Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Verbraucherorganisationen legen europaweit Beschwerden gegen Google, Meta und TikTok ein

    Mai 21, 2026

    Digitalisierung im Gesundheitswesen: Nur mit starkem Verbraucherschutz

    Mai 18, 2026

    Bahngastrechte: Besserer Schutz bei Zugreisen

    Mai 13, 2026

    Koalitionsausschuss: Wirksame Entlastung nur im Gesamtpaket

    Mai 12, 2026

    „Völlig inakzeptabel“: Tankrabatt kommt nicht an

    Mai 7, 2026
  • Nachrichten

    Hinweise auf Sexualdelikte?: Polizei konkretisiert Ermittlungen gegen Ex-Prinz Andrew

    Mai 22, 2026

    „Das ist mein Revier“: Haben sich Quentin Tarantino und Brad Pitt gezofft?

    Mai 22, 2026

    Reaktion auf Vorwürfe: Tonies entfernt Christian Ulmens Stimme aus „Grüffelo“

    Mai 22, 2026

    Aber erstmal Barca schlagen: DFB-Star Jule Brand muss endlich Höhenmeter machen

    Mai 22, 2026

    „Beschissen und respektlos“: Oliver Pocher ätzt gegen Amira Alys Baby-News

    Mai 22, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Erhöht Deutschland im August 2026 die Bahnpreise?

    Mai 22, 2026

    „Ich habe die KI gefragt“ ist kein Beweis

    Mai 22, 2026

    Sind die Plopsaland-Tickets auf Facebook echt?

    Mai 22, 2026

    Faktencheck: KleasKunst nutzt KI für emotionale Manipulation!

    Mai 21, 2026

    Warum blinkt diese „Microsoft“-Warnung? Ist sie echt?

    Mai 21, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Zivilgesellschaft – stille Säule der Bildung in Deutschland | Bildung

    Mai 20, 2026

    Geschichte der Demokratiebildung in der Schule | Bildung

    April 29, 2026

    Welcher Anteil junger Frauen und Männer erlangt das Abitur? | Bildung

    April 29, 2026

    Wer kann auf’s Gymnasium gehen? | Bildung

    April 29, 2026

    Schweigen ist nicht neutral | Bildung

    April 29, 2026
  • Politik

    Koalition lässt Tankrabatt-Verlängerung weiter offen

    Mai 22, 2026

    Türkei: Abgesetzter CHP-Chef Özel scheitert vor Gericht und protestiert

    Mai 22, 2026

    Marktbericht: Für die Commerzbank wird es eng

    Mai 22, 2026

    Slow-Food-Gründer Petrini gestorben | tagesschau.de

    Mai 22, 2026

    Citroën will „Ente“ als E-Auto auf den Markt bringen

    Mai 22, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Debatte in Cannes: Der Einfluss des rechten Milliardärs auf das Kino
Politik

Debatte in Cannes: Der Einfluss des rechten Milliardärs auf das Kino

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerMai 22, 2026Keine Kommentare5 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 22.05.2026 • 14:51 Uhr

Die Debatte um den Einfluss des rechtsnationalen Milliardärs Bolloré auf Frankreichs Medien hat das Filmfestival von Cannes erreicht. 600 Filmschaffende hatten vor diesem Einfluss gewarnt – die Konsequenzen folgten prompt.

Carolin Dylla

Bedrückt, verunsichert und schockiert: In Cannes prägt dieser Mix die Stimmung vieler französischer Filmschaffender. „Das erscheint mir völlig übertrieben – und kaum zu fassen“, sagt Produzentin Lina über die „Schwarze Liste“ von Canal+.

Lina heißt eigentlich anders, möchte sich aber nur anonym zu dem Thema äußern. Anfangs habe sie noch gedacht, dass nach dem Festival niemand mehr darüber reden würde. „Aber Produzenten-Gewerkschaften und Schauspiel-Agenten haben bei Canal+ nachgefragt. Und die haben geantwortet: ‚Das ist kein Witz.‘ Und das finde ich heftig“, sagt Lina im Gespräch mit der ARD in Cannes.

„Zapper Bolloré“: Offener Brief von Filmschaffenden

Kurz vor dem Festivalstart hatten 600 französische Filmschaffende in einem offenen Brief vor dem wachsenden Einfluss des Milliardärs Vincent Bolloré auf das französische Kino gewarnt. „Zapper Bolloré“ nennt sich der Zusammenschluss – auf Deutsch ungefähr: Bolloré wegzappen oder auslassen.

Die Canal+-Gruppe, deren Hauptaktionär Vincent Bolloré ist, hatte im vergangenen Herbst rund ein Drittel der Anteile an der Kino-Kette UGC erworben. Bis 2028 will Canal+ die UGC-Kette vollständig übernehmen. Damit könnte Bolloré die gesamte Kette der Filmproduktion kontrollieren, so die Unterzeichner: von der Finanzierung über Produktion bis hin zur Ausstrahlung im Fernsehen und auf der Leinwand.

In dem offenen Brief schreiben die Filmschaffenden:

Indem wir das französische Kino in den Händen eines Unternehmers der extremen Rechten lassen, riskieren wir nicht nur eine Vereinheitlichung der Filme, sondern auch eine faschistische Kontrolle unserer kollektiven Vorstellung.

Bolloré kauft seit Jahren systematisch Zeitungen, Radio- und Fernsehsender sowie Verlage auf. Und stellt sein Imperium offen in den Dienst einer „union des droites“ – einer Vereinigung aller politischen Parteien rechts der Mitte.

Zusammenarbeit mit 600 Filmschaffenden aufgekündigt

Als Reaktion auf den offenen Brief von „Zapper Bolloré“ hatte der Chef der Canal+-Gruppe am Sonntag die Zusammenarbeit mit den Filmschaffenden aufgekündigt, die den offenen Brief unterzeichnet haben. Er habe den offenen Brief als ungerecht empfunden, sagte Maxime Saada auf einer Veranstaltung am Rande des Filmfestivals von Cannes – gegenüber den Mitarbeitenden, die sich für die Unabhängigkeit von Canal+ und für die Vielfalt der geförderten Projekte einsetzten.

Zu den Unterzeichnern des offenen Briefes zählt Regisseur Arthur Harari, der mit seinem Film „L’Inconnue“ im Wettbewerb um die Goldene Palme ist. Es sei wichtig, die Dinge beim Namen zu nennen, was Canal+ betreffe, sagte Harari in Cannes.

„Canal+ ist Teil einer Firmengruppe, die Vincent Bolloré gehört und in der sich eine immense Zahl an Zeitungen und Fernsehsendern konzentriert, die sich klar rechtsaußen positionieren. Das musste gesagt werden. Denn wenn Dinge nicht gesagt werden, wird alles schlimmer.“ Gleichzeitig betonte Harari, dass der offene Brief sich nicht gegen die Mitarbeitenden von Canal+ richte – und auch nicht gegen die Auswahl der geförderten Filme.

Arthur Hariri ist Regisseur und Unterzeichner des offenen Briefs. Aus Furcht vor Konsequenzen wagen nicht alle Filmschaffende offene Kritik.

Geteiltes Echo unter Filmschaffenden

Bei den Filmschaffenden in Cannes stößt der offene Brief auf ein geteiltes Echo: Denn viele können es sich schlicht nicht leisten, die Unterstützung von Canal+ zu verlieren. Im vergangenen Jahr hat die Unternehmensgruppe rund 160 Millionen Euro in französische Filmproduktionen gesteckt – und ist deren wichtigste private Finanzquelle. 13 von 22 Filmen im diesjährigen Wettbewerb in Cannes wurden von Canal+ produziert.

Sie habe von der Initiative erst im Nachhinein erfahren, sagt Produzentin Lina, hätte ihren Namen aber nicht unter den offenen Brief gesetzt.

Canal+ hat gerade vorab Rechte an einem meiner Filme gekauft. Also hätte ich natürlich gezögert, um das Projekt nicht zu gefährden. Auch unser Regisseur sagte zu mir: ‚Zum Glück habe ich nicht unterschrieben‘.

Die inhaltliche Linie und die Warnung vor der immer stärkeren Konzentration von Medien in den Händen von Vincent Bolloré teile sie aber, sagt Lina.

Wirtschaftlicher Druck statt ideologischer Einflussnahme

Bislang habe sie nie den Eindruck gehabt, dass Canal+ inhaltlichen Einfluss auf ihre Filme nehmen wolle oder Projekte nach ideologischen Kriterien auswähle, sagt Lina. Canal+ spiele seine Macht auf anderer Ebene aus: nämlich wirtschaftlich.

„Heute kriegen sie uns, indem sie sagen: ‚Wenn ihr euch von Canal+ und dessen Chef abwendet, dann lassen wir euch fallen und ihr macht keine Filme mehr'“, so die Produzentin. „Das ist ein enormer Druck, aber aus meiner Sicht kein ideologischer.“

Was nicht heiße, dass das so bleibt, sagt Lina noch. Es ist eine Sorge, die auch ihr Kollege Philippe teilt – auch er heißt eigentlich anders. Philippe sieht die Debatte um Canal+ in einer Linie mit dem Druck, den die politische Rechte auf den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Frankreich ausübt, eine weitere Säule der Filmförderung.

„In meinen Augen heißt das, wir greifen Kulturschaffende von beiden Seiten an“, sagt Philippe. „Insofern stellt sich die Frage, ob sich die Programmausrichtung bei Canal+ vielleicht langfristig ändert. Im öffentlich-rechtlichen Rundfunk stellt sich diese Frage möglicherweise schneller – aus Angst vor Vergeltung.“

Der offene Brief gegen den Einfluss von Vincent Bolloré hat inzwischen mehr als 2.000 Unterschriften, meldet die Zeitung Libération. Ein Zeichen, dass der Protest wohl noch lange nicht vorbei ist.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Koalition lässt Tankrabatt-Verlängerung weiter offen

Mai 22, 2026

Türkei: Abgesetzter CHP-Chef Özel scheitert vor Gericht und protestiert

Mai 22, 2026

Marktbericht: Für die Commerzbank wird es eng

Mai 22, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.