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Startseite»Nachrichten»CSD-Attacke in Berlin: Warum die Polizei einen zweiten Täter nicht ausschließt
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CSD-Attacke in Berlin: Warum die Polizei einen zweiten Täter nicht ausschließt

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerJuli 26, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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Ermittlungen nach CSD-AnschlagWarum die Berliner Polizei einen zweiten Täter nicht ausschließt

Nach der tödlichen Fahrt eines Transporters in eine Menschenmenge beim Berliner CSD laufen die Ermittlungen auf Hochtouren. Ein ausgelöster Beifahrer-Airbag und Zeugenaussagen nähren den Verdacht, dass neben dem flüchtigen Fahrer eine weitere Person beteiligt gewesen sein könnte.

Nach dem Anschlag beim Berliner Christopher Street Day (CSD) ist laut Polizei weiter nicht abschließend klar, ob es neben dem flüchtigen Abdul B. weitere Tatverdächtige geben könnte. Der „Tagesspiegel“ berichtet unter Berufung auf Sicherheitskreise, dass bei dem Zusammenprall des Tatfahrzeugs mit einem Baum nicht nur der Airbag auf der Fahrerseite auslöste, sondern auch der Beifahrer-Airbag.

Nach Informationen der Zeitung ist dies der Grund, warum die Ermittler nach wie vor nicht ausschließen, dass es neben Abdul B. einen zweiten Tatverdächtigen geben könnte. Ein Beleg dafür ist dies allerdings nicht: In einigen Autos lösen bei Unfällen grundsätzlich beide Airbags aus, in anderen nur dann, wenn der jeweilige Sitz besetzt ist.

Nach Zeugenangaben sollen einige Menschen durch Stiche verletzt worden sein. Zudem wollen manche einen schwarz gekleideten Mann mit einer Machete gesehen haben. Die Polizei prüft diese Angaben. Einige Zeugen berichteten demnach auch von einem möglichen zweiten Täter.

Beim Christopher Street Day in der deutschen Hauptstadt war am Samstagabend ein weißer Van in der Nähe des Potsdamer Platzes in eine Menschenmenge gefahren. Am Steuer des Fahrzeugs soll der gesuchte Abdul B. gesessen haben. Laut Polizei erlitt eine Frau tödliche Verletzungen.

Neben der Toten gab es nach Angaben der Feuerwehr 16 Verletzte, von denen drei lebensbedrohlich, acht schwer und fünf leicht verletzt wurden. Die lebensbedrohlich und schwer verletzten Menschen wurden alle in Krankenhäuser gebracht.

Quelle: ntv.de, jpe/chr/AFP/dpa

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