11.07.2026 | 18:24 Uhr
Die Domstadt bekommt ein Rematch, auf das sich der MMA-Sport in Deutschland seit Jahresbeginn freut. Der Düsseldorfer Kerim Engizek verteidigt bei Oktagon 91 in Köln seinen Titel im Mittelgewicht. Ein weiterer Titelkampf und hungrige Talente bekommen die Zuschauer ebenfalls zu sehen.
Die Domstadt bekommt ein Rematch, auf das sich der MMA-Sport in Deutschland seit Jahresbeginn freut. Der Düsseldorfer Kerim Engizek verteidigt bei Oktagon 91 in Köln seinen Titel im Mittelgewicht. Ein weiterer Titelkampf und hungrige Talente bekommen die Zuschauer ebenfalls zu sehen. Sie können das Event LIVE auf RTL+ und hier im Liveblog verfolgen.
Oktagon 91 in Köln …
Den Auftakt in Köln machte der Düsseldorfer Furkan Ugur gegen den Tschechen Jakub Zacpal. Auch wenn es sich um einen Kampf im Leichtgewicht unter Amateurregeln handelte, pushte das Publikum den Kämpfer aus NRW bereits beim Einmarsch in die Halle kräftig. Der 20-Jährige zählt zu den größten Talenten Deutschlands und zeigte seine Klasse. Im Striking war Ugur seinem Gegner deutlich überlegen, dabei wusste er aber auch die Takedowns Zacpals zu verteidigen. In der dritten Runde setzte dann der Düsseldorfer zum D’Arce Choke an und beendete den Kampf.
Für Iwan Tagner sollte es gegen Maiwand Hamras ebenfalls ein Heimspiel werden. Die Nachwuchshoffnung aus Düsseldorf macht im Duell mit dem Hamburger richtig Druck und spielte seine ringerische Klasse aus. Er rang Hamras zu Boden und versuchte, mit Aufgabegriffen zum Erfolg zu kommen. Es dauerte aber einige Minuten, ehe der Rear Naked Choke saß.

Zenuni klaut die Null
Auch im vierten Kampf sollte mit Altin Zenuni ein Düsseldorfer um den Sieg kämpfen. Gegen Patrik Sebek hatte Altin Zenuni einen ungeschlagenen Gegner vor den Fäusten. Zenuni zeigte, wieso er eines der besten Leichtgewichte Deutschlands ist. Er kontrollierte den Tschechen am Boden in der ersten Runde, in der zweiten klingelte er Sebek mit einer Schlagkombination an.
In der dritten Runde überzeugte Zenuni mit der besseren Ausdauer und verlagerte das Geschehen auf den Boden. Doch Sebek drehte sich und verschaffte sich eine bessere Position. Der Tscheche versuchte, eine Submission anzubringen, doch Zenuni verteidigte sich gekonnt. Am Ende siegte der Deutsch-Albaner nach Punkten.
Ruhrpott-Rambo Doussis bezwingt Ösi-„Destroyer“
Die Schwergewichte Marc Doussis und Sascha „Destroyer“ Weinpolter hatten sich beim Wiegen schon ein wenig beharkt, die Erwartung der Fans war entsprechend hoch. Nach einem kurzen Schlagabtausch schleuderte Doussis den Österreicher, der mit nur 48 Stunden Vorbereitung eingesprungen war, zu Boden. Dort dominierte der Mann aus Bottrop und arbeitete sich in immer bessere Positionen vor. Top-Tog-Kandidat Weinpolter wehrte sich nach Kräften muss sich aber durch Submission gegen Ende der ersten Runde geschlagen geben. Der Zwist war nach dem Kampf vergessen, beide Kämpfer lagen sich in den Armen.
„Das wird eine Schlacht!“

Cihad Akipa aus Köln hatte im Heimspiel gegen Mate Kertesz lange Probleme. Der Bodenspezialist aus Ungarn dominierte am Boden nach Belieben. Die erste Runde ging an Kertesz, die zweite Runde auch. Akipa begann sogar ein Foul und bekam einen Punkt abgezogen. Auf den Punktzetteln war das Mittelgewicht aus der Domstadt weit abgeschlagen. In der dritten Runde konnte nur ein Finish helfen.
Akipa setzte alles auf eine Karte. Der Kölner traf Kertesz mit Ellbogenstößen und schließlich mit einem harten Kniestoß. Akipa setzte nach und beendete den Kampf.
Im Federgewicht-Titelkampf zwischen Mago Machaev und Gjoni Palokaj konnte nur letzterer den Gürtel gewinnen. Machaev hatte das Gewicht verpasst und war damit den Titel los. Der Österreicher setzte aber gekonnt Nadelstiche in Runde eins mit seinem Jab. Palokaj versuchte mit mit Kombinationen zum Erfolg zu kommen. Gegen Ende der Runde landete Machaev eine rechte Gerade genau ans Kinn des Deutsch-Albaners, der stehend k.o. war. Wie eingefroren stand er vor Machaev, ehe dieser noch einen linken Haken anbrachte.
Es folgt der Titelkampf zwischen Kerim Engizek und Kryzstof Jotko…
Verwendete Quelle: ntv.de
