Gespräche über die Lage in der Golfregion geführt. Rubio habe mit al-Thani die Bedrohungen und die Sicherheit in der Region erörtert, teilte das US-Außenministerium mit.
Die beiden Politiker hätten über „die Unterstützung der USA zur Verteidigung Katars und die Notwendigkeit einer engen Zusammenarbeit, um Bedrohungen abzuwehren und Stabilität und Sicherheit in der Golfregion zu fördern“, gesprochen, hieß es in der Erklärung des Ministeriums. Der Iran-Krieg wurde darin nicht ausdrücklich erwähnt.
Iran hat vor Attacken auf seine Öltanker gewarnt und mit Vergeltungsangriffen auf US-Einrichtungen in der Region gedroht. „Jeder Angriff auf iranische Öltanker und Handelsschiffe wird einen harten Gegenschlag gegen eine der amerikanischen Einrichtungen in der Region sowie gegen die feindlichen Schiffe nach sich ziehen“, erklärten die iranischen Revolutionsgarden am Samstag nach Angaben von Staatsmedien.
Die USA hatten am Freitag zwei iranische Schiffe im Golf von Oman angegriffen. Das für die Golfregion zuständige US-Zentralkommando (Centcom) erklärte, die beiden iranischen Frachtschiffe seien von US-Kampfflugzeugen mit „Präzisionsmunition“ angegriffen worden. Die Schiffe „Sea Star III“ und „Sevda“ hätten versucht, die US-Blockade iranischer Häfen zu durchbrechen. Bereits in der Nacht zuvor hatte es Gefechte in der umkämpften Straße von Hormus gegeben.
Großbritannien schickt einen Zerstörer für einen möglichen Einsatz zum Schutz von Handelsschiffen in die Straße von Hormus. Die Regierung in Washington wartet auf eine Antwort Irans auf einen US-Vorschlag für ein Ende des Kriegs.
