Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    „Tankrabatt darf nicht wieder zum Konzernrabatt werden“

    September 30, 2026

    Volksbank-Phishing: Gefälschte Mail droht mit Kontosperre

    September 29, 2026

    Alkoholfreier Wein: Wirklich ohne Alkohol?

    September 28, 2026

    Digitale Brieftasche „d-you“: Bundestag muss beim Schutz sensibler Daten nachbessern

    September 23, 2026

    Zuckersteuer darf kein Instrument zur Haushaltssanierung sein

    September 15, 2026
  • Nachrichten

    Konzentration „auf den Platz“: Zverev wird kurz vor dem Höhepunkt zum Leisetreter

    Oktober 8, 2026

    Bald Urteil im Fall Fabian?: Gutachten bescheinigt Gina H. psychische Probleme – aber Schuldfähigkeit

    Oktober 8, 2026

    Blick hinter die Kulissen: Nadja Benaissa war als No Angel „nicht glücklich“

    Oktober 8, 2026

    Die Frau hinter der Mondlandung: Computerpionierin Margaret Hamilton gestorben

    Oktober 8, 2026

    „Unüberbrückbare Differenzen“: Mia Goth reicht Scheidung von Shia LaBeouf ein

    Oktober 8, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Antisemitische Kommentare: Mimikamas Stundenrecherche

    Oktober 8, 2026

    Brennender Bus in Frankreich: Video stammt von 2023

    Oktober 8, 2026

    Hotel-Rückerstattung als Phishing-Falle: 661 Euro weg

    Oktober 8, 2026

    Sex-KI auf Facebook: Wer kontrolliert diese Werbung?

    Oktober 7, 2026

    Ulrich Siegmund vor Fahne: Bild ist kein KI-Fake

    Oktober 7, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Mindestens 30 Tote bei russischen Angriffen auf Busse in der Ukraine

    Oktober 8, 2026

    Einkommensteuer: Klingbeil verteidigt Entwurf für Steuerreform

    Oktober 8, 2026

    Hohe Erwartungen an Besuch von EU-Handelskommissar Sefcovic in Peking

    Oktober 8, 2026

    Midterms: Demokraten verklagen Trump-Regierung wegen TV-Spots

    Oktober 8, 2026

    Marktbericht: DAX fällt unter 25.000 Punkte

    Oktober 8, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Nachrichten»Menschen gelingt die Flucht: Radikale Siedler belagern Haus palästinensischer Familie seit zwei Wochen
Nachrichten

Menschen gelingt die Flucht: Radikale Siedler belagern Haus palästinensischer Familie seit zwei Wochen

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 22, 2026Keine Kommentare3 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Menschen gelingt die FluchtRadikale Siedler belagern Haus palästinensischer Familie seit zwei Wochen

22.07.2026, 20:15 Uhr

Von David Schäfer
WEST-BANK-PALESTINE-APRIL-27-Israeli-settlers-are-seen-in-the-village-of-Jalud-south-of-Nablus-West-Bank-Palestine-on-April-27-2026-A-group-of-settlers-under-the-protection-of-Israeli-soldiers-attacked-Palestinians-and-their-homes-with-stones-and-Molotov-cocktails-leading-to-property-damage-and-the-evacuation-of-usable-items-from-affected-houses
Israelische Siedler in der Nähe des Dorfes Jalud. (Foto: picture alliance / Anadolu)

Obwohl israelische Soldaten vor Ort sind, können bewaffnete Siedler im Westjordanland viele Tage lang das Haus einer palästinensischen Familie belagern. Die Belagerten berichten von Attacken und Brandstiftung am Haus. Nun hat die Familie ihr Heim offenbar aufgeben müssen.

Nach einer mehr als zweiwöchigen Belagerung ihres Hauses im Westjordanland durch gewalttätige israelische Siedler ist eine palästinensische Familie aus ihrem Heim geflohen. Raad Nasser, Vorsitzender des Dorfrats von Jalud, berichtete der Zeitung „The Times of Israel“, dass die Familie Tobasi aus dem Dorf südlich der Stadt Nablus vor einigen Stunden ihr Haus verlassen habe, nachdem Siedler es viele Tage lang umzingelt und die Zufahrtsstraße blockiert hatten.

Die Zeitung „Haaretz“ hatte am Nachmittag noch berichtet, dass zwei ihrer Journalisten der Zugang zum Haus der Familie durch die israelische Grenzpolizei verwehrt worden sei. Nach Gesprächen mit den radikalen Siedlern auf der blockierten Zufahrtsstraße hätten die Polizisten sich dagegen entschieden, die Reporter weiter zu begleiten, um „Spannungen zu verhindern“. Eine „Haaretz“-Journalistin teilte am Abend ein Video, das offenbar jubelnde Siedler nach der Flucht der Familie zeigt.

Die israelische Menschenrechtsorganisation „Breaking the Silence“ kritisierte die israelische Armee auf X scharf. Diese versäume es, „Siedler-Terroristen zu stoppen, die eine palästinensische Familie seit zwei Wochen in ihrem Haus gefangen halten“. Stattdessen habe das Militär beschlossen, „sich darauf zu konzentrieren, Journalisten daran zu hindern, darüber zu berichten“.

Dem Bericht zufolge erklärte die israelische Armee das Gebiet zur gesperrten Militärzone. Demnach unternahm sie jedoch keine Versuche, die Siedler zu entfernen. Laut der Zeitung war die Familie in den vergangenen Wochen, nachdem zwei Siedler-Außenposten in der Nähe ihres Hauses errichtet worden waren, immer wieder von den Israelis attackiert worden. „Sie greifen jeden an, der versucht, das Haus zu verlassen oder zu uns zu gelangen. Wir haben kaum noch Lebensmittel, und die Stromversorgung wurde unterbrochen. Bald werden wir von der Außenwelt abgeschnitten sein“, wurde ein Familienmitglied zitiert.

Das Haus liegt auf einem abgelegenen Hügel in der Zone B des Westjordanlands, in der die palästinensische Autonomiebehörde zwar in zivilrechtlichen Belangen zuständig ist, die aber der Zuständigkeit der israelischen Sicherheitskräfte unterliegt. Seit der Errichtung eines Siedleraußenpostens auf ihrem Grundstück im April berichtet die Familie von wiederholten Angriffen. Vor rund zwei Wochen besetzten die Siedler dann ein im Bau befindliches Gebäude zwischen dem Haus der Familie und dem Dorfzentrum, wodurch die Palästinenser dem Bericht zufolge von der Außenwelt abgeschnitten wurden.

Angriffe und Brandstiftung

Videoaufnahmen zeigten in den vergangenen Tagen die Präsenz von israelischen Soldaten in der Gegend, die die Siedler zwar filmten, sie aber nicht festnahmen. Dem Bericht zufolge trugen die Siedler Masken, waren mit Knüppeln bewaffnet, warfen mit Steinen und setzten einmal sogar das Haus der Familie in Brand. Auch nach diesem Angriff „bewegten sich die Siedler weiterhin ungehindert auf dem Hof in der Nähe der Soldaten“, schrieb „Haaretz“.

Die Außenposten im Westjordanland sind auch nach israelischem Recht illegal. Aus dem Dorf Jalud gibt es immer wieder Berichte über Attacken von Siedlern, bei denen auch Häuser von Palästinensern in Brand gesetzt werden – zuletzt am Dienstag. Die Angriffe jüdischer Siedler haben im Westjordanland in diesem Jahr drastisch zugenommen.

In israelischen Medien ist deswegen zunehmend von „jüdischem Terror“ die Rede. Den israelischen Sicherheitskräften wird dabei immer wieder Untätigkeit vorgeworfen, in manchen Fällen sogar Eingreifen aufseiten der Siedler. Experten stufen die Siedlergewalt auch als Teil einer Strategie der rechtsreligiösen Regierung in Israel ein, mit dem Ziel einer Vertreibung von Palästinensern im besetzten Westjordanland, um dort längerfristig eine weitere Landnahme zu ermöglichen.

Quelle: ntv.de, mit dpa

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Konzentration „auf den Platz“: Zverev wird kurz vor dem Höhepunkt zum Leisetreter

Oktober 8, 2026

Bald Urteil im Fall Fabian?: Gutachten bescheinigt Gina H. psychische Probleme – aber Schuldfähigkeit

Oktober 8, 2026

Blick hinter die Kulissen: Nadja Benaissa war als No Angel „nicht glücklich“

Oktober 8, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

Gefälschter Tagesschau-Artikel über Eklat bei Maischberger

Juli 13, 2026139 Aufrufe

Gefälschte Doctolib-Mails fluten Postfächer: Erste-Hilfe-Set ist Fake

August 13, 202612 Aufrufe

Bücherexperiment in sozialen Medien und Messengern

September 9, 202610 Aufrufe

Fehlinvestitionen auch bei Kirchenbezirken, Pensionskassen und TÜV

August 19, 202610 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.