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Startseite»Nachrichten»VAE werfen Iran Piraterie vor: Angriff auf Schiffe in der Straße von Hormus
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VAE werfen Iran Piraterie vor: Angriff auf Schiffe in der Straße von Hormus

Dr. Heinrich KrämerVon Dr. Heinrich KrämerAugust 13, 2026Keine Kommentare2 Minuten Lesezeit
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VAE werfen Iran Piraterie vorAngriff auf Schiffe in der Straße von Hormus

Der Iran beansprucht die Kontrolle über die Straße von Hormus. (Foto: dpa)

In der Straße von Hormus werden erneut zwei Schiffe angegriffen. Sie gehören einem staatseigenen Ölkonzern der Emirate. US-Präsident Trump hatte noch kurz zuvor erklärt, die USA würden die Meerenge vollständig kontrollieren.

In der Straße von Hormus sind zwei Schiffe des staatlichen emiratischen Ölkonzerns Adnoc angegriffen worden. Nach Angaben der staatlichen emiratischen Nachrichtenagentur WAM wurde dabei niemand verletzt. Ob es Schäden an den Tankern gibt, ist noch nicht klar.

Die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) machten für den Angriff den Iran verantwortlich und verurteilten ihn aufs Schärfste. Das Außenministerium in Abu Dhabi betonte, es handle sich um einen eklatanten Verstoß gegen die Resolution 2817 des UN-Sicherheitsrats, die die Freiheit der Schifffahrt bekräftigt.

Derartige Angriffe auf die Handelsschifffahrt in der Straße von Hormus seien „Piraterieakte“ der Iranischen Revolutionsgarden und stellten eine direkte Bedrohung für die Stabilität der Region, ihrer Bevölkerung und der globalen Energiesicherheit dar, teilte das Ministerium weiter mit. Der Iran müsse „diese unprovozierten Angriffe“ einstellen und eine vollständige Wiedereröffnung der Meerenge gewährleisten. 

Teheran widerspricht Trump

Die Straße von Hormus ist einer der wichtigsten Streitpunkte zwischen Washington und Teheran bei den Bemühungen um ein Ende des Krieges. Der Iran bekräftigte gerade erneut, dass er die Kontrolle über die für die Weltwirtschaft wichtige Meerenge habe. „Die Straße von Hormus steht unter der Verwaltung und Kontrolle der Islamischen Republik und unser Land setzt seinen Weg in voller Sicherheit fort“, zitierte das Staatsfernsehen den Chef der paramilitärischen Bassidsch-Milizen, Hossein Taeb. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor erklärt, die USA hätten die „vollständige Kontrolle“ über die Meerenge und würden diese „behalten“.

Kürzlich hatte der Iran weitere Bedingungen für eine vollständige Öffnung der Meerenge gestellt und die Absicht erklärt, Gebühren für eine Durchfahrt zu erheben. Demnach müssten die USA den Krieg gegen den Iran und seine Verbündeten in der Region beenden und das eingefrorene iranische Geld freigeben. „Solange die USA ihr Verhalten nicht ändern und die Bedingungen des Irans nicht akzeptieren, wird die Straße von Hormus nicht wieder geöffnet“, sagte der neu berufene Vorsitzende des Nationalen Sicherheitsrats im Iran, Mohsen Resai, im Staatsfernsehen.

Quelle: ntv.de, ino/AFP/dpa

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