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Startseite»Nachrichten»Preisverleihungen als Trigger: Sean Penn fühlt in bestimmten Situationen „soziales Unbehagen“
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Preisverleihungen als Trigger: Sean Penn fühlt in bestimmten Situationen „soziales Unbehagen“

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 7, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Preisverleihungen als TriggerSean Penn fühlt in bestimmten Situationen „soziales Unbehagen“

Gewann schon viele Preise: Sean Penn. (Foto: picture alliance / abaca)

Während der diesjährigen Oscar-Verleihung verweilt Hollywoodstar Sean Penn bekanntermaßen in der Ukraine, wo er unter anderem Wolodymyr Selenskyj trifft. Ein weiterer Aspekt seines Fehlens auf der Preisverleihung kommt jetzt ans Licht.

Sean Penn ist dreifacher Oscarpreisträger. Doch mit Award-Shows fremdelt der 65-Jährige. Auf dem Tribeca Film Festival sprach er nun über sein Unbehagen bei Preisverleihungen. Dieses könnte eine Rolle bei seinem Fernbleiben bei den diesjährigen Academy Awards gespielt haben.

Als Vorjahressieger Kieran Culkin im März dieses Jahres bei der 98. Oscarverleihung Penns Namen als Gewinner verlas, staunte die Filmwelt nicht schlecht. Denn der Sieger war nicht anwesend. Später kam heraus, dass er stattdessen in die Ukraine gereist war, dort unter anderem Präsident Wolodymyr Selenskyj traf.

Preisverleihungen würden bei Penn und „zu vielen anderen Menschen soziales Unbehagen“ hervorrufen, erklärte der Schauspiel-Star jetzt im Rahmen des Tribeca Film Festivals in New York gegenüber CNN-Moderatorin Kaitlan Collins, wie „Variety“ berichtet. Weiter verriet er: „Ich habe mich jetzt fürs Leben festgelegt, nirgendwo hinzugehen, wo man in einer vorher geplanten Gruppe mit mehr als acht Personen ist.“

Penn: „Es war großartig“

Die diesjährige Oscarverleihung verfolgte er daher aus der Distanz – mit bemerkenswerten Konsequenzen. Penn wörtlich: „Ich habe die Academy Awards zum ersten Mal richtig genossen. Es war großartig.“ Seinen Co-Stars aus dem mit alles in allem sechs Oscars ausgezeichneten „One Battle After Another“ habe er zuvor erklärt, dass es „besser für meine mentale Gesundheit“ sei, wenn er der Awards-Show fernbleibt.

In der Ukraine erhielt er stattdessen eine ganz anders geartete Auszeichnung: eine Statue aus dem Metall eines im russisch-ukrainischen Krieg beschädigten Eisenbahnwaggons. Oleksandr Pertsovskyi, Chef der ukrainischen Staatsbahn, überreichte dem Schauspieler das Unikat Mitte März persönlich in der Hauptstadt Kiew.

„Du verpasst die Oscars … Also haben wir diesen hier gemacht“, sagte Pertsovskyi bei der Übergabe laut „BBC“. „Dieser ist aus dem Eisenbahnwagen, der von den Russen beschädigt wurde.“

Quelle: ntv.de, mpe/spot

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