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Startseite»Politik»Finnland und Griechenland ziehen ins ESC-Finale ein
Politik

Finnland und Griechenland ziehen ins ESC-Finale ein

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 13, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
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Stand: 13.05.2026 • 02:44 Uhr

Das erste ESC-Halbfinale ist vorbei – und wie erwartet haben Finnland und Griechenland den Einzug ins Finale geschafft. Deutschlands Kandidatin Sarah Engels war die Teilnahme schon sicher: Sie startete außer Konkurrenz.

Mit einem spektakulär inszenierten Auftritt hat sich Finnland am Abend einen Platz im Finale des Eurovision Song Contest (ESC) in der österreichischen Hauptstadt Wien gesichert. Geigerin Linda Lampenius und Sänger Pete Parkkonen überzeugten beim ersten Halbfinale mit ihrem Song „Liekinheitin“ – was so viel heißt wie Flammenwerfer. Auch Mitfavorit Griechenland sowie der ebenfalls hoch gehandelte Beitrag aus Israel nehmen am Finale am Samstag teil.

Für Griechenland tritt Akylas mit „Ferto“ an, einer energiegeladenen Spaßnummer mit Videospiel-Ästhetik. Für Israel singt Noam Bettan das Pop-Liebeslied „Michelle“. Außerdem konnten sich Schweden, Moldau, Serbien, Kroatien, Litauen und Polen qualifizieren sowie – etwas überraschend – Belgien, das bislang bei den Wettbüros eher hinten lag.

Jubel für Sarah Engels

Portugal, Georgien, Montenegro und Estland schieden aus – ebenso wie San Marino. Daran konnte auch der für den Beitrag „Superstar“ von Sängerin Senhit extra für zwei Liedzeilen angeheuerte Popstar Boy George nichts ändern.

Deutschlands Teilnehmerin Sarah Engels trat ebenfalls beim Halbfinale auf, allerdings außer Konkurrenz. Da Deutschland zu den großen Geldgebern gehört, ist Engels mit ihrem Lied „Fire“ die Teilnahme am Finale bereits sicher. In den Wettbüros liegt sie aktuell im hinteren Mittelfeld.

Engels erntete in der Halle in Wien Jubel, als sie sich während ihres schwungvollen Auftritts von einem riesigen Würfel in die Arme ihrer Tänzerinnen fallen ließ. Außerdem ließ sie sich in bewährter ESC-Manier das Kleid vom Leib reißen, um in einem goldenen Body weiterzutanzen – zusammen mit dem roten Würfel und einem teils schwarzen Hintergrund ergab das die deutschen Farben.

Eine Bühnendeko passend zum Songtitel: Sarah Engels trat mit „Fire“ an.

Mehrere Absagen aus Protest

In diesem Jahr findet die 70. Ausgabe des weltweit am meisten beachteten Musikwettbewerbs statt. Österreich hatte im Jubiläumsjahr ursprünglich auf eine Rekordzahl an Teilnehmern gehofft. Doch stattdessen konnte Wien nur insgesamt 35 Starter begrüßen – so wenige wie seit mehr als 20 Jahren nicht. Denn zu seinem Jubiläum ist der ESC in der Krise und die Europäische Rundfunkunion EBU zerstritten. Spanien, Irland, die Niederlande, Island und Slowenien machen zudem aus Protest gegen die Teilnahme Israels, das wegen seines Vorgehens im Gazastreifen in der Kritik steht, nicht mit.

Nach dem ersten Halbfinale sind nun fünf der 35 Teilnehmer bereits ausgeschieden. Am Donnerstag folgt das zweite Halbfinale mit wieder 15 teilnehmenden Ländern, die um die zehn verbliebenen Tickets für das Finale am Samstagabend kämpfen.

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Dr. Heinrich Krämer
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