Im brasilianischen Amazonasgebiet ist die Abholzung deutlich zurückgegangen. Präsident Lula bezeichnet die Entwicklung als „fantastisch“. Bis 2030 will er die Entwaldung vollständig stoppen.
Die Abholzung des brasilianischen Regenwaldes ist auf den niedrigsten Stand seit zehn Jahren gesunken. Zwischen August 2025 und Juli 2026 wurden nach Angaben des Nationalen Instituts für Weltraumforschung etwa 2.874 Quadratkilometer abgeholzt. Das waren etwa 36 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.
Brasiliens Präsident Luiz Inácio Lula da Silva bezeichnete die Entwicklung als „fantastisch“. Seit seinem Amtsantritt Anfang 2023 hat er den Umwelt- und Klimaschutz wieder stärker in den Mittelpunkt gerückt. Bis 2030 soll die Abholzung im Amazonasgebiet auf null sinken.
Der brasilianische Präsident Lula bezeichnet den Tiefstand bei der Abholzung als „fantastisch“.
Waldbrände auf historischem Tiefstand
Auch die Zahl der Waldbrände im Amazonasgebiet ging zuletzt zurück. Nach Angaben der Initiative MapBiomas waren im vergangenen Jahr rund 3,1 Millionen Hektar betroffen – etwa 80 Prozent weniger als im Vorjahr und die bislang kleinste Fläche seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1983.
Unter Lulas Vorgänger Jair Bolsonaro hatten Abholzung und Brandrodung stark zugenommen. Der rechtsextreme Bolsonaro hatte unter anderem Umweltkontrollen geschwächt. Er sah die Region vor allem als ungenutztes wirtschaftliches Potenzial.
