Iran hat auf den US-Vorschlag zur Beendigung des Kriegs reagiert – aber die Antwort missfällt US-Präsident Trump. Er wies die Forderungen aus Teheran zurück und nannte sie „völlig inakzeptabel“.
US-Präsident Donald Trump hat einen iranischen Vorschlag für Friedensgespräche zur Beendigung des Krieges zurückgewiesen. Er schrieb auf seiner Plattform Truth Social: „Ich habe gerade die Antwort der sogenannten ‚Vertreter‘ des Iran gelesen. Das gefällt mir nicht – VÖLLIG INAKZEPTABEL“.
Irans Forderungen wurden vom Vermittlerland Pakistan an die USA übermittelt. Vorausgegangen war ein US-Vorschlag, die Kämpfe einzustellen, bevor über strittigere Themen wie das iranische Atomprogramm verhandelt wird.
Iran mit eigenen Forderungen
Die der Revolutionsgarde nahestehende Agentur Tasnim meldete, Teheran fordere ein sofortiges Ende des Krieges an allen Fronten, insbesondere im Libanon. Zudem verlange Iran einen Stopp der US-Seeblockade, Garantien gegen weitere Angriffe sowie die Aufhebung der Sanktionen, einschließlich des US-Embargos für iranische Ölverkäufe.
Einem Bericht des Wall Street Journal zufolge bot die Führung in Teheran an, einen Teil ihres hochangereicherten Urans zu verdünnen und den Rest in ein Drittland zu bringen.
14-Punkte-Plan der USA
Bei dem US-Vorschlag handelt es sich um eine 14 Punkte umfassende Absichtserklärung. Deren Ziel ist es unter anderem, einen Rahmen für zunächst 30 Tage dauernde Verhandlungen zu schaffen, um den Krieg zu beenden.
Diskutiert werden Medienberichten zufolge auch eine Lockerung von US-Sanktionen und Vereinbarungen zur Zukunft der Straße von Hormus. Zudem soll eine Grundlage für Verhandlungen über Irans Atomprogramm geschaffen werden.
