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Startseite»Nachrichten»Entschädigung für Kriegsschäden: USA wollen Mullah-Milliarden an Golfstaaten verteilen
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Entschädigung für Kriegsschäden: USA wollen Mullah-Milliarden an Golfstaaten verteilen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 7, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Entschädigung für KriegsschädenUSA wollen Mullah-Milliarden an Golfstaaten verteilen

US-Finanzminister Bessent lässt gerade ermitteln, welche Zerstörung Irans Raketen in Kuwait und Bahrain angerichtet haben. (Foto: picture alliance / NurPhoto)

Eingefrorene Milliardenguthaben des Mullah-Regimes sind derzeit das Haupthindernis für einen Friedensschluss. Die Trump-Regierung erwägt nun, mit dem Geld die Golfstaaten für den Raketenbeschuss aus Teheran zu entschädigen.

Die US-Regierung will einem Insider zufolge nach iranischen Angriffen auf Kuwait und Bahrain iranische Vermögenswerte zur Entschädigung an Golfstaaten umleiten. Damit sollten künftige, durch den Iran verursachte Schäden ausgeglichen werden, sagte eine mit den Überlegungen vertraute Person. US-Finanzminister Scott Bessent habe zudem ein Team beauftragt, die Höhe der bereits entstandenen Schäden zu ermitteln. Die USA zögen in Betracht, auch für diese Entschädigungen iranische Vermögenswerte zu verwenden. Welche Art von Vermögenswerten die Regierung in Washington ins Auge fasst, wurde nicht präzisiert. Die Wortwahl deute jedoch darauf hin, dass es sich nicht nur um eingefrorene Gelder handeln müsse.

Die Ankündigung erfolgte einen Tag, nachdem Mohsen Resaei, ein Berater des obersten iranischen Führers, erklärt hatte, ein Friedensabkommen hänge von der Freigabe von 24 Milliarden Dollar an eingefrorenen iranischen Vermögenswerten ab. Die Friedensverhandlungen scheinen ins Stocken geraten zu sein, obwohl ein pakistanischer Minister als Vermittler am Samstag nach Teheran reiste.

Teheran will Zugang zu Öl-Milliarden

Die Spannungen wurden durch neue Angriffe verschärft. US-Streitkräfte griffen iranische Radarstellungen an, woraufhin die iranischen Revolutionsgarden nach eigenen Angaben ihrerseits US-Stützpunkte in Kuwait und Bahrain angriffen. Nach Angaben des US-Zentralkommandos (Centcom) fing das US-Militär mehrere iranische ballistische Raketen und Drohnen ab, die auf die Straße von Hormus und den Golf abgefeuert wurden. Demnach wurden sechs der vom Iran abgefeuerten Raketen abgefangen, eine siebte erreichte ihr Ziel nicht.

Die USA und der Iran verhandeln indirekt über ein Interimsabkommen zur Beendigung des drei Monate alten Krieges. Teheran fordert den Zugang zu Öleinnahmen in Milliardenhöhe, Ausnahmen von Sanktionen gegen Rohölexporte und die Aufhebung der US-Blockade seiner Häfen. Der Iran hat die Straße von Hormus blockiert, durch die vor dem Krieg etwa ein Fünftel der weltweiten Öltransporte floss. Zudem hat der Iran einen Waffenstillstand im Libanon zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz zur Bedingung für ein Abkommen mit Washington gemacht.

Quelle: ntv.de, mau/rts

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