Nach SicherheitsbedenkenOpenAI gibt neues KI-Modell für Öffentlichkeit frei
Die großen KI-Unternehmen befinden sich in einem ständigen Wettstreit. Nach Anthropic will Chat-GPT-Gründer OpenAI nun sein neues Modell auf den Markt bringen. Die US-Regierung hatte den Zugang zu dem Modell zunächst begrenzt.
Das US-Unternehmen OpenAI will sein neues leistungsstarkes Modell für Künstliche Intelligenz (KI) für die Öffentlichkeit freigeben. GPT-5.6 werde am Donnerstag öffentlich gestartet, teilte das Unternehmen auf X mit. Zur GPT-5.6-Serie gehören drei Modelle: Sol, das neue Aushängeschild von OpenAI, das mittlere Modell Terra für den täglichen Gebrauch sowie Luna, eine schnelle und kostengünstige Variante.
Ende Juni hatte OpenAI bereits GPT-5.6 präsentiert. Auf Wunsch der US-Regierung wurde das KI-Modell jedoch zunächst nur einer begrenzten Zahl von US-Unternehmen zur Verfügung gestellt. Zuletzt hatte die US-Regierung bereits überraschend das US-Unternehmen Anthropic angewiesen, seine KI-Modelle Fable 5 und Mythos 5 aus Gründen der nationalen Sicherheit nur US-Kunden zur Verfügung zu stellen. Das Eingreifen des Weißen Hauses gegenüber Anthropic war beispiellos, da es sonst darauf gedrängt hatte, die Aufsicht über KI zu lockern – und sogar die US-Bundesstaaten daran gehindert hatte, eigene Regeln für KI aufzustellen.
Sowohl die Mythos-Modelle von Anthropic als auch GPT-5.6 von OpenAI haben Besorgnis ausgelöst wegen ihrer Fähigkeit, Software-Schwachstellen ausfindig zu machen und so Angriffsflächen für Hacker zu bieten. OpenAI betont, Schutzmaßnahmen für risikoreiche Aktivitäten, sensible Cyberanfragen und wiederholten Missbrauch verstärkt zu haben.
