Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Energiesperren: Hohe Kosten belasten Verbraucher:innen

    August 4, 2026

    Bahnpreise: Werbung günstig, Realität teurer?

    August 3, 2026

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026
  • Nachrichten

    Straßenbahnen kollidieren: Dutzende Verletzte bei Tram-Unfall in Gelsenkirchen

    August 7, 2026

    Transparent-Ermittlungen laufen: Argentinien ruft nach WM-Sieg im Hass-Duell einen besonderen Tag aus

    August 7, 2026

    13 Kadaver entdeckt: Norwegen untersucht rätselhafte Todesfälle von Rentieren

    August 7, 2026

    Ältester Wohnmobilbauer Europas: Notin bietet neue Einsteiger in seine Luxuswelt – Deutschland im Fokus 

    August 7, 2026

    Energiesystem, das Geld bringt: „Eine klug gemachte Energiewende spart 120 Milliarden Euro im Jahr“

    August 7, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    6G, Herzschlag, Blick durch Wände: Forschung oder Überwachungsnetz?

    August 6, 2026

    Faktencheck: Falschinformationen über Ceuta und die Grenzlage

    August 6, 2026

    Widerspruch im Netz: Antwortet man dem Troll oder nicht?

    August 5, 2026

    Rettungsgeschichten entpuppen sich als Verkaufsmasche für Kühlmatten

    August 5, 2026

    „Ceuta-Video“: Untertitel erfinden Deutschland-Aussage

    August 5, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Oman: Gestrandeter Öltanker könnte Umweltkatastrophe verursachen

    August 6, 2026

    Halbjahresbilanz: Commerzbank macht Gewinnsprung | tagesschau.de

    August 6, 2026

    Robert Koch-Institut: Zahl der Hitzetoten höher als angenommen

    August 6, 2026

    Deutlich mehr Badetote in Deutschland

    August 6, 2026

    Unterstützung für die Ukraine: Jede Hilfslieferung ist eine Botschaft 

    August 6, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Abkommen mit den USA: Das saudische Streben nach Atomkraft
Politik

Abkommen mit den USA: Das saudische Streben nach Atomkraft

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 23, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 23.07.2026 • 09:13 Uhr

Mit der Unterzeichnung eines Atomabkommens mit den USA hat Saudi-Arabien ein lange verfolgtes Ziel erreicht. Atomkraft ist Teil eines größeren Plans, zu dem auch strategische Überlegungen gehören.

Moritz Behrendt

Als US-Präsident Donald Trump im vergangenen Jahr in die saudische Hauptstadt Riad reiste, wurde er mit viel Pomp empfangen. Die Saudis versprachen milliardenschwere Investitionen – Kronprinz Mohammed bin Salman und Trump überboten sich gegenseitig mit schmeichelnden Worten. Trump schwärmte von der besonderen Partnerschaft beider Länder und von der Freude, den Kronprinzen immer wieder zu sehen.

Der Besuch wurde medial als großer Erfolg gefeiert. Was damals aber etwas unterging: Zwei der wichtigsten Wünsche Saudi-Arabiens blieben unerfüllt. Der nach einer robusten Sicherheitsgarantie durch die USA und der nach Unterstützung beim Aufbau eines Atomprogramms.

Das sei strategisch für Saudi-Arabien besonders wichtig, sagte damals der saudische Politikwissenschaftler Aziz al-Ghashian: „Sollte es hier vorangehen, würde dies der saudischen Industrie einen entscheidenden Schub verleihen – genau den Schub, den sie benötigt, um die für 2030 gesteckten Ziele zu erreichen.“

Saudis wollen auf Urananreicherung nicht verzichten

„Vision 2030“ heißt das Reformprogramm, mit dem de-facto Herrscher bin Salman die saudische Wirtschaft umkrempelt. Dabei setzt er zunehmend auf energieintensive Branchen. So sollen riesige Rechenzentren für Künstliche Intelligenz entstehen – Atomkraftwerke könnten den dafür benötigten Strom produzieren.

Das Streben Saudi-Arabiens nach nuklearer Energie ist nicht neu und hat auch politische Seiten. Dabei gehe es nicht zuletzt ums Prestige, sagt Atom-Expertin Nour Eid vom Thinktank „Energy for Growth“.

Die Nachbarn aus den Vereinigten Arabischen Emiraten rühmten sich damit, das erste arabische Land in der Region mit Atomreaktoren zu sein. Das Kraftwerk Barakah wurde vor sechs Jahren in Betrieb genommen und ziert sogar einen emiratischen Geldschein. Auch in Ägypten ist ein Atomkraftwerk in Bau – mit Unterstützung aus Russland.

Sowohl die Emirate als auch Ägypten verzichten jedoch darauf, selbst Uran anzureichern. Das sei bei den Saudis anders, sagt Nour Eid: „Da die Urananreicherung ein im Rahmen des Atomwaffensperrvertrags verankertes Recht darstellt, wollten sie darauf nicht verzichten. Dass sie das jetzt offenbar in den Verhandlungen mit den USA durchgesetzt haben, ist für die Saudis ein Grund, stolz zu sein.“

Sorge vor iranischer Atomwaffe

Noch stärker im Fokus steht die Rivalität der Saudis mit zwei anderen regionalen Mächten – Israel und Iran. Israel nutzt Nuklearenergie zur Forschung und ist im Besitz von Atomwaffen, auch wenn sich das Land nie offiziell dazu bekannt hat. Iran wiederum verfolgt bereits seit Schah-Zeiten ein Atomprogramm – zunächst noch unterstützt von westlichen Staaten wie den USA, Frankreich und der Bundesrepublik Deutschland.

Nach der Islamischen Revolution im Jahr 1979 errichtete Iran dann Anlagen zur Urananreicherung. Diese diene ausschließlich zivilen Zwecken, betont das Regime in Teheran seither immer wieder. Israel und westliche Staaten werfen Iran jedoch vor, nach Atombomben zu streben. Das zu verhindern ist eines der Ziele im aktuellen Krieg.

Atombomben in Iran sind eine Sorge, die offenbar auch in Saudi-Arabien ernst genommen wurde. So sagte Kronprinz bin Salman vor acht Jahren: „Was, wenn Iran in einigen Jahren nur noch Tage von der Herstellung einer Atombombe entfernt ist? Teheran wird sich nicht an Verträge halten, sondern die Bombe bauen. Das zwingt uns dann, Iran mit nuklearen Mitteln entgegenzutreten.“

Zusammenarbeit trotz Differenzen

Das Risiko, dass im Nahen Osten ein nukleares Wettrüsten stattfinden könnte, war ein Grund für die Zurückhaltung der USA bei der Unterstützung Riads. Ein anderer war, dass auch Trump Saudi-Arabien im vergangenen Jahr mit einem unerfüllten Wunsch verlassen hat – nämlich, dass Saudi-Arabien im Rahmen der sogenannten Abraham-Abkommen Beziehungen zu Israel aufnimmt. Das hat die saudische Regierung zuletzt vehement abgelehnt. Sie wirft Israel vor, im Gazastreifen einen Völkermord an den Palästinensern zu verüben.

Die Differenzen bleiben zwar, der nuklearen Zusammenarbeit scheinen sie jetzt aber nicht mehr im Wege zu stehen.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Oman: Gestrandeter Öltanker könnte Umweltkatastrophe verursachen

August 6, 2026

Halbjahresbilanz: Commerzbank macht Gewinnsprung | tagesschau.de

August 6, 2026

Robert Koch-Institut: Zahl der Hitzetoten höher als angenommen

August 6, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.