Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Energiesperren: Hohe Kosten belasten Verbraucher:innen

    August 4, 2026

    Bahnpreise: Werbung günstig, Realität teurer?

    August 3, 2026

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026
  • Nachrichten

    „Ich war sieben Jahre nüchtern“: Brad Pitt offenbart Alkohol-Rückfall und Suizidgedanken

    August 10, 2026

    Nato will Präsenz im Kosovo reduzieren

    August 10, 2026

    Grüne fordern Nachbesserung: E-Auto-Förderung ist Erfolg, aber nicht im Osten

    August 10, 2026

    Schwedischer Geheimdienst vereitelt russische Spionageoperation

    August 10, 2026

    Drama-Finish bei den Frauen: Beide Staffeln schwimmen zu deutschem Rekord

    August 10, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Schweigen schützt Betrüger – Reden kann andere schützen

    August 10, 2026

    „Amira hilft“: Vorschussbetrug mit 200.000 Euro-Schenkung

    August 10, 2026

    Faktencheck: Adrenochrom-Farmen in der Ukraine? Falschmeldung!

    August 10, 2026

    Urin im Wasser: Jeder pinkelt, aber keiner gibt’s zu!

    August 8, 2026

    Facebook-Spitznamen in Gruppen: Was hinter ihnen steckt

    August 8, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Weltsozialforum: „Wir müssen auf die eigenen Ressourcen setzen“

    August 10, 2026

    Kommentar zur Steuerreform: Schwarz-Rot verliert sich im Klein-Klein

    August 10, 2026

    Russische Oppositionspartei Jabloko von Parlamentswahl ausgeschlossen

    August 10, 2026

    Weitere Bundesländer lockern Lkw-Sonntagsfahrverbot | tagesschau.de

    August 10, 2026

    Dürre in Europa: Ernteausfälle, trockene Flüsse und Wassersparen

    August 10, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Spanien: Vorfreude auf Sonnenfinsternis, Angst vor Waldbränden
Politik

Spanien: Vorfreude auf Sonnenfinsternis, Angst vor Waldbränden

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 10, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 10.08.2026 • 18:41 Uhr

Über weiten Teilen Spaniens ist am Mittwoch die totale Sonnenfinsternis zu sehen. Einheimische und Urlauber wollen sich das Spektakel nicht entgehen lassen. Wegen der Waldbrände gelten strenge Regeln. Nach Mallorca wurde sogar die Armee geschickt.

Spanien bereitet sich auf ein Jahrhundertereignis vor: Am Mittwoch lässt sich von dort aus die totale Sonnenfinsternis beobachten, bei der sich der Mond vor die Sonne schiebt.

Das Himmelsspektakel sorgt für einen Touristenboom: Hunderttausende Menschen dürften zusätzlich zu Millionen Urlaubern nach Spanien gelockt werden. Die Sonnenfinsternis dauert zwar je nach Standort nur rund eine Minute – für Hotels, Restaurants und andere kleine Betriebe in Spaniens Hinterland könnte sie sich jedoch als Goldgrube erweisen.

Touristenansturm und Mondpreise

Quer durch Nordspanien bis zu den Balearen – in der sogenannten Totalitätszone, wo die Finsternis total ist – herrscht bereits Ausnahmezustand. Hotels sind vielerorts ausgebucht, die wenigen verbliebenen Zimmer kosten oft ein Vielfaches der üblichen Saisonpreise im August.

Privatleute bieten Dachterrassen oder Gärten mit freier Sicht auf den Abendhimmel an. Für besonders begehrte Balkone werden nach Medienberichten bis zu 700 Euro verlangt.

Reiseveranstalter sprechen von einer Nachfrage, wie sie sonst nur bei internationalen Großereignissen zu beobachten ist. Nach Berechnungen des Beratungsunternehmens AFI wird das astronomische Ereignis 421 Millionen Euro zusätzliche Wirtschaftsleistung bringen. Rund 327.000 Menschen werden demnach eigens wegen des Naturschauspiels zur Totalitätszone reisen, geschätzte 80 Prozent davon aus dem Ausland.

Die größten Gewinner werden mehrheitlich Gegenden sein, die nicht im Fokus der Urlauber stehen. Es ist die sogenannte „España vaciada“ – die dünn besiedelten und von Landflucht geprägten Regionen im Landesinneren.

Campingplätze und Unterkünfte in der Gegend meldeten bereits Monate vor dem Ereignis ausgebuchte Kapazitäten. Auch kleinere Provinz-Hauptstädte wie León oder Burgos profitieren von dem Boom. Nach Angaben von AFI stiegen die Hotelbuchungen in kleineren Städten entlang der Finsternisroute gegenüber dem Vorjahr um 383 Prozent.

Schaulustige sollen offizielle Aussichtspunkte nutzen

Die offiziellen Beobachtungspunkte dienen auch dazu, die Gefahr von Waldbränden einzudämmen. Und diese Gefahr ist extrem, wie die verheerenden Waldbrände der vergangenen Wochen gezeigt haben.

Zehntausende Menschen, die in knochentrockene Naturregionen pilgern, könnten unbeabsichtigt neue Brände auslösen, die sich blitzschnell ausbreiten. Für Besucher, die sich in der Region nicht gut auskennen, kann es dann schwierig werden, sich in der Dunkelheit in Sicherheit zu bringen.

Eine besondere Herausforderungen werden die Autokolonnen sein, die sich am Mittwoch voraussichtlich insbesondere aus Madrid aber auch Barcelona herausbewegen werden. In den beiden Städten ist die totale Sonnenfinsternis kaum bzw. gar nicht zu sehen.

Die Behörden appellieren ausdrücklich, nicht irgendwohin zu fahren, sondern aus den fast Hunderten offiziellen Beobachtungsorten einen auszuwählen. Dort gebe es gute Zufahrtswege, Evakuierungsrouten, Parkplätze und medizinische Versorgung.

Militär auf Mallorca

Die staatliche Wetterbehörde AEMET warnt momentan in weiten Teilen Spaniens vor sehr hoher oder extremer Waldbrandgefahr. Die Behörden haben deshalb Konsequenzen gezogen, Konzerte und andere Großevents rund um die Sonnenfinsternis abgesagt. Einige Gegenden etwa in Naturparks sind für Mittwoch komplett gesperrt.

Ein großer Ansturm wird auch auf den Balearen erwartet. Auch dort ist die totale Sonnenfinsternis zu sehen und auch dort herrscht Brandgefahr. Deshalb kommt auf den Inseln die Armee zum Einsatz, um zu überwachen, dass sich die Menschen an die Vorschriften halten.

Partielle Sonnenfinsternis über Deutschland

In Deutschland wird die Sonnenfinsternis nur partiell sichtbar sein. Je nach Region wird die Sonne zwischen 19:11 Uhr und 20:17 Uhr bis zu 90 Prozent vom Mond verdeckt. Bei der Sonnenfinsternis und beim Sternschnuppenstrom wird es in weiten Teilen Deutschlands eine gute Sicht geben.

In der Nordwesthälfte Deutschlands, also in Nordrhein-Westfalen sowie in Niedersachsen, werden am Mittwoch höhere Wolkenfelder aufziehen. Bei der Sonnenfinsternis stören werden diese aber wahrscheinlich nicht, sagte Nils Damke, Meteorologe beim Deutschen Wetterdienst (DWD). Der Rest von Deutschland kann bei wolkenfreiem Himmel das Schauspiel beobachten. Es endet mit dem Sonnenuntergang.

Nur wenige Stunden später folgt der nächste Höhepunkt: Die Perseiden, ein Sternschnuppenstrom, hat sein Maximum ab etwa 23 Uhr. Während im äußersten Norden Wolken den Blick auf die Sternschnuppen versperren können, ist der Himmel im Rest von Deutschland wolkenlos. Auch hier sieht Meteorologe Damke „sehr, sehr gute Chancen, was das Wetter angeht.“

Mit Informationen von Christian Sachsinger, ARD Madrid, und dpa

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Weltsozialforum: „Wir müssen auf die eigenen Ressourcen setzen“

August 10, 2026

Kommentar zur Steuerreform: Schwarz-Rot verliert sich im Klein-Klein

August 10, 2026

Russische Oppositionspartei Jabloko von Parlamentswahl ausgeschlossen

August 10, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.