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Startseite»Nachrichten»Märchenhafte Fassade täuschte: Meghans Hochzeitsbilder erinnern an turbulente Zeiten
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Märchenhafte Fassade täuschte: Meghans Hochzeitsbilder erinnern an turbulente Zeiten

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 19, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
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Märchenhafte Fassade täuschteMeghans Hochzeitsbilder erinnern an turbulente Zeiten

Seit 2018 verheiratet: Herzogin Meghan und Prinz Harry. (Foto: IMAGO/AAP)

Auf bisher unveröffentlichten Fotos ihrer Hochzeit wirken Meghan und Harry verliebt und unbeschwert. Doch rund um das royale Fest soll es Streit, Tränen und Spannungen innerhalb der Königsfamilie gegeben haben. Ein Rückblick.

Zum achten Hochzeitstag hat Herzogin Meghan seltene Einblicke in ihr royales Hochzeitsalbum gewährt. Auf Instagram veröffentlichte die 44-Jährige mehrere bisher noch nicht gesehene Bilder von Fotograf Chris Allerton – darunter romantische Schwarz-Weiß-Aufnahmen vom Hochzeitstanz mit Prinz Harry, innige Umarmungen und Küsse sowie offizielle Momente der Trauung auf Schloss Windsor. Auf den Bildern wirkt das Paar vollkommen unbeschwert und verliebt.

Auch zahlreiche Gäste sind auf den Fotos zu sehen, darunter Musiklegende Elton John. Der Sänger trat damals beim Empfang des Paares auf. Wie der Kensington Palast 2018 mitteilte, hatte Harry ihn persönlich darum gebeten. Sir Elton John ehrte damit „die enge Verbindung, die er mit Prinz Harry und seiner Familie hat“.

Millionen Zuschauer weltweit verfolgten die royale Traumhochzeit am 19. Mai 2018 im Fernsehen – und bekamen ein modernes Märchen präsentiert. Dass hinter den Kulissen schon damals offenbar Spannungen, Streit und großer Druck herrschten, war öffentlich kaum zu erahnen. Tatsächlich sollen die Wochen vor der Hochzeit innerhalb des Königshauses äußerst angespannt verlaufen sein. Nur zwei Jahre später kam es schließlich zum öffentlichen Bruch zwischen Prinz Harry, Meghan und der Royal Family. Das Paar zog anschließend in die USA.

„Nichts als Drama“

Palastinsider beschrieben die Wochen vor der Hochzeit später als extrem stressig. Autorin Tina Brown bezeichnete die Situation in ihrem Buch „The Palace Papers“ als „ein einziges Chaos“. Eine Quelle soll ihr gesagt haben, es sei „die ganze Zeit über nichts als Drama“ gewesen. Mitarbeiter hätten die vielen Forderungen von Harry und Meghan irgendwann „satt“ gehabt.

Auch Biograf Tom Bower behauptete später, Meghan sei „zu anspruchsvoll“ gewesen. Besonders viel Wirbel soll es um die Hochzeitstiara gegeben haben. Laut Bower wollte Meghan ursprünglich ein Modell mit Smaragden tragen. Angela Kelly, die enge Vertraute und Modeberaterin der verstorbenen Queen Elizabeth II., soll wegen der russischen Herkunft der Edelsteine davon abgeraten haben.

Prinz Harry habe seine Verlobte unterstützt, letztlich soll Queen Elizabeth II. aber persönlich eingegriffen haben. Laut „The Times“ habe sie klargemacht, dass „Meghan nicht alles haben kann, was sie will. Sie bekommt die Tiara, die ich ihr gebe“. Am Ende entschied sich Meghan für das „Queen Mary’s Diamond Bandeau“.

Streit um die Blumenmädchen

Auch die Outfits der Blumenmädchen sorgten offenbar für Diskussionen. Laut Bower wollte Prinzessin Kate, dass die Kinder – wie bei royalen Hochzeiten üblich – Strumpfhosen tragen. Meghan habe das anders gesehen. Zusätzlich soll es Streit um die Länge des Rocks von Prinzessin Charlotte gegeben haben, die Kate für ihre damals dreijährige Tochter als zu kurz empfand.

Meghans Assistentin Melissa Toubati und Designerin Clare Waight Keller hätten laut Bower miterlebt, wie „Meghan Kates Einwand entschieden zurückwies“. Prinzessin Kate sei daraufhin in Tränen ausgebrochen. In britischen Medien wurde Meghan damals unter anderem als „Diva und Bridezilla“ bezeichnet. Im Interview mit Oprah Winfrey schilderte Meghan die Situation 2021 völlig anders. Sie erklärte, nicht ihre Schwägerin, sondern sie selbst habe geweint. „Ein paar Tage vor der Hochzeit war sie wegen etwas aufgebracht, das mit den Kleidern der Blumenmädchen zu tun hatte, und das brachte mich zum Weinen und verletzte meine Gefühle wirklich“, sagte Meghan damals. „Was schwer zu verkraften war, war, für etwas verantwortlich gemacht zu werden, das ich nicht nur nicht getan hatte, sondern das mir widerfahren war.“

Heimliche Hochzeit vor der großen Trauung?

Im selben Interview behauptete Meghan außerdem, sie und Harry hätten bereits drei Tage vor der offiziellen Zeremonie heimlich geheiratet. „Niemand weiß das, aber wir haben den Erzbischof angerufen und einfach gesagt: ‚Hören Sie, diese Sache, dieses Spektakel ist für die Welt, aber wir wollen, dass unsere Verbindung nur zwischen uns besteht.'“ Die private Zeremonie soll laut Meghan im Garten von Nottingham Cottage stattgefunden haben. Später widersprachen allerdings sowohl offizielle Dokumente als auch der damalige Erzbischof Justin Welby dieser Darstellung. Laut BBC habe es sich lediglich um privat ausgetauschte Gelübde gehandelt.

Meghans Vater überschattete die Hochzeit

Für den wohl größten öffentlichen Skandal sorgte damals Meghans Vater Thomas Markle. Eigentlich sollte er seine Tochter zum Altar führen. Kurz vor der Hochzeit wurde jedoch bekannt, dass er Paparazzi-Fotos von sich selbst bei angeblichen Hochzeitsvorbereitungen mitinszeniert haben soll.

Wenig später erklärte Thomas Markle gegenüber „TMZ“, er habe einen Herzinfarkt erlitten. Meghan veröffentlichte daraufhin kurz vor der Hochzeit ein Statement: „Leider wird mein Vater nicht an unserer Hochzeit teilnehmen. Ich habe mich immer um meinen Vater gekümmert und hoffe, dass ihm der Freiraum gegeben wird, den er braucht, um sich auf seine Gesundheit zu konzentrieren.“ Schließlich führte der heutige König Charles Meghan zum Altar. Zu ihrem Vater soll sie inzwischen keinen Kontakt mehr haben.

Quelle: ntv.de, lpe/spot

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