Das war die WM-Nacht
DFB-Stars schlagen Alarm, Niederlande lassen’s kurz krachen
Dass die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM den Gruppensieg schon sicher hatte, ist die beste Nachricht der Nacht. Es übertüncht den schwachen Auftritt bei der 1:2-Pleite gegen Ecuador. Auch Gastgeber USA patzt, ist aber genauso weiter wie etwa die Niederlande.
Herber Dämpfer ohne Auswirkung: Das DFB-Team reist mit viel Ungewissheit zum Sechzehntelfinale nach Boston. Die 1:2-Pleite gegen Ecuador im abschließenden Gruppenspiel hinterlässt aber viele Fragezeichen.
Wie wird das Team von Bundestrainer Julian Nagelsmann in der K.-o.-Runde auftreten? Diese Partie war nicht das, womit die Deutschen um den Titel mitspielen können.
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Neuer patzt, Sané trifft erstmals, Musiala schwach
Für WM-Neuling Curacao ist das Turnier dagegen beendet. Das 0:2 gegen die Elfenbeinküste reichte nicht. Es bleibt nur der letzte Platz in der Gruppe F.
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Trainer Dick Advocaat ließ seine Zukunft nach dem Aus offen. Obwohl sich die Spieler für ihn ausgesprochen hatten. . „Ich will, dass er weitermacht, aber es ist seine Entscheidung. Er hatte eine lange, wunderschöne Karriere. Wir müssen ihm jetzt erstmal ein wenig Freiraum geben. Aber natürlich wollen wir mit ihm weiterarbeiten“, hatte Torhüter Elroy Room gesagt.
Wie Deutschland weiter sind auch die Niederlande, Japan und Schweden. Sie schaffen in Gruppe F den Einzug ins Sechzehntelfinale. Auch Australien darf sich nach einem müden 0:0 gegen Paraguay freuen.
Schweden-Star schlenzt ins Glück

Die Südamerikaner kommen sehr wahrscheinlich ebenfalls weiter und wären dann ein möglicher deutscher Gegner. Die USA, die in Gruppe D schon als Sieger feststanden, unterlagen der Türkei nach einem Gegentor weit in der Nachspielzeit 2:3. Für die Türken stand schon vorab fest, dass sie keine Chance aufs Weiterkommen haben, es war aber ein Lichtblick zum Abschied.
Die USA treffen in der Runde der besten 32 auf Bosnien-Herzegowina. Die Niederlande bekommen es nach dem 3:1 gegen Tunesien mit Marokko zu tun, Japan trifft auf Rekordweltmeister Brasilien und Schweden droht ein Duell mit Frankreich.
Verwendete Quellen: ntv.de, ara/dpa
