Menü schließen
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Facebook X (Twitter) Instagram
Facebook X (Twitter) Instagram
Verbraucherrat
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen

    Energiesperren: Hohe Kosten belasten Verbraucher:innen

    August 4, 2026

    Bahnpreise: Werbung günstig, Realität teurer?

    August 3, 2026

    „Abschaffung der telefonischen Krankschreibung ist ein klarer Rückschritt“

    Juli 7, 2026

    Flug nicht angetreten, Geld komplett weg?

    Juli 7, 2026

    Trotz Filter: Doctolib zeigt Kassenpatient:innen kostenpflichtige Termine an

    Juli 2, 2026
  • Nachrichten

    Boris Nadeschdin im Interview: „Das System ist im Zustand von Panik und Chaos“

    August 13, 2026

    „Wahnsinnig verliebt“ : Nicole Kidman hätte für Tom Cruise ihre Karriere aufgegeben 

    August 13, 2026

    Manöver in Deutschland: Ukrainische Drohnenpiloten schlagen US-Einheit bei Übung deutlich

    August 13, 2026

    Nachwuchs bei den Pinaults: Salma Hayek freut sich über ihren ersten Stiefenkel

    August 13, 2026

    Warum starb das Tier?: Toter Riesenhai in der Ostsee gibt Forscher ein Rätsel auf

    August 13, 2026
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen

    Gefälschte Doctolib-Mails fluten Postfächer: Erste-Hilfe-Set ist Fake

    August 13, 2026

    Russlands Fake News: Europas Wahlkandidaten im Visier

    August 13, 2026

    Hat Peter Rost gesagt, „Heilungen sind schlecht fürs Geschäft“?

    August 13, 2026

    „Frieden sabotiert?“ Was Gerhard Schröder wirklich über die Ukraine-Verhandlungen sagte

    August 12, 2026

    Selfie-Video entlarvt: Kein Grenzübertritt nach Ceuta gezeigt

    August 12, 2026
  • Beratung
  • Bildung

    Was bedeutet Neutralität in der Schule – und was nicht? | Bildung

    Juli 14, 2026

    Wodurch fühlen sich Jugendliche in ihrem Alltag besonders belastet? | Bildung

    Juli 3, 2026

    Kontra: Social Media und Jugendliche – warum ein Verbot zu kurz greift | Bildung

    Juni 17, 2026

    Pro: Warum wir ein Social Media Verbot für Kinder brauchen | Bildung

    Juni 17, 2026

    Social Media bis 16 Jahre verbieten? So sehen das Erwachsene | Bildung

    Juni 11, 2026
  • Politik

    Niedrigwasser: Und plötzlich liegt eine Bazooka am Ufer

    August 13, 2026

    Haftbefehl gegen AfD-Politiker Maximilian Krah erlassen

    August 13, 2026

    Israelische Armee fordert Palästinenser zum Verlassen ihrer Häuser auf

    August 13, 2026

    Niedriger Donaupegel: Rumänien schaltet einziges AKW komplett ab

    August 13, 2026

    Berliner Kältebus angezündet – Täter muss dauerhaft in Psychiatrie

    August 13, 2026
Verbraucherrat
Startseite»Politik»Niedriger Donaupegel: Rumänien schaltet einziges AKW komplett ab
Politik

Niedriger Donaupegel: Rumänien schaltet einziges AKW komplett ab

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 13, 2026Keine Kommentare4 Minuten Lesezeit
Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Teilen
Facebook Twitter LinkedIn Pinterest E-Mail

Stand: 13.08.2026 • 15:36 Uhr

Weil die Donau zu wenig Wasser führt, muss Rumänien sein einziges Atomkraftwerk ganz herunterfahren. Damit fällt ein Fünftel der Stromproduktion des Landes aus. Die Menschen in Rumänien gehen unterschiedlich mit der Energiekrise um.

Silke Hahne

In dem kleinen Dorf Scoarța, vier Autostunden von Bukarest entfernt, ist nachts nicht viel los. Ab und zu fährt ein Auto durch, ansonsten herrscht Ruhe. Und seit Anfang August ist es ab Mitternacht in Scoarța auch zappenduster. Um Energie zu sparen, wird nachts die Straßenbeleuchtung ausgeschaltet.

„Jeder muss sparen“, erklärt Scoarțas Bürgermeister Ion Grigore Stamatoiu. Auch die Gemeindeverwaltung habe einige Maßnahmen ergriffen. „Konkret: Verkürzte Betriebszeiten der Straßenbeleuchtung. Wir haben die Beleuchtung um vier Stunden reduziert.“ Von Mitternacht bis vier Uhr morgens ist die Straßenbeleuchtung nun ausgeschaltet, so Stamatoiu.

Die Idee, sagt Stamatoiu, hätten einige Dorfbewohner gehabt. Entsprechend hoch ist die Akzeptanz in der Bevölkerung: „Es beeinträchtigt uns nicht, denn abends funktioniert die öffentliche Straßenbeleuchtung. Und nachts, ab 23:30 Uhr, 00:00 Uhr, wenn sie ausgeschaltet wird, haben wir keinen Grund, auf der Straße unterwegs zu sein.“

Zweiter Block vom Netz genommen

Schon seit zwei Wochen ist die Energie in Rumänien knapper als sonst: Im einzigen Atomkraftwerk Cernavoda wurde bereits Ende Juli der erste Reaktorblock heruntergefahren. Das Land hatte anschließend versucht, den zweiten Reaktor des Kraftwerks mit ungewöhnlichen Maßnahmen in Betrieb zu halten.

In der Donau wurden kürzlich mit Steinen beladene Lastkähne versenkt, um mehr Wasser zum Kraftwerk zu leiten. Zuvor hatte die Armee einen Felsen gesprengt, ebenfalls um mehr Wasser zum Kraftwerk zu schaffen. Dadurch konnte der Betrieb des zweiten Reaktors immerhin um ein paar Tage verlängert werden.

Jetzt aber musste auch der zweite Reaktor heruntergefahren werden, erklärte Cristian Bușoi, Staatssekretär im rumänischen Energieministerium: „Grund dafür ist die geringe Durchflussmenge der Donau beziehungsweise der niedrige Wasserstand, der für den Betrieb der Kühlpumpen erforderlich ist. Daher wurde heute Morgen mit der schrittweisen Abschaltung von Block 2 begonnen.“

Stilllegung von Kohlekraftwerken verschieben?

Seit dem Vormittag ist Cernavoda nun vom Netz. Damit fallen 20 Prozent des rumänischen Strombedarfs aus. Laut Cristian Bușoi können diese aber kurzfristig ersetzt werden: „Die 680 bis 700 Megawatt, die Block 2 in Cernavoda durchschnittlich produziert, werden wir hauptsächlich durch Importe ausgleichen. In diesen Tagen hilft uns auch die Windenergie.“

Für die kommende Woche sei, falls nötig, ein Block des Kohlekraftwerks Rovinari mit rund 300 Megawatt in Reserve, so Bușoi. Rumänien hat die Europäische Kommission inzwischen informiert, dass es wegen der Energiekrise die Stilllegung einiger Kohlekraftwerke verschieben möchte.

In Rovinari laufen aktuell zwei Blöcke. Der Direktor des Kohlekraftwerks ist Marius Bîzgă. Er rechnet damit, dass schon am Montag ein dritter Block zurück ans Netz gehen könnte: „Wir sind bereit. Der Block ist in gutem technischen Zustand. Die Mitarbeiter sind vorbereitet, um wieder hochzufahren.“

Solarpark als Alternative

Rovinari liegt nicht weit entfernt von Scoarța, dem Dorf, das nachts die Lichter ausschaltet. Die ganze Region war lange vom Kohlebergbau geprägt. In Scoarța fragen sich deshalb manche Menschen, warum Teile des Kraftwerks abgeschaltet wurden und auch andere folgen sollen.

Inzwischen stellt man aber auf andere Energieträger um. Das Dorf hat einen Solarpark gebaut, so Scoarțas Bürgermeister Ion Grigore Stamatoiu: „Er ist fertiggestellt. Wir warten nur noch auf die Inbetriebnahme, den Speicher und den Anschluss ans Netz.“

In Zukunft werde man sich nicht mehr über einen Mangel an Energie beschweren können, im Rathaus, in den Schulen, in den Kulturhäusern, in den medizinischen Zentren, so Stamatoiu: „Wir werden in den kommenden Jahren die für die Gemeinde Scoarța benötigte Energie selbst sicherstellen.“

In der aktuellen Energiekrise wird Rumänien aber nicht umhin kommen, mehr Energie als üblich zu importieren, zum Beispiel aus Ungarn und Bulgarien. In den Nachbarländern ist die Lage aktuell wieder etwas entspannter. Im Atomkraftwerk im ungarischen Paks sind seit vorgestern wieder zwei Turbinen in Betrieb. Das bulgarische Atomkraftwerk Kosloduj läuft ohne Einschränkungen.

Teilen. Facebook Twitter Pinterest LinkedIn Tumblr E-Mail
Dr. Heinrich Krämer
  • Webseite

Ähnliche Beiträge

Niedrigwasser: Und plötzlich liegt eine Bazooka am Ufer

August 13, 2026

Haftbefehl gegen AfD-Politiker Maximilian Krah erlassen

August 13, 2026

Israelische Armee fordert Palästinenser zum Verlassen ihrer Häuser auf

August 13, 2026
Kommentar hinterlassen Antwort abbrechen

Top-Beiträge

„Moby Dick“: Vor 60 Jahren: Belugawal im Rhein gesichtet

April 29, 20264 Aufrufe

Was eine Zuckerabgabe bringen könnte

April 29, 20264 Aufrufe

„Inflationszahlen sind Warnsignal“ | Verbraucherzentrale Bundesverband

April 29, 20263 Aufrufe

Kommentar zur Gesundheitsreform: Gerecht sieht anders aus

April 29, 20263 Aufrufe
Folgen Sie uns
  • Facebook
  • Twitter
  • Pinterest
  • Instagram
  • YouTube
  • Vimeo

Abonnieren Sie Updates

VerbraucherRat GmbH
Hohenzollernring 56
50672 Köln

Telefon: +49 221 16847392-0
Telefax: +49 221 16847392-99
E-Mail: info@verbraucherrat.com
Web: www.verbraucherrat.com

Geschäftszeiten
Montag – Freitag: 09:00 – 18:00 Uhr

Menu
  • Startseite
  • Über Uns
  • Kontakt
  • Aktuelle Warnungen
  • Nachrichten
  • Ratgeber
  • Betrugsmaschen
  • Beratung
  • Bildung
  • Politik
Institutionell
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe
© 2026 VerbraucherRat. Alle Rechte vorbehalten.
  • Impressum
  • Datenschutz
  • Hinweis / Haftungsausschluss
  • Cookie-Manager
  • Nutzungsbedingungen
  • Werbefrei lesen
  • Einwilligung widerrufen
  • Mediadaten
  • Abo kündigen
  • Barrierefreiheitserklärung
  • Hilfe

Tippen Sie oben und drücken Sie Enter zum Suchen. Drücken Sie Esc zum Abbrechen.