KURZMELDUNG · ÖSTERREICH.
In einer E-Mail steht, für das „Leistungsjahr 2025“ seien 6.930 Euro genehmigt. Empfänger:innen sollen eine Bank auswählen, ihre Identität prüfen und auf die Auszahlung binnen ein bis drei Werktagen warten. Am 25. September 2026 wird dieses neue Muster in Österreich gemeldet – die Nachricht stammt nicht von der Pensionsversicherung.
Watchlist Internet hat den Wortlaut der aktuellen E-Mail veröffentlicht. Frühere Varianten verlangten oft eine allgemeine Datenaktualisierung oder versprachen eine Rückerstattung. Diesmal wirkt die Zahlung mit dem konkreten Betrag und dem angeblich bereits genehmigten Leistungsbescheid wie eine beschlossene amtliche Leistung.
Die echte Pensionsversicherung warnt seit Anfang September vor betrügerischen Nachrichten. Sie fordert dazu auf, keine persönlichen Daten sowie Bank- und Kontodaten über darin enthaltene Links einzugeben.
Die Formulierung „Sicherheitsabfrage über Ihre Bank“ deutet darauf hin, dass die verlinkte Seite auch Onlinebanking-Zugangsdaten oder Freigabecodes abfragen könnte. Der genaue Inhalt dieser Seite wurde nicht veröffentlicht. Watchlist Internet dokumentiert damit ein aktuelles Nachrichtenmuster, aber keine österreichweite Betrugswelle.
Die Masche verbindet Behördenoptik mit einer hohen, angeblich schon bewilligten Zahlung. Die vermeintliche Sicherheitsprüfung soll dabei Vertrauen schaffen – tatsächlich führt gerade sie die Empfänger:innen zu jener Stelle, an der sensible Finanzdaten abgegriffen werden können.
Quellen
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