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Betrugsmaschen

Hat Selenskyj wirklich Dutzende Immobilien im Ausland?

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 19, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
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Beim ersten Ansehen wirkt das Video zur Behauptung wie ein Ausschnitt aus einem echten Fernsehbericht. Genau mit diesem Eindruck arbeitet die Inszenierung.

"Ehemalige Chefin des ukrainischen Amts für Korruptionsbekämpfung: Selenskyj besitzt 6 Immobilien in Spanien, 14 im Vereinigten Königreich, 21 in Frankreich, 8 in Italien, 34 in den VAE. Hier sind eure europäischen Gelder." | Screenshot X
„Ehemalige Chefin des ukrainischen Amts für Korruptionsbekämpfung: Selenskyj besitzt 6 Immobilien in Spanien, 14 im Vereinigten Königreich, 21 in Frankreich, 8 in Italien, 34 in den VAE. Hier sind eure europäischen Gelder.“ | Screenshot X (hier archiviert)

Nein, für den angeblichen Milliarden-Immobilienbesitz von Selenskyj gibt es keinen belastbaren Beleg. Die Geschichte stützt sich auf eine dubiose Website, eine nicht verifizierbare „Olena K.“ und ein Video, das ein seriöses Nachrichtenformat nur nachahmt.

Die Quelle, die keine ist

Im Kern lebt die Erzählung von zwei Bausteinen: einem Video mit Senderoptik samt erfundenem Medienportal und einer angeblichen Insiderin aus der ukrainischen Antikorruptionsbehörde. Beides bricht bei genauerem Hinsehen auseinander.

Der im Clip auftauchende „London Telegraph“ ist kein etabliertes Nachrichtenmedium, sondern wirkt wie eine Imitation des bekannten „Daily Telegraph“. Die Website dazu war nur kurz aktiv, wurde erst im August 2025 registriert und veröffentlichte danach kaum Inhalte. Wer sie heute aufrufen will, landet nur noch bei einer Fehlermeldung. Es liegt nahe, dass die Seite nur für die Fake-Kampagne aktiviert wurde.

Artikel von "Charlotte Davies" über Selenskys Immobilien-Besitz | Screenshot London Telegraph (aktuell nicht mehr online)
Artikel von „Charlotte Davies“ über Selenskys Immobilien-Besitz | Screenshot London Telegraph (aktuell nicht mehr online)

Auch die angebliche Autorin ist nicht sauber nachweisbar. Zu „Charlotte Davies“ lassen sich keine zuverlässigen Informationen finden, und eine Suche nach „Charlotte Davies London Telegraph“ liefert vor August 2025 keine Treffer. Das im Artikel verwendete Autorenfoto zeigt zudem in Wirklichkeit die Journalistin Helen Brown, die unter anderem für den echten „Telegraph“ arbeitet. Sie schilderte später selbst, dass ihre Identität für „eine finstere Fake-News-Operation des Kremls gestohlen“ und missbraucht wurde.

Hinzu kommt: Die Geschichte liefert große Zahlen, aber keine überprüfbaren Eigentumsregister, Kaufverträge oder belastbaren Dokumente. Es bleibt bei Behauptungen in TV-Optik.

„Olena K.“ ist nicht belegt

Auch die zweite Säule der Erzählung bricht weg. Für eine frühere NABU-Chefin namens „Olena K.“ gibt es keinen belastbaren Nachweis.

Zwar gab es einmal eine NABU-Mitarbeiterin mit dem Vornamen Olena und einem Nachnamen, der mit „K“ beginnt. Sie verließ die Behörde aber bereits 2023 und war nicht Chefin, sondern Abteilungsleiterin. Nach Angaben von AFP erklärte das NABU zudem, dass nie eine „Olena K.“ für die Behörde gearbeitet habe. Auch von den angeblichen Banküberweisungen für Immobilienkäufe sei dort nichts bekannt.

Damit bleibt die zentrale Figur der Geschichte unbelegt. Auch das Video selbst wirft Fragen auf: Die Flagge hinter der Frau ist falsch dargestellt, bei einer ukrainischen Flagge müsste der blaue Streifen oben liegen.

Vor allem aber fehlt der eigentliche Beleg. Für den Vorwurf milliardenschwerer Immobilienkäufe gibt es keine nachvollziehbare Geldspur.

Das Muster ist seit langem bekannt

Die Geschichte wirkt glaubwürdig, weil sie an reale Schwachstellen andockt. Korruption in der Ukraine ist ein reales Thema, und genau deshalb funktionieren solche Behauptungen oft so gut. Zugleich passt sie in ein bekanntes Muster prorussischer Desinformation, in dem Selenskyj immer wieder Korruption, Luxuskäufe oder der Missbrauch westlicher Hilfen zugeschrieben werden.

Desinformation arbeitet hier mit einer Mischung aus Wirklichkeit und Erfindung. Ein echter Krieg, eine bekannte Behörde, eine angebliche Insiderin und hohe Summen reichen oft aus, um Misstrauen zu erzeugen. Doch meist fehlt am Ende dasselbe: eine belastbare Primärquelle.

Wer solche Beiträge sieht, sollte zuerst auf das Medium schauen, dann auf die genannte Person und erst danach auf die eigentliche Behauptung. Wenn bereits Quelle und Zeugin nicht sauber belegbar sind, wird der Rest nicht verlässlicher.

FAQ zum Thema: Selenskyj Immobilien

Hat Selenskyj wirklich Dutzende Immobilien im Ausland?

Nein. Für diese Behauptung gibt es keinen belastbaren Nachweis. Die Geschichte beruht auf einer fragwürdigen Quelle und einer nicht verifizierbaren angeblichen Informantin.

Woher stammt die Behauptung über Selenskyjs Immobilienbesitz?

Sie stammt aus einem Video und einem Artikel, die ein seriöses Nachrichtenumfeld nur nachahmen. Gerade diese Aufmachung soll Glaubwürdigkeit erzeugen, ersetzt aber keine Belege.

Wie lässt sich die Immobilien-Behauptung zu Selenskyj prüfen?

Entscheidend sind überprüfbare Registerdaten, Dokumente und seriöse Primärquellen. Fehlen diese Belege, bleibt die Behauptung unbelegt.

MEDIA

London Telegraph

26. August 2025

FACTCHECK

dpa Factchecking

15. Mai 2026

MEDIA

The Telegraph

14. September 2025

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Seit über 15 Jahren. Unabhängig. Ehrenamtlich.

Claudia lächelt freundlich in einem hellen Raum.

Claudia Spiess

Claudia Spiess ist Redakteurin und Designerin bei Mimikama,
Österreichs führender Faktencheck-Organisation. Sie verbindet
journalistische Sorgfalt mit visueller Kommunikation und trägt
zur verständlichen Aufbereitung von Faktenchecks bei.

Hinweis: Stand zum Veröffentlichungsdatum.
Verwendete Bilder, Screenshots und Medien dienen ausschließlich der sachlichen Auseinandersetzung im Sinne des Zitatrechts (§ 51 UrhG).
Teile dieses Beitrags können KI-gestützt erstellt und redaktionell geprüft worden sein.
(Mehr zur Arbeitsweise)

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