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Startseite»Nachrichten»Videos sollen Treffer zeigen: Drohnen attackieren Ölanlagen bei St. Petersburg
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Videos sollen Treffer zeigen: Drohnen attackieren Ölanlagen bei St. Petersburg

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 4, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Videos sollen Treffer zeigenDrohnen attackieren Ölanlagen bei St. Petersburg

Nach dem vorangegangenen Angriff von Anfang Juni 2026 sind Rauchsäulen über dem Hafen von St. Petersburg zu sehen. (Foto: Ulf Mauder/dpa)

Die Ukraine setzt ihre Angriffe auf die russische Ölindustrie fort und nimmt erneut Ziele bei St. Petersburg ins Visier. Russland meldet abgestürzte Drohnen nahe einem großen Terminal zur Ölverladung. Unklar bleibt das volle Ausmaß der Schäden.

Die Ukraine hat erneut russische Ölanlagen an der Ostsee bei St. Petersburg mit Drohnen angegriffen. Der Gouverneur des Umlands der Metropole, Alexander Drosdenko, berichtete, dass 67 feindliche Drohnen abgeschossen worden seien. Dafür gab es keine unabhängige Bestätigung, es deutet aber auf einen größeren Angriff hin.

Im Hafen von Wyssozk am Finnischen Meerbusen seien Teile von Drohnen abgestürzt, sagte Drosdenko der staatlichen russischen Nachrichtenagentur Tass zufolge. In Wyssozk gibt es ein großes Terminal zur Ölverladung. Zudem scheint auch der Ölhafen von St. Petersburg selbst getroffen worden zu sein, wie Videos in russischen wie ukrainischen Telegramkanälen nahelegen. Von der Führung der Millionenstadt gab es dazu keine Angaben. Die russische Nachrichtenagentur Ria Novosti meldet über den Drohnenangriff auf St. Petersburg, es gebe „keine Berichte über Verletzte oder Schäden“.

Das russische Verteidigungsministerium bestätigte nur Angriffe auf das Umland von St. Petersburg, aber nicht auf das Stadtgebiet. Landesweit seien über Nacht 389 ukrainische Kampfdrohnen abgefangen worden, hieß es.

Zuletzt hatte die Ukraine Anfang Juni Tanks im Ölhafen von St. Petersburg in Brand geschossen, als dort das Internationale Wirtschaftsforum von Kremlchef Wladimir Putin beginnen sollte. Die Stadt liegt mehr als 1000 Kilometer von der Ukraine entfernt.

Angriff legt Ölraffinerie lahm

Die Ukraine hat in letzter Zeit ihre Angriffe auf die russische Energieinfrastruktur systematisch ausgeweitet. Dies hat in den vergangenen Wochen in Russland zu Engpässen bei Benzin und Diesel sowie zu deutlichen Preissteigerungen geführt. 

Zuletzt hatte ein ukrainischer Drohnenangriff auf die viertgrößte russische Ölraffinerie Norsi Insidern zufolge die Rohölverarbeitung gestoppt. Die Drohne traf demnach die Hauptraffinerieanlage, die 53 Prozent der Gesamtkapazität von Norsi ausmacht. Norsi ist der zweitgrößte Benzinproduzent Russlands.

Quelle: ntv.de, kst/dpa/rts

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