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Startseite»Nachrichten»Drei Teams klagen: Erfolgreicher Formel-1-Einspruch tritt Protestwelle los
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Drei Teams klagen: Erfolgreicher Formel-1-Einspruch tritt Protestwelle los

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuni 16, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Drei Teams klagen

Erfolgreicher Formel-1-Einspruch tritt Protestwelle los

Der Große Preis von Monaco ist schon mehr als eine Woche alt, über das Ergebnis aber wird in der Formel 1 noch immer gestritten. Wegen eines erfolgreichen Einspruchs hagelt es jetzt neue Einsprüche.

Das Chaos um Tempoverstöße in der Boxengasse beim Formel-1-Rennen in Monaco hat ein weiteres Nachspiel vor den Sportrichtern. Die Rennställe McLaren und Red Bull haben gegen die nachträgliche Änderung des Rennergebnisses durch den Weltverband FIA Einspruch eingelegt. Das FIA-Urteil zugunsten von Alpine-Pilot Pierre Gasly, dessen Strafe am Grünen Tisch aufgehoben wurde, „birgt die Gefahr sportlicher Ungerechtigkeit und untergräbt das Vertrauen in die konsequente Anwendung des FIA-Sportreglements“, begründete McLaren sein Vorgehen. 

Beim WM-Lauf in Monte-Carlo hatte es eine Reihe von Zeitstrafen wegen überhöhter Geschwindigkeit in der Boxengasse gegeben. Später räumte die FIA aber Probleme bei der Zeitmessung ein. Alpine hatte eine Überprüfung verlangt, daraufhin bekam der Franzose Gasly wieder den dritten Platz zugesprochen. Anders als einige Konkurrenten verbüßte Gasly seine Strafe noch nicht während eines Reifenwechsels im Rennen, daher war ein Einspruch möglich.

McLaren sieht Fairness angekratzt

Red-Bull-Fahrer Isack Hadjar, der eigentlich als Dritter gewertet wurde, verlor den Podiumsplatz wieder. Sein Team hat den Pokal jedoch bislang nicht zurückgegeben und legte nun dem Fachportal „motorsport.com“ zufolge ebenfalls Berufung gegen die FIA-Entscheidung ein. Bei McLaren war der Australier Oscar Piastri betroffen, der durch Gaslys Aufrücken von Platz vier auf Rang fünf rutschte und so zwei WM-Punkte verlor. 

McLaren argumentiert, dass die Teams bereits in Monte-Carlo von den Problemen bei der genauen Erfassung des Tempos in der Boxengasse gewusst hätten. Einige Rennställe hätten daher ihre Abläufe entsprechend angepasst und würden nun durch die Aufhebung der Strafe benachteiligt. „Wir sind der Ansicht, dass dieser Fall wichtige Fragen zur sportlichen Fairness, zur Konsistenz der Regelauslegung und zur Integrität des Wettbewerbs aufwirft“, teilte das britische Weltmeister-Team mit.

Auch Mercedes will das Rennergebnis nicht tatenlos hinnehmen. Das Silberpfeil-Team lässt auf demselben sportjuristischen Weg wie zuvor Alpine die ursprüngliche Wertung vom Rennsonntag überprüfen. George Russell war wegen einer Durchfahrtstrafe in Monaco nur Zwölfter geworden.

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Verwendete Quellen: ntv.de, mar/dpa

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