Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026

    Hohe Spritpreise nach Tankrabatt-Ende: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026

    Hohe Spritpreise: „Das ist Abzocke“

    Juli 1, 2026
  • Nachrichten

    GKV-Reform eine „Fehlleistung“: SPD-Bürgermeister Tschentscher greift Bundesregierung scharf an

    Juli 11, 2026

    FIFA-Boss angezündet: Gianni Infantino fantasiert über noch größere Fußball-WM

    Juli 11, 2026

    Oktagon 91 im Liveblog: Gelingt MMA-Star Engizek die Rache gegen Jotko?

    Juli 11, 2026

    Hat Ägypten sich mit einem Cyberangriff gerächt?

    Juli 11, 2026

    Schock für Südafrika: Jayden Adams stirbt völlig überraschend kurz nach Fußball-WM

    Juli 11, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Warum Angst sich sicher anfühlen kann

    Juli 10, 2026

    Wie Wohlfühl-Content in Verschwörungserzählungen kippt

    Juli 10, 2026

    Vorsicht: Fake-News über Alice Weidels angebliches Testament!

    Juli 10, 2026

    Die Mimikama-Stempel

    Juli 10, 2026

    Grooming-Gangs: 250.000 Opfer? Falsche Zahl in Großbritannien!

    Juli 10, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026

    Soziale Medien: Nutzen und Risiken aus Sicht von Jugendlichen und Erwachsenen | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Nigeria am Weltbevölkerungstag: „Der schlafende Riese ist erwacht“

    Juli 11, 2026

    Indien: Im Land der sinkenden Geburtenrate

    Juli 11, 2026

    Verdächtiger im Mordfall Widdecombe wieder frei

    Juli 11, 2026

    Wie ein Krankenhaus sich für die Hitze wappnet

    Juli 11, 2026

    Söder versichert, dass „Minijobs bleiben“

    Juli 11, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Nigeria am Weltbevölkerungstag: „Der schlafende Riese ist erwacht“
Politik

Nigeria am Weltbevölkerungstag: „Der schlafende Riese ist erwacht“

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 11, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 11.07.2026 • 17:27 Uhr

Nigerias Bevölkerung wird in den kommenden 25 Jahren um 120 Millionen Menschen wachsen. Laut der UN könnte in den 2050er-Jahren fast jedes zehnte Kind weltweit in dem westafrikanischen Land geboren werden. Was bedeutet das für Nigeria?

Von Naveena Kottoor, ARD Nairobi

Im Gegensatz zu fast allen anderen Weltregionen wächst die Bevölkerung Afrikas stark. Insbesondere in Nigeria, das den größten Zuwachs hat.

Schon jetzt ist der westafrikanische Staat mit rund 237 Millionen Einwohnern das mit Abstand bevölkerungsreichste Land auf dem Kontinent. 70 Prozent der Bevölkerung ist unter 30. In der Megametropole Lagos leben etwa 18 bis 20 Millionen Menschen.

Laut UN-Prognosen wird Nigeria bis 2050 nach China, Indien und Pakistan das viertgrößte Land auf der Welt sein. Laut dem jüngsten Bericht hat es dann eine Bevölkerung von rund 360 Millionen Menschen, etwa neun Prozent aller Geburten weltweit würden auf Nigeria entfallen.

Wirtschaftswachstum durch Bevölkerungszuwachs?

Die derzeit drittgrößte Volkswirtschaft auf dem Kontinent könnte von dem Bevölkerungswachstum profitieren. Ökonomen sprechen von der demografischen Dividende – einer demografiebedingten Verbesserung der Lebensverhältnisse und des Wirtschaftswachstums, wie sie sich in den vergangenen Jahrzehnten etwa in vielen asiatischen Staaten zeigte.

Für den Entwicklungsökonomen Joe Studwell ist das Bevölkerungswachstum auch in Afrika der Schlüssel zu mehr Wirtschaftswachstum und Fortschritt. „Der demografische Wandel bedeutet, dass Afrika erstmals die Voraussetzungen für einen nachhaltigen Entwicklungsprozess besitzt“, argumentiert Studwell, der am African Urban Lab in Sansibar arbeitet, einem Forschungsinstitut der African School of Economics.

Bis zum Ende dieses Jahrzehnts wird die durchschnittliche Bevölkerungsdichte auf dem Kontinent das Niveau erreicht haben, das Asien im Jahr 1960 aufwies. Erst dadurch entstehen ausreichend große Märkte, eine wachsende städtische Nachfrage, eine stärkere Arbeitsteilung sowie niedrigere Infrastrukturkosten pro Kopf – alles Faktoren, die einen sich selbst verstärkenden Entwicklungskreislauf ermöglichen.

Der Staat als einschränkender Faktor

Dabei werde der Fortschritt von Land zu Land sehr unterschiedlich ausfallen, da sich die Leistungsfähigkeit der afrikanischen Regierungen erheblich unterschiede, schränkt Studwell ein. „Dennoch ist Afrika nun grundsätzlich in der Lage, einen nachhaltigen Entwicklungsprozess in Gang zu setzen.“

Für Nigeria hebt der Ökonom vor allem die Sonderrolle der Metropole Lagos hervor. Der demografische Wandel im Land zeige sich „im bemerkenswerten Wachstum und der Innovationskraft von Lagos, das inzwischen rund ein Fünftel des nigerianischen Bruttoinlandsprodukts erwirtschaftet“.

„Die größte Einschränkung Nigerias besteht jedoch darin, dass der Staat chronisch schwach ist und die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung nur begrenzt steuern kann. Der überwiegende Teil der Dynamik geht daher vom Privatsektor aus“, so Studwell.

Versäumnisse der nigerianischen Regierung

Die Schwäche der staatlichen Institution zeigt sich in mehreren Bereichen. Um die demografische Dividende tatsächlich einfahren zu können, braucht Nigeria etwa mehr Lehrer, mehr Gesundheitspersonal und vor allem mehr Arbeitsplätze.

„Die mangelhafte Qualität des Bildungssystems“ und der ungleiche Zugang dazu – einschließlich der Verfügbarkeit und Qualifikation von Lehrkräften – führe zu schlechten Lernergebnissen und beeinträchtige die Zukunftschancen der Kinder, heißt es im diesjährigen Bericht der Weltbank. Entsprechend seien Schulklassen sehr stark überfüllt.

Auch habe es der nigerianische Staat in den vergangenen Jahren versäumt, durch Wirtschaftsreformen die Volkswirtschaft zu diversifizieren, so die Weltbank. „Das Wirtschaftswachstum des Landes hat nicht mit dem Bevölkerungswachstum Schritt gehalten“, heißt es in dem Bericht.

In den vergangenen 30 Jahren habe Nigeria seine umfangreichen natürlichen Ressourcen, insbesondere Öl und Gas, nicht effizient eingesetzt, um strukturellen Wandel und die Schaffung von Arbeitsplätzen voranzutreiben, so die Weltbank. 92 Prozent der jungen Generation sei im informellen Sektor beschäftigt, heißt es weiter.

Reichen die Reformen?

Trotzdem blickt der Wissenschaftler Studwell zuversichtlich auf den Kontinent im Ganzen und Nigeria im Besonderen: In Ostafrika scheine Äthiopien sich vom Bürgerkrieg 2020 bis 2022 erholt zu haben, so dass das Wirtschaftswachstum sich in Richtung zweistelliger Raten bewege. Das benachbarte Kenia befinde sich zwar in einer „hoffnungslosen politischen Lage“, verfüge aber ähnlich wie Nigeria über einen „herausragenden“ Privatsektor.

Und in Westafrika „ist Nigeria der schlafende Riese, der erwacht ist“, so Studwell. Der nigerianische Präsident Bola Ahmed Tinubu hatte kurz nach seinem Amtsantritt 2023 Reformen angestoßen. Ob das ausreicht, Nigerias demografische Dividende tatsächlich einfahren zu können, wird sich in den kommenden Jahren zeigen.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Indien: Im Land der sinkenden Geburtenrate

Juli 11, 2026

Verdächtiger im Mordfall Widdecombe wieder frei

Juli 11, 2026

Wie ein Krankenhaus sich für die Hitze wappnet

Juli 11, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.